1. #1
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    Sie blickt in den Spiegel,
    in der Hoffnung,
    dass ihr dieser zeigt,
    wer sie wirklich ist.
    Ihre Augen weit geöffnet,
    ihr Blick erstarrt,
    das Lächeln hinter Trauer verschwunden.

    Das was einst noch eine Träne war,
    ist nun zu Blut geworden,
    welches sanft ihr Gesicht berührt,
    ihre Wange hinunter gleitet
    und auf ihren Lippen verbrennt.
    Narben sind es,
    die ihr Gesicht zeichnen.

    Sie wagte sich nicht es auszusprechen,
    doch tat sie es.
    Die Hoffnung,
    ihr einziger