1. #1
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    Leben
    du bist so wichtig
    und gleichwohl so nichtig
    wie Szenen an dir vorüberziehn
    und Menschen an dir vorübergehn
    wie Blut dein eignes Blut vernichtet
    und ein ander über Leben und Tod richtet
    und dem Tod entrinnst ohne es zu vernommen
    und dem Tod entkommst ohne Schrei zu vernommen
    du gedankenlos in Richtungen gehst
    und gedankenlos durch die Straßen ziehst
    du dich nur danach sehnst deine Lieben zu fühlen
    und im innersten durch die Schreie zu wühlen
    dem Leben so fern und dem Tode so nah
    ohne es auch zu ahnen und nichts siehst du klar
    alles fühlt sich so gleich an alles fühlt sich so leer
    alles fühlt sich so gleich an und du spürst nur die Angst
    und du fühlst nimmermehr
    Es gibt keinen Kompromiss zwischen ehrlich sein und lügen -
    auch wenn´s noch so einfach ausschaut und wenn´s noch so üblich ist.
    (Wolfgang Ambros)

  2. #2
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    Ich verstehe nicht was der Titel mit dem Rest des Textes zu tun hat.Ich finde es interessant wie du Steigerung erreichen moechtest,indem du,zumindest am Anfang die Zeilenlaenge verlaengers.
    Das ist EINE Art Audruck zu schaffen,doch koenntest du versuchen es nach einem gewissen Muster zu lenken.

    XX
    XXXXX
    XXXXXX
    XXXXXXXXX
    XXXXXXXXX
    XXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXXX
    XXXXXXXXXXXXX
    XXXXXX

    Dein Muster hier hat keinen Rhytmus und keine Regel - keine Kontinuitaet.
    Ganz ohne Unterteilungen,Strophen wirkt es auch unansprechend.
    Du solltest dich nochmal damit auseinandersetzen.
    Amrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  3. #3
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    hi also eigentlihc find ich dein gedicht gut nur man hat das gefühl das du mittendrin den ansprechpartner wechselst....erst redest du vom leben und dann auf inmal über eine perosn die ihr leben nicht lebt....

    ich mag aber dasgefühl und die stimmung die du übermitteslt
    ansonsten find ich das geidicht gut
    ~~~*einfach lächeln und winken*~~~

    traue keinem lächeln denn ich habe schon oft gelacht und nicht weinen zu müssen....

  4. #4
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    Hallo Amrei und DArlA,

    sorry - ich antworte sehr spät auf eure Kritiken.

    Werde mich wohl nochmal drannsetzen und es überarbeiten.
    Ich selbst bin nun mit etwas Abstand gesehen nicht wirklich zufrieden. Aber es ist schön, dass Euch zumindest das Gefühl von Steigerung und "Wahnsinn" vermittelt wurde.

    Für Amrei: Die Überschrift hat etwas mit dem Ort des Geschehens zu tun. Habe mich beim Eintrag nur leider verschrieben und es muß heißen: Gloucester Rd. Station (das ist eine U-Bahn Station in London)

    Ahoi, Anschi
    Es gibt keinen Kompromiss zwischen ehrlich sein und lügen -
    auch wenn´s noch so einfach ausschaut und wenn´s noch so üblich ist.
    (Wolfgang Ambros)

  5. #5
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    So leid es mir tut, aber das hat mit einem Gedicht herzlich wneig zu tun.
    Zudem kommt es genau in derselben Art, wie alle anderen Katastrophen-"Oh nein, wie schlimm"-GEdichte daher.

    (Fun Fact #324: Ein GEdicht über die zerbombte Hochzeitsgesellschaft in Afghanistan, oder ein Stück über Waisen in zerbombten Palästinensersiedlungen, oder etwas ähnliches habe ich noch nie gelesen. Komisch...)

    Das Stück entwickelt zu wenig Tiefgang und beschränkt sich leider nur auf die Heuldrüsen- und Fingerzeig-Funktion.

    Erinnert mich (wie oben schon angedeutet) ziemlich stark an die "Flut" von Tsunamigedichten, die wir Ende letzten und Anfang dieses Jahres erlebten.
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  6. #6
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    danke satchmo

    es hat einen guten grund, warum ich es gewagt habe, dieses gedicht ins forum zu stellen.

    Ahoi, Anschi
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    (Wolfgang Ambros)

  7. #7
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    Nochmal an Satchmo:

    Naja... nachdem ich mich jetzt wieder abgeregt habe muß ich dir ja Recht geben. Ich habe mich nicht wirklich bemüht, ein gutes Gedicht zu schreiben sondern die Worte gebraucht, um das Geschehene zu verarbeiten. Um in Gegensatz zu meiner eben abgeschickten Antwort an dich muß ich sagen, daß es keinen guten Grund gibt, dieses Gedicht ins Forum zu stellen.

    Sorry - Ahoi, Anschi
    Es gibt keinen Kompromiss zwischen ehrlich sein und lügen -
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    (Wolfgang Ambros)

  8. #8
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    Ich kritisiere ja nicht das Einstellen des GEdichtes, oder deine Beweggründe, sondern das Gedicht per se
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

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