Thema: Trostverse

  1. #1
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    Trostverse


    Ich spür Dein fernes Wirken,
    Denk nicht, du seist allein.
    An deines Schaffens Ernte
    Dich messen liegt mir fern.

    Liebe zu ihr ist dein Grund,
    Schatten schiebst du weiter,
    Blume Du im Dunkelsee
    Und für sie die Quelle.

    Send mir deine Mühsal,
    Dir geb’ willig ich
    Etwas von geborgter
    Kraft, die ich gespart.




    -gewidmet dynamo tsufo-

    [Geändert durch therzi am 13-07-2005 um 20:12]

  2. #2
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    Alsdenn,
    Das lyr. Du soll nicht an seinen Taten (und deren Konsequenzen) gemessen werden, auf grundlegende Qualitäten wird verwiesen (S2), final wird das "Du" im "Wir" aufgelöst.

    Hier wurden Gedanken nicht ver"dichtet", sondern ins Unnötige ausgedehnt, nach S1 hat sich die Lektüre eigentlich erledigt; trotzdem ist die formale wie semantische Dreiteilung angebracht und schafft ein (wenngleich zweifelhaftes) ansprechendes Gesamtbild.

    "Licht am Tunnelende sehend",
    MoE
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  3. #3
    Taurus ist offline L' Héautontimorouménos
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    ähmmm...
    Tut mir leid, aber ich mags nicht.
    Ich muss erstens MoE zustimmen, in seinen Kritikpunkten, zweitens Spricht mich das absolut nicht an.
    Wie soll man das lesen ?
    es klingt einfach nicht!

    Die ersten drei Zeilen klingen schonmal interessant und man hat das bedürfnis weiter zu lesen, aber mit der Z.4 ist das bedürfniss erloschen.
    "Fern" und "allein" reimt sich nicht!

    Und mich überkommt ein Gefühl das ich mich verlesen haben muss, also les ich noch mal und... das gleiche Problem!!

    Nun also les ich weiter und S.2 hört sich am anfang schon wieder super an, und SCHON WIEDER vermurkst die letzte Zeile das Lesevergnügen.

    Die letzte Strophe ist wie ein todesschuss für dein Werk,
    alleine schon das ich sie inhaltlich nicht verstehe, ist sie noch dazu Gramatisch falsch.
    Falls du also das gedicht nochmal bearbeitest, ´dann entferne oder gestalte die letzte Strophe so, dass sie wenigstens einenn Sinn ergibt.

    Gruß

    Taurus
    ..........(___)...............................Im Moment ist mir aber diese Masse von Dichtern zuwider,
    ...........|Oo|...............................die weder Innovatives noch Attraktives produziert
    .... /```` OO)...Tauri are fine!........und wo sich hinter jedem Satz ein
    .../ |____-- ................................"Was mach ich hier eigentlich?" versteckt.
    .*...L....L....................................-AiAiAwa-

  4. #4
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    Hallo Ihr beiden ,


    Danke erstmal! Mir ist bewusst gemacht worden (thx MoE), dass es zu sehr für eine Person formuliert war, um wirklich verstanden zu werden.

    Weiter (thx Taurus) fehlen die Satzzeichen, um die Syntax verfolgen zu können.

    Allerdings, Reime benutze ich hier doch gar nicht... es ist lediglich nach einem bestimmten metrischen Schema geschrieben! Wenn das zur Akzeptanz hülfe, baute ich gerne Reime ein, soll ich?

    Und die Verse in S3 verbindet ein Enjambement:
    ...
    Dir geb’ willig ich etwas von geborgter Kraft, die ich gespart.


    Ich habe es also überarbeitet und hoffe, dass es nun weitläufiger und verständlicher ist. Ich wäre dankbar, wenn Ihr mir Eure Meinung sagt.


    Liebe Grüße
    Anke


    Trostverse


    Ich spür Dein fernes Wirken,
    Denk nicht, du seist allein.
    An deines Schaffens Ernte
    Dich messen liegt mir fern.

    Liebe zu ihr ist dein Grund,
    Schatten schiebst du weiter,
    Blume Du im Dunkelsee
    Und für sie die Quelle.

    Send mir deine Mühsal,
    Dir geb’ willig ich
    Etwas von geborgter
    Kraft, die ich gespart.



    [Geändert durch therzi am 13-07-2005 um 19:05]

  5. #5
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    Reime sind definitiv nicht notwendig.
    Zur überarbeiteten Version: Die Personenkonstellation ist jetzt eindeutig und von allgemeingültiger Tragik, wie dann auch die Commissiva am Ende, welche die Tragik allerdings in Hoffnung wandelt. Betrachtet man die wechselnd im Fokus stehenden Charaktere und ihr Verhältnis zueinander, kommt die Dreiteilung endlich auch voll zu Geltung und Sinn.

    Den Tunnel überstanden,
    MoE


    [Geändert durch MoE am 13-07-2005 um 20:07]
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  6. #6
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    Danke MoE, ich bin etwas beruhigt.

    Ich sollte zu meinen Bildern, die ich malte, zurückkehren, denke ich .

    Aber Du hast mir sehr geholfen. Chiffrierung ist sonst eher nicht mein Stil, die persönliche Bindung scheint manches zu verhüllen.


    Liebe Grüße
    Anke

    [Geändert durch therzi am 13-07-2005 um 20:22]

  7. #7
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    edit:

    hier der "alte" Text, auf den sich die Kommentare beziehen:

    Ich spür auch hier dein Wirken
    Denk nicht, du seist allein
    An deines Schaffens Früchten
    Dich messen liegt mir fern

    Liebe ist begründend dir
    Schatten schiebst du weiter
    Blume in Gedankensee
    Und erhellend Spende

    Sende mir die Fragen
    Dir geb’ willig ich
    Etwas von geborgter
    Kraft, die ich gespart

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