Thema: Mensch?!

  1. #1
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    Bin gefangen in einer Welt,
    Voller Schemen, kaum erhellt.
    Sehe andere kommen und gehen.
    Spuren, die im Wind verwehen.

    Sind nur Schatten ohne Gesicht
    Sehen sie die Wahrheit nicht?
    Das Leben wirkt wie gezwungen,
    Der Sinn des Lebens aufgedrungen.

    Frage mich wie kann das sein?
    So viele Gestalten und doch allein,
    Ich sehe sie alle und denke daran
    Wer ohne Gesicht, Mensch sein kann.

    [Geändert durch DarkSideOfMe am 12-07-2005 um 00:02]
    "Wir sprechen von den Gesetzen des Krieges -
    als ob der Krieg nicht die Zerstoerung aller Gesetze waere."
    Sadi Carnot

  2. #2
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    Hallo!
    Auch wenn man vielen Menschen zu tun hat kann man sich unglaublich einsam fuehlen.Und es kann auch passieren,dass
    man sich in mitten von Freunden,Verwandten und Bekannten fremd fuehlt.
    Da ist es nicht so dass andere kein Gesicht mehr haben,sondern dass mit einem selbst etwas neues geschieht,was andere nicht mitmachen koennen,oder wollen.

    Dein Gedicht gefaellt mir sehr gut,Wortwahl,Verse..
    Amrei-lyrics
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  3. #3
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    Salut DarkSideOfMe.

    Ursprünglich eingetragen von DarkSideOfMe
    Wer ohne Gesicht, Mensch sein kann.
    Ein sehr gelungenes Bild, das zum Nachdenken anregt. Diese letzte Zeile hebt sich vom Rest deines Gedichtes ab. Im Prinzip schade, dass du nicht auch die restlichen Zeilen ansprechender gestalten konntest.

    Bin gefangen in einer Welt,
    Voller Schemen, kaum erhellt.
    Sehe andere kommen und gehen.
    Spuren, die im Wind verwehen.


    XxXxxXxX, 8 a
    XxXxXxX, 7 a
    XxXxxXxxXx, 10 b
    XxXxXxXx, 8 b

    Sind nur Schatten ohne Gesicht
    Sehen sie die Wahrheit nicht?
    Das Leben wirkt wie gezwungen,
    Der Sinn des Lebens aufgedrungen.


    XxXxXxxX, 8 c
    XxXxXxX, 7 c
    xXxXxxXx, 8 d
    xXxXxXxXx, 9 d

    Frage mich wie kann das sein?
    So viele Gestalten und doch allein,
    Ich sehe sie alle und denke daran
    Wer ohne Gesicht, Mensch sein kann.


    XxXxXxX, 7 e
    xXxxXxXxxX, 10 e
    xXxxXxxXxxX, 11 f
    xXxxXxxX, 8 f

    Dein Gedicht fliesst nicht und wenn du Reime einsetzen willst und diese auch ansprechend zur Geltung kommen sollen, ist ein entsprechendes Metrum unabdingbar. Ich würde dir in Zukunft abraten, keinen Paarreim zu verwenden. In den allermeisten Fällen lässt er ein Gedicht sehr naiv erscheinen.
    Da du inhaltlich doch ein ernstes Thema ansprichst, arbeitest du mit deinen Reime kontraproduktiv. Lieber gar keine Reime und sich mehr auf den Inhalt konzentrieren.

    Inhaltlich lässt sich, wie bereits oben angemerkt, noch mehr daraus machen. Momentan würde ich ihn jedoch nicht als schlecht bezeichnen.

    Liebe Grüsse,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  4. #4
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    Ich freue mich sehr, dass dir mein Gedicht gefällt.

    Was mich auch freut ist, dass du es kommentiert hast, da ich schon mehrere deiner Gedichte gelesen hab und echt beeindruckt bin.

    MfG

    Dark
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  5. #5
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    Kurze Zwischenfrage: Geht dein Kommentar an Amrei-lyrics oder an mich?

    Verwirrt,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  6. #6
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    Talking

    Der ging an Amrey-Lyriks

    Haben wohl gleichzeitig eine Antwort geschreiben.



    Aber auch an dich ein Danke für den Kommentar und die Tipps, ich werde das Gedicht dann wohl noch einmal bearbeiten.

    MfG
    Dark
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