1. #1
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    Der goettliche Maertyrer

    Neben mir stirbst du
    Vor mir gehst du unter
    Hinter mir zerfaellst du
    Ueberall beglueckst du uns
    mit deinem Tod
    Oh du Lebensspendender Regen!


    Details: Auch wenn mehr Philosophischer Natur hier gut aufgehoeben. Kurz, knapp, Pseudo-Inhaltsschwanger. Laissons-nous vomir~ Vielleicht kann jemand was damit Anfangen. Kommentare erwuenscht
    [Geändert durch où-est-il am 12-07-2005 um 16:12]

  2. #2
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    Salut où-est-il.

    J'sais pas où il est, mais j'suis là.

    Darf ich auf Deutsch weiterfahren? Die Idee an und für sich finde ich nicht schlecht, allerdings überzeugt mich die Umsetzung nicht.

    Dein Werk ist minimalistisch: Eine Aufzählung. Neben, vor, hinter, überall... Das "oh du" wirkt dann auch eher satirisch. Wie oben bereits erwähnt: Der Grundgedanke (Regen als göttlicher Märtyrer und sein Sterben aus dem Blickwinkel des lyr. Ichs betrachtet) finde ich ansprechend.

    Mein Vorschlag: Sieh und lies dich ein wenig durch unsere Rubriken (es lassen sich einige gute Werke entdecken). Ich kann dir ebenfalls unser Sprechzimmer empfehlen.
    Danach kannst du dich erneut an dieses Werk setzen, es ausbauen und verbessern.

    Liebe Grüsse,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  3. #3
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    a) Dein Französisch ist grauenvoll.

    @topic:
    b) Der Regen als göttlicher Märtyrer - selten etwas so fadenscheiniges gelesen. Ich frage, worauf zielt Dein Text ab?
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  4. #4
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    Ursprünglich eingetragen von MoE
    a) Dein Französisch ist grauenvoll.
    Ich nehme an du meinst mein Französisch. Umgangssprache nennt man es.

    Liebe Grüsse,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  5. #5
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    Falsche Annahme, Deins meinte ich nicht.
    Genauso LG,
    MoE

    EDIT: Ah, die Inversionsfrage hat ja bereits mit Ausbesserungen _begonnen_.
    [Geändert durch MoE am 12-07-2005 um 15:32]
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  6. #6
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    MoE: Ausser dem ons/ez Konjugationsfehler kann ich nichts erkennen, verbessert.

    Ziel? Weg? Ist das nicht alles das gleiche? Was wollen alle immer Lyrik, die auf irgendetwas abzielt, irgendwas hochspielen/niedermachen/parodieren/verzerren muss? Kann ein Vers nicht einfach schweigend zum Ueberlegen anregen, einen Vergleich aufzeigen oder emotionale Momente beleuchten?

    olaja: Ja, der Kommentartext ist laecherlicherweise beinahe laenger. Aber wie Anfangs aufgezaehlt: Es sollte eigentlich eher Philosophischer Natur sein; und den Inhalt mit nur einem moeglichst kleinem Rahmen aufs Blatt bringen. Es ist mehr Gedankenprosa und ein Text, der unter vielen Aehnlichen oder ergaenzenden besser aufgehoben ist.. allein von der Form erinnert es an Zeilen von Nietzsche; wobei der natuerlich auf ganz anderes abzielt. Den Tipp werd ich mal beherzigen, danke. =D

    Edit: Infinitiv? Ich lerne erst seit zwei Jahren, und will nicht mit meinen grossen Franzoesischkuensten prahlen. Ich finde die Sprache nur schoen.
    [Geändert durch où-est-il am 12-07-2005 um 15:48]

  7. #7
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    Infinitiv ist ein gutes Stichwort.

    @ topic:
    Überlegungen, ob still oder nicht, sind - zumindest meine sind es - zielgerichtet, daher meine Frage. Selbiges gilt für Vergleiche und, wie Du schreibst, "emotionale Momente", die aber aufgrund emotiv-logischer Konstellationen emotionale Wirkung entfalten, nicht durch willkürliche Beliebigkeit.
    Von Hochspielen/Niedermachen/Parodieren/Verzerren war übrigens nicht im Ansatz die Rede.
    [Geändert durch MoE am 12-07-2005 um 16:21]
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  8. #8
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    still oder nicht, sind - zumindest meine sind es -
    Das war auf Aktivitaet und annoncierenden Gehalt des Textes bezogen.

    Er ruft zu nichts auf, er stellt keine Meinung dar, er apostrophiert nur ein Naturgesetz/schauspiel auf eine -Art und Weise- die zum Nachdenken anregen soll.

  9. #9
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    Ich kenne das,wenn die Aussage,oder das Nachdenken,was man beim Leser erzeugen will nicht passiert.Bei deinem Gedicht finde ich die Ausarbeitung fuer ein so gewichtiges,grosses Thema auch zu minimalistisch und das finde ich ist der Grund,warum es mich nicht zum Nachdenken anregt.Ich empfinde es zu oberflaechlich,kurz dargebracht,es stroemt nicht genug Gefuehl davon aus,als dass es das Gefuehl des Lesers anspricht.
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  10. #10
    Plaristo ist offline Hier könnte Ihre Werbung stehen!
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    Es ist als würde man die Bibel auf eine Milchtüte drucken oder einen Elefanten durch einen Zeitungseinwurf zwängen.

    Das ist zuviel um es so kompakt "minimalistisch" zu verpacken! Du hast es geschafft eine Schublade (du wirst merken Schubladen sind mein Fachgebiet ) zu öffnen welche keinen Boden hat - diese Form des lyr. ich und der Philosophie ist ein fass ohne Boden.
    Kennt kaum - gar keine? - Grenzen.
    Obwohl dieses Werk hier doch schon anspricht wird nur ein kleiner Teil der dahintersteckenden Botschaft klar.

    Manchmal ist weniger mehr - aber hier passte nur eine Seite der Bibel auf die Milchtüte.
    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (F. Nietzsche)

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