Thema: Aufbruch

  1. #1
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    11
    Letzten Endes steht er da
    verloren in der Gräserschar,
    umgeben bloß von Wüst' und Wind,
    fern von Baum und Schmetterling.

    Gerufen wird und laut geschrien
    doch ungehört verliert er ihn,
    den letzten Sinn, den Schutz vor ihm.

    So bricht herab aus Haufenwolken,
    geoffenbart im Nebeldampf
    des Schicksals wilder Kampfgenosse,
    des Grauens jäher Sturmgesang.

    Den Ton erhoben, den Kopf gesenkt
    fällt er in den Wüstenstaub,
    der Ohnmacht seiner eingedenk
    weint er stark, ja schluchzt so laut.

    Da fährt herab ein gleißend Licht,
    das all sein Glauben rasch zerbricht,
    sein Leben zu dem Spiele macht
    dem er einst so ernst gedacht.

    Ein Lachen dann aus seiner Kehl'
    den Sturm vertreibt, den Dampf zerstäubt,
    ein Lächeln dann in seiner Seel',
    das Stärke gibt, die Leben zeugt.

    liebe Grüße
    [Geändert durch xyto am 11-07-2005 um 21:04]

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2011
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    9
    "Den Ton erhoben, den Kopf gesenkt"
    Diese Zeile gefällt mir am besten, denn sie klingt sehr stark und ist aussagekräftig.

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