1. #1
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    Liebe (I)

    Lass dich fallen, leere deine Gedanken
    Halte dich an mir, fülle dein Herz

    Schließe deine Augen und höre mich
    In der Stille deinen Namen schweigen


    Liebe (II)

    Bist du in meiner Nähe
    Bin ich sprachlos
    Der Worte nicht mächtig

    Doch bist du nicht bei mir
    Brechen Sätze auf mich ein
    Die meinen Verlust beklagen


    "Der Gott, der mir im Busen, kann tief mein Innerstes erregen; Der über allen meinen Kräften thront, er kann nach außen nichts bewegen."

    Goethe, Faust

  2. #2
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    hallo eisstille

    deine gedichtlein finde ich ganz schön.
    aber wieso sagst du "in der stille deinen namen schweigen"?
    ist sicher interessant, aber wie wäre es mit "in der stille deinen namen flüstern"? die erste strophe von Liebe (1) erinnert mich auffällig an irgendetwas, was mir gerade nicht einfällt. ich meine, es gibt schon so einen ähnlichen vers, der sehr bekannt ist. hast du da vielleicht etwas ein bisschen kopiert? liebe (2) finde ích sehr gelungen.

    liebe grüße,
    dancefloor

  3. #3
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    Hallo dancefloor,

    zunächst möchte ich betonen, dass ich Liebe (I) nicht kopiert habe. Kann aber auch nicht absprechen, dass es so etwas ähnliches irgendwo auf der Welt schon gibt, schließlich bin ich nicht der Schöpfer des Genres Liebesgedichte. Was ich da also verfasst habe, entsprang meinen Gedanken, aber ich bin sicherlich der nicht Einzigste, der diese Gedanken hat.

    Was das "...und höre mich in der Stille deinen Namen schweigen" angeht... Nun, ich habe versucht in diesen beiden Gedichten ein Gefühl zu beschreiben. Für mich persönlich wäre "in der Stille flüstern" zu ordinär und für mein Anliegen nicht stark genug.

    Wenn ich den Protagonisten jedoch ihren "Namen" in "der Stille" "schweigen" lasse, hat es für mich eine größere Ausdruckskraft, da keine Worte verloren werden müssen und sie spürt trotzdem, dass sich seine Gedanken nur um sie drehen.
    [Geändert durch Eisstille am 13-07-2005 um 15:02]
    "Der Gott, der mir im Busen, kann tief mein Innerstes erregen; Der über allen meinen Kräften thront, er kann nach außen nichts bewegen."

    Goethe, Faust

  4. #4
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    hallo eisstille,

    ich meinte auch nicht, dass du es ganz kopiert hättest!!! nur so der gedanke und der rhtymus erinnert mich doch stark an etwas. ist aber keine anschuldigung oder so habe ich nur irgendwie im gefühl. lies dir doch mal mein gedicht "winternacht eines waldes" durch und sag mir, was du davon hälst!! du findest es bei natur.
    grüße, dancefloor

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