1. #1
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    Du zauberst Glanz in meine Augen,
    Herzensdieb der Nacht,
    lass die Ängste aus mir saugen,
    die die Dunkelheit entfacht.

    Verdrängst sanft mein Begehren,
    mit flüsternden Blicken,
    schaffst du mich zu lehren,
    meine Liebe zu ersticken.

    Nur das Verlangen deiner Nähe,
    lässt mich sacht noch schweben,
    bis ich deinen Blick verstehe,
    nur für diesen Moment zu leben.

    Wenn der Mond die Lider sänkt,
    und die Nacht nur uns gehört,
    deine Liebe mich ertränkt,
    ist Niemand da der uns noch stört.



  2. #2
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    schönes gedicht
    mir gefällt die story dahinter
    besonders die zwiete strophe gefällt mir
    der lesefluus ist ok
    als kleiner tip du solltest die sich reimenden zeilen die gleiche silbenmenge zuordnen das verbessert ncohaml den lesefluss
    liebe grüße alexa
    das gedicht ist ausbaufähig
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  3. #3
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    Guten Abend!

    Dankeschön für den tip mit der Silbenmenge, ich denke ich werde das Gedicht danach noch einmal überarbeiten, mich störte der Lesefluss so noch ein wenig, mir fiel aber nichts ein, wie ich ihn hätte verbessern können. vielleicht klappts so, vielen Dank.
    Lieben Gruß Blüte
    Lebe dein leben, aber so das andere auch damit leben können!

  4. #4
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    mein tipp: laut lesen, die natürlichen betonungen zählen. du hast jede strophe verschieden aufgebaut. am regelmässigsten ist s4 mit 4/4/4/4 hebungen. s1 mt 4/3/4/leider auch 4, aber besser wieder 3(siehe fairy19) wäre natürich etas spezieller.
    inhaltlich gefällt es mir sehr.
    gruass lepi. und schliess die kammertür!!
    .
    .
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  5. #5
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    Lightbulb

    ich bin spezieller??
    bin grad verwirrt
    o.O
    alexa
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  6. #6
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    @fairy19: na, so möchte ich dich nicht in die nacht entlassen. ich wollte dich unterstützen, da du ja gleiche hebungen der reimenden zeilen fordertest.
    uff, jetzt biste erleichtert, gell?Secret aber was ist o.O?
    gute nacht.l.
    .
    .
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  7. #7
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    axoo
    war schon verwirrt
    o.O ist ein smiley so wie deiner so einer mit verwirrten gesichstausdruck
    hatte shcon gedacht meine gedichte wären spezieller *lol*
    was mich ganz durcheinander brachte^^ denn ich überlegte inweiferner ^^
    liebe grüße alexa
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  8. #8
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    Hallo,

    Ich habe gestern oder vorgestern eine Reaktion von dir auf eine Kritik gelesen und mich dann entschieden, mich zurückzuhalten, da es denn Eindruck erweckte du würdest konstruktive Kritik nicht annehmen (das Gedicht hiess "schon längst geschehen" oder so ähnlich). Hier lässt mich deine Antwort wieder Hoffnung schöpfen, dass eine (subjektive) konstruktive Kritik auch als konstruktiv empfunden wird. Komische Einleitung, nicht?

    Also nun zum Gedicht

    Die Metaphorik und die Sprache finde ich originell und lese sehr schöne Bilder (z.B. „Herzensdieb der Nacht“).

