Bleiern legen deine Augen
mir Wuensche in vergilbte Hand.
Das Blut wurde nicht vergossen,
blutleerer Raum Erstarrung heisst.

Nichts ist hier noch durchgedrungen,
Geheimnisse nicht durchbrochen.
Wohin die Welle Wasser treibt
ist der Verstand eingeschlafen.

Stumme Hand vergass zu winken.
Erhobenen Ton greift der Chor
und beginnt den Raum zu erfuellen
mit Zustand der Wahllosigkeit.

Innerhalb jetzt,und nur heute
will vergilbte Hand sich saeubern,
Schraegton ergriffen - erblinden,
es beginnt ein schwingender Traum.

Auf den Fluegeln - seelisches Bild
seien die Woerter geschrieben.
Verstimmt sind die Toene nicht mehr.
Die Zirde des Geistes ist woertlich.

Regen bleicht das so dunkle Haar
Der ewige Sturm - Wiederkehr -
Rauch zerfrisst das Lachen der Welt.
Hautnah liegt die Hand vergessen.

Niemals wird das Eis aufgetaut.
Ich glaube die Melodie ist aus.
Ohne dem Schlusswort kein Ende,
wenn Ende das Schlusswort vergisst.


26.1.1981
ueberarbeitet am 9.7.2005