1. #1
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    manche tage verweisen mich still in den abgrund
    dorthin wo andre feuer sehen und gestank
    und wo ich trotzdem stille finde die herabrinnt wie wasser vom felsgestein

    hab mich nicht verlaufen
    war im wasser, dem großen, tiefen
    es war kalt und wie im uboot
    glichen der kalte druck von außen
    und die kräfte von DIR
    sich immer wieder aus

    die kerze brennt
    und ich höre dein leben wie stille in der sich selbst
    ein unhörbarer gesang regt
    dessen seltsame kraft man dennoch spürt

    es ist immer als wüßte ich zuviel
    mein feind mit den kalten sternen in den augen
    gab mir seine macht doch fordert nun ständig mein leben

    das innere ist gut, das herz das solange schlägt
    wie es muß um meine tage nicht zu enden,
    der magen der meine speisen wäscht und siebt,
    meine treuen därme, windungen des lebens,
    mein GOTT hat mich gut gemacht,
    gab mir gutes das mir ergeben dient,
    das mir vertraut, selbst im schmerz

    mit dem geist ist's dasselbe
    er tut was er kann, was er tun muß,
    kann nicht GOTT sein, hat gelernt sich zu begnügen,
    und zu schweigen über fehler
    für die sich schweigendes lächeln gebührt
    nun, nach der reise durch harte konsequenz

    war ein weg durch schwarzlicht
    ihre strengen mienen ließen erahnen
    das ist alt und bekannt
    ich weiß nicht was man sagte
    Lebwohl oder Auf Wiedersehen

    was für ein stolz ... leben durch worte erschaffen,
    leben daß selbst worte spricht




  2. #2
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    moin

    was mir nicht gefällt ist in strophe 2 vers 3 und 4 mit dem uboot.
    das finde ich komisch und fehl am platz.
    aber der rest gefällt mir gut.
    die sprache ist poetisch und du benutzt neue worte.
    "der magen der die speisen wäscht" das ist gut.
    "schweigendes lächeln"
    "weg durch schwarzlicht" das find ich auch gut.

    interessant auch daß du GOTT großschreibst und einmal scheinbar
    einen bezug auf IHN mithilfe DIR herstellst.
    das gefällt mir auch ganz gut.

    das ende deines gedichtes ist philosophisch.

    rudi

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