    Wie schon bei anderen Gedichten, die ich von dir las, ist ein gutes Sprachgefühl auszumachen, denn ohne deine Gedichte metrisch penibel auszuarbeiten schaffst du es, über weite Strecken einen angenehmen Rhythmus einzuschlagen. Rein formal würde ich zwei Dinge beachten, um einen grossen Schritt weiterzukommen. Ich werde diese mal abstrakt formulieren und dann an Hand deines Textes darlegen:

    1) grobe metrische Schnitzer vermeiden
    Natürlich muss ein Gedicht nicht unbedingt penibel einem vorgegebenen metrischen Muster folgen, aber grobe Brüche, die nicht durch den Inhalt getragen werden, wirken einfach gegen das Prinzip, dass die Form den Inhalt tragen soll und umgekehrt)
    wenn du schon ein gutes Gefühl für die Sprache hast, dann wird es dir ein Leichtes sein, dich etwas eingehender in die Metrik zu vertiefen. Im Sprechzimmer sind sehr gute Fäden (ich glaube z.B. von Satchmo). Es gibt auch eine hervorragende Einführung von einer Userin namens levampyre. Diese ist jedoch nur noch auf ihrer privaten Seite einzusehen und den Link darf ich hier nicht posten (mit google und Suchbegriff „levampyre Literaturtheorie“ findest du’s aber schnell ).

    2) Das Gedicht nicht nur inhaltlich, sondern auch metrisch „planen und strukturieren“. Die Metrik ist eine Ordnungsmacht. Ohne Ordnung kann sich ein Gedicht verzetteln (muss nicht). Dies ist nur selten Intention des Autors.

    Beispiel in deinem Gedicht:

    Du etablierst im ersten Vers deines Gedichts einen sehr schönen, alternierenden Rhythmus:
    Du zauberst Glanz in meine Augen, xXxXxXxXx (jede andere Betonung ist hier vollkommen unnatürlich)
    Herzensdieb der Nacht XxXxX – wieder alternierend, aber du beginnst betont.
    lass die Ängste aus mir saugen, XxXxXxXx
    die die Dunkelheit entfacht. XxXxXxX

    Die gesamte Strophe ist alternierend. Betont-Unbetont-Betont-Unbetont etc. => es holpert nicht.
    Wie bereits die anderen erwähnt haben gehören die Verse 1 und 3 und die Verse 2 und 4 auf Grund der Reime rhythmisch irgendwie zueinander. Da ist es häufig sehr wirkungsvoll, wenn sie sich metrisch entsprechen. Häufig, sage ich, nicht immer...

    In Strophe 2 wird das Metrum dann recht stark gebrochen:

    Verdrängst sanft mein Begehren, xXxXxXx
    mit flüsternden Blicken, xXxxXx <- Hier

    Hier ist es nicht ganz so schlimm, dass es nicht mehr alterniert, da die beiden Senkungen bei flüsternden recht schnell gesprochen werden können, aber der Vers hat eindeutig nur noch zwei Hebungen. Wenn du die Strophe laut liest, merkst du sicher, dass ein sehr grosser Bruch entsteht. Dieser Bruch ist durch den Inhalt nicht zu rechtfertigen und stört irgendwie (bewusst oder unbewusst).

    Genau so in Strophe 3: nur für diesen Moment zu leben. XxXxxXxXx
    (diesen Moment – kann man nicht anders aussprechen als XxxX) deshalb holperts hier auch ziemlich).

    Auf jeden Fall finde ich es würde sich lohnen, das ganze ein wenig auszufeilen. Es gefällt mir sonst nämlich sehr gut.

    Freundliche Grüsse

    Andvari



  9. #9
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    Guten Morgen!

    @Andvari
    Hmm....tja der Eindruck trügt, ich freue mich eigentlich über jede konstruktive Kritik. Viele kritiken enden so, das dann steht, dein Gedicht hat mir gefallen oder auch nicht gefallen, ohne jegliche Begründung oder konstruktive Vorschläge. Womit ich mich über verbessernde Kritik eigentlich immer freue. Deshalb Danke ich dir auch für die ausführliche Kritik, bin gerade noch dabei mich durchs Sprechzimmer zu wühlen um meine Kenntnise in Bezug auf die Metrik zu schulen.
    Ich denke ich werde das Gedicht nochmal nach deinen Tipps abarbeiten und schauen wie weit ich komme. Würde mich doch freuen wenn auch die Metrik mehr hinhaut als nur der Inhalt.
    MFG Blüte
    Lebe dein leben, aber so das andere auch damit leben können!

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