Thema: 3 worte

  1. #1
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    6
    schon lang wollt ich's dir sagen,
    drei kleine worte,
    die sich versuchen
    den weg zu bahnen
    von meinem kopf bis zum mund.

    ich weiß nun nicht,wie lang
    wie lang ich sie noch halten kann
    nie hät's ich gedacht
    das es mir passiern könnt.

    sie machen mich verrückt,
    sie bringen mich zum verzweifelen
    könnt ich ich ihr's doch sagen
    diesen einen kleinen satz.

    es sind doch nur worte
    und doch fallen sie mir so schwer
    das zu sagen was ich denke
    ich liebe dich!
    der sinn des lebens besteht darin zu lieben und wenn man auch der reichste mensch der welt is und nicht lieben kann is man trotzdme der ärmste menschd er welt

  2. #2
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    289
    Hallo, „der sinn des lebens besteht darin zu lieben und wenn man auch der reichste mensch der welt is und nicht lieben kann is man trotzdme der ärmste menschd er welt“

    Was erstmal zu beweisen wäre. V.a. unter dem Gesichtspunkt, warum ein bettelarmer Mensch der nicht lieben kann, denn nun reicher sein soll. Meine Frage ist durchaus ernst gemeint.

    Dass Du unreflektierst irgendwelches Zeug, das Du an irgendeinem ungeeigneten Ort einmal gefunden und vielleicht gelesen hast, wiederkaust, davon zeugt allerdings nicht nur Dein Motto, sondern in erster Linie auch Dein Gedicht.

    Es muss wahrlich ein langer, und dorniger Weg sein von „kopf bis zum mund.“ Denn nicht nur diese drei Worte tun sich schwer, und man wünschte sich so sehr, es wäre bei den dreien geblieben, sondern scheinbar jeder halbwegs vernünftige und eigenständige Gedanke scheint diesen Weg nicht gehen zu wollen oder zu können.

    Da steht doch: Ich habe Angst Dir zu sagen, ich liebe Dich.

    Ok. Das ist wahrlich nichts Neues oder Originelles oder auch nur Lesenswertes für alle nicht Angesprochenen. Was btw. der erschreckend großen Zahl der Weltbevölkerung-1 entspricht.
    Aber selbst der armen Seele die es trifft, jaulst Du in fünf unglaublich schlecht erarbeiteten Strophen diesen einen Satz vor. Strophen, ohne Reime, ohne Metrik, ohne auch nur die selbe Anzahl von Zeilen richtig abzählen zu können und ohne irgendein Gefühl für Sprache zu entwickeln. Es ist einfach schrecklich.

    Dir kommt das zu hart vor?
    Dann warte mal das gerechte Strafmaß ab: Ließ es Dir selbst dreimal laut vor!

    Gruß

    Bet
    Dir gefällt meine Kritik nicht?
    Dann mach’s doch besser!


    Heißes: Protasis
    Romantisches: Sinnenschranken - Schier Maßlose Sucht
    Düsteres: Purgatorium - Rote Rache
    Nachdenkliches: Der gute Mensch - ich bin
    Humorvolles: Der Pfau
    Natürliches: Haiku! (keine Diskussion) - Haiku (oder der 2. Versuch...) - Haiku (steckt an) - Schon mal gesehen?
    Experimentelles: k ö n i g s m o r d
    Kritisches: Jemand ne idee? - mal so richtig ausgekotzt
    Bewundertes: Sternstündlich - Ich bereue nicht - Der Kelch - Der Umzug - The Man II
    Außergewöhnliches : meine gedichte...

  3. #3
    Shadow ist offline koffeinhaltiger Techniker
    Registriert seit
    Aug 2002
    Beiträge
    512

    @beteigueze: was du da betreibst, nennt man abduktion. du schließt widersinnig, wenn du sagst, dass ein armer mensch, wenn er nicht lieben kann, automatisch der reichste sein muss. eine katze wird dadurch, das sie schwarz ist, auch nicht zu einem stück kohle.

    zum gedicht:
    hier hat bet eigentlich recht. s1 hat 5 zeilen, alle anderen 4. keine reime und keine erkennbare metrik. obwohl s1 noch recht interessant ist, in diesem bezug. z 1 und 5 umarmen den mittelteil quasi, beabsichtig? leider liest es sich dafür sehr sehr holprig.

    eine bitte zum abschluss: versuch bitte, vor dem posting zumindest alle gröberen tippfehler zu beseitigen, das lässt dann zumindest sorgfalt erahnen.

    mfg.t
    "if you don't learn from history, then you are an idiot by definition."
    -- vasim yasinovski

  4. #4
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    289
    @shadow:
    Widersinnig ist nur Dein Kommentar:
    "warum ein bettelarmer Mensch der nicht lieben kann, denn nun reicher sein soll"

    Ich erläutere das nicht weiter, weil es so offensichtlich verständig ist, dass Du es nur falsch gelesen haben kannst.

    Mmmhh, besser, ich erläutere es doch:
    Die Aussage, der Reiche wäre der "Ärmste" (Superlativ), weil er nicht lieben kann ist falsch.
    Oder es muss bewiesen werden, dass die Aussage, ein "Armer" der auch nicht lieben kann, ist "reicher" als der Reiche, wahr sein kann.
    Da das offensichtlich nicht geht, ist die Schlussfolgerung der "Reiche" sei der "Ärmste" so widersinnig, wie es Deine Ausführungen sind.

