Wird Traurigkeit die Leere füllen
die meine Seele so vereint
und Schmerz und Hoffnung dann vergehn
wenn Einsamkeit mein Herz berührt
wo bist du
und die Rufe schallen in eine Schlucht
so tief und weit
die Leere sich in mir vergrößert
bis Angst und Trauer
dann mein Denken lähmt
der Blick getrübt
die Sicht vernebelt
such ich Momente angefüllt von dir
und all dies Schöne löst die Ketten
löst diese unstillbare Gier
doch immer noch verzweifelt
ohne Halt
weil ich mich hier
in dir verlier
versuch ich abermals zu finden
feine Momente voller Zärtlichkeit.

Versuch gescheitert
dich an mich zu binden
bist du nun fortund unerreichbar weit
werd ich dich wiedersehn
um all der Liebe wegen
hast du mich aus der Finsternis befreit
in die ich wie so oft
zu stürzen drohe.

Die Wärme
Nähe deines Körpers im morgendlichem
Dunst verblasst
Gier und Verlangen meines Denkens
sich bemächtigt
sehnt sich mein Körper nach viel mehr
nur an Gedanken fest zu halten
reicht für den Lebenswillen
nicht aus
doch deine Rückkehr schenkt
mir Licht
wie Sonnenstrahlen durch Wolkenberge
dringen
so gibt mir die Freude wieder Sicht.

Werd ich die Nacht allein
verbringen
doch Träume durchtränkt von
Zärtlichkeit
werd ich dies ungestüm, verzweifelt
in mir zähmen
und sanfte Leidenschaft in mir
gewiss
so wird die Liebe mein Herz lähmen
bis uns das Schicksal neu vereint.