Thema: Sternennacht

  1. #1
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    Vom Zauber einer Sternennacht gefangen,
    der Wirklichkeit entrückt,
    die Stille hörbar - fühlbar, weiß nicht wie?
    Es war, als kämen Zeichen,
    als sprächen sie zu mir, die Sterne.

    Ich kann's nicht wiedergeben,
    da war nur ein Gefühl:
    Sie sagten - nein, sie kamen in die Seele mir.
    Zweimal, dreimal sprach ich leise -ja-
    dann wurd' ich sanft zurückgegeben.
    Geändert von Dana (30.03.2006 um 22:20 Uhr)

  2. #2
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    Vom Zauber einer sternklaren Nacht - 9 Silben

    gefangen, - 3 Silben
    von der Wirklichkeit entrueckt, - 7 Silben
    die Stille hoerbar - fuehlbar, - 7 Silben
    weiss nicht wie. - 3
    Es war als kaemen Zeichen, - 7
    als sprechen sie mit mir, - 6
    die Sterne. - 3
    Kanns nicht wiedergeben, - 6
    da war nur ein Gefuehl. - 7
    Sie sagten - , - 3
    kamen in die Seele mir. - 7

    Zweimal,dreimal sprach ich leise -ja, - 9
    dann wurd' ich sanft zurueckgegeben - 9

    Ich habe versucht,das was du geschrieben hast,ohne es wesentlich zu veraendern in einen Silbenrhytmus zu stellen.
    Doch auch ich habe die beste endloesung noch nicht herausgearbeitet,denn ich moechte dein Werk nicht allzusehr meinem Sprachsinn unterwerfen.Aber vielleicht hat es dich angeregt selbst daran weiterzuarbeiten.
    Dein Gedicht gefaellt mir gut.Es erzeugt mir bekannte schoene Bilder.
    Amrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  3. #3
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    An Amrei-lyrics

    Danke für die Anregung. Bin ständig dabei einen fließenden Klang einzubringen. Kennst Du das auch, dass man selbst anders liest und darum überzeugter ist. Es stimmt aber, es muss bei jedem Leser fließen.

  4. #4
    Plaristo ist offline Hier könnte Ihre Werbung stehen!
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    Manchmal ist man selbst von der Metrik seiner Werke überzeugt, das ist mir auch bekannt.
    Aber trotzdem lässt es sich doch recht gut lesen - meiner Meinung nach. Es gefällt mir.
    Ich nehme mir hier nicht das Recht und will dich auf klein Fehler aufmerksam machen wie andere es von mir vielleicht machen würden, mir steht aber nicht der Sinn danach und mir fehlt wohl auch noch der gewisse Blick dafür.

    mfg
    Plaristo
    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (F. Nietzsche)

  5. #5
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    Das,was von innen herauskommt ist oft anders,als das was von aussen auf einem zu kommt.Man hat zu eigenen Werken einen sehr unobjektiven Blick.Das aendert sich,wenn man viele Jahre spaeter ein Werk liess.Oft fallen einem da die Fehler,und auch die Werte objektiver auf.Viel Spass noch bei der Kreativitaet.Amrei-lyrics
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  6. #6
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    Sternennacht

    Habe den Vorschlag angenommen und nach langer Zeit gefeilt und umgestellt.
    Mal sehen?
    Die Seele ist kein Wasser, dessen Tiefe gemessen werden kann. (ind. Sprichwort)

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  7. #7
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    hallo dana,

    inhaltlich find' ich dein Gedicht ansprechend. Wer hat ihn noch nicht getan, den Blick in die Sterne, nachsinnend nach Antworten suchend. Du hast für dieses Werk anscheinend die freie Form gewählt, da es sich um Gedankengänge handelt, die du wiedergibst, finde ich dies passend, wenn gleich mir die Zeilenlänge an manchen Stellen sehr lang erscheint. Ansonsten gern gelesen.

    Liebe Grüße
    Speedie
    [FONT="Arial Narrow"]Fantasien sind für manche Menschen unvorstellbar. (Gabriel Laub)

  8. #8
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    Sternennacht

    Liebe speedie,
    danke für's Lesen und erkennen. Es sind tatsächlich "nur" Gedankengänge und nicht unbedingt vollkommen - aber wenn man bedenkt, von wann es stammt (1989). Weil ich dieses Versinken aber kenne, gehört es dennoch zu meinen "Lieblingen".
    Ganz liebe Grüße,
    Dana
    Die Seele ist kein Wasser, dessen Tiefe gemessen werden kann. (ind. Sprichwort)

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