    Oder verständlicher ausgedrückt:
    Was ich in diesem Faden sehe ist ein kohlrabenschwarzes Stück Lyrik und eine schwarze Katze, die mit Fremdwörten hantiert, deren Logik sie nicht beherrscht.

    Gruß

    bet


    @Andvari:
    Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Kommentare schon wieder zuviel Aufmerksamkeit, v.a. aber offtopic erzeugen.
    Um nicht noch einen neuen offtopic-Eintrag zu erzeugen, antworte ich Dir also hier:
    "Da wispert sie leise: „Bet – seit ich dich kenne, bin ich das glücklichste Mädchen auf der ganzen Welt"
    Die Behauptung ist, gelinde gesagt, unwahrscheinlich.
    "Würdest du ihr einen Vortrag über die Nichtbeweisbarkeit ihrer Aussage im Sinne der Prädikatenlogik unter Berücksichtigung des Gödelschen Satzes halten? Nö, würdest du nicht"
    Diese Behauptung ist einfach nur falsch.

    Der Rest interessiert mich nicht, lachen musste ich trotzdem über alles. Wenigstens hast Du den schwarzen Maunzer an Witzigkeit übertroffen, wenngleich die Behauptungen allesamt ähnlich widersinnig sind.



    bet
    [Geändert durch beteigeuze400 am 14-07-2005 um 17:45]
    Dir gefällt meine Kritik nicht?
    Dann mach’s doch besser!


    Heißes: Protasis
    Romantisches: Sinnenschranken - Schier Maßlose Sucht
    Düsteres: Purgatorium - Rote Rache
    Nachdenkliches: Der gute Mensch - ich bin
    Humorvolles: Der Pfau
    Natürliches: Haiku! (keine Diskussion) - Haiku (oder der 2. Versuch...) - Haiku (steckt an) - Schon mal gesehen?
    Experimentelles: k ö n i g s m o r d
    Kritisches: Jemand ne idee? - mal so richtig ausgekotzt
    Bewundertes: Sternstündlich - Ich bereue nicht - Der Kelch - Der Umzug - The Man II
    Außergewöhnliches : meine gedichte...

  5. #5
    Registriert seit
    Jan 2005
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    364
    Hallo,

    @bet:
    Ich finde das Zitat ja nun auch nicht gerade toll, aber dass du die Aussage durch einen hieb und stichfesten Beweis zu falsifizieren suchst, liess mich doch ein wenig schmunzeln.

    Du beschäftigst dich mit Gedichten. Du setzt bereitwillig Metaphern, Hyperbeln und allerlei weitere rhetorische Stilmittel ein und es erscheint dir selbstverständlich, dass man die Bilder überträgt. Aber bei diesem Zitat sollen nun die Gesetze der reinen, formalen Logik gelten?

    Stell dir vor du sitzt des nächtens mit deiner Freundin an einem wärmenden Feuer und ihr schaut in den Himmel. Über euch das Sternbild Orion und der Schulterstern des Orion (Beteigeuze) scheint in dieser Nacht nur für euch zu leuchten. Da wispert sie leise: „Bet – seit ich dich kenne, bin ich das glücklichste Mädchen auf der ganzen Welt!“. Würdest du ihr einen Vortrag über die Nichtbeweisbarkeit ihrer Aussage im Sinne der Prädikatenlogik unter Berücksichtigung des Gödelschen Satzes halten? Nö, würdest du nicht. Du würdest ihre Aussage schon irgendwie interpretieren und in deine persönliche Herbrandstruktur einordnen können, ihr ein par Komplimente machen und ihr verbrächtet noch eine angenehme Nacht miteinander.

    Der Kritik zum Gedicht kann ich mich sonst anschliessen, auch wenn sie sich ein wenig wie eine billige Danse_Macabre-Kopiel liest. Und dem Autor vorzuwerfen, er habe sich beim „zählen“ der Verse vertan finde ich etwas gar dreist. Vielleicht solltest du zuerst mal beweisen, dass es grundsätzlich schlecht ist, ein Gedicht aus 5-4-4-4 Versen aufzubauen...

    Freundliche Grüsse

    Andvari

  6. #6
    Shadow ist offline koffeinhaltiger Techniker
    Registriert seit
    Aug 2002
    Beiträge
    512
    *lach*

    eindeutig besser geantwortet als ich zuvor. allerdings muss ich einräumen, dass ich mich tatsächlich "nur" verlesen habe - was auch schon schandhaft genug ist, man sollte nur auf dinge antworten, die man ausreichend genau gelesen hat. in diesem sinne miau.
    und ich verstehe die logik einer abduktion sehr wohl (klingt jetzt beinahe trotzig, soll es aber nicht *g*).

    das schlimme an dem zitat sind die tippfehler.
    "if you don't learn from history, then you are an idiot by definition."
    -- vasim yasinovski

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Alte Worte, neue Worte
    Von Sylvester Christoph im Forum Hoffnung und Fröhliches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.10.2014, 14:03
  2. worte keine worte
    Von luzian gryczan im Forum Gesellschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.03.2008, 05:42
  3. Deine Worte, meine Worte
    Von Niccy Cuddles im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.02.2006, 21:29
  4. Wenn Worte nur Worte sind
    Von Kerlchen40 im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.02.2006, 12:01
  5. Nur Worte
    Von Herbert Gerke im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 23.11.2005, 19:47

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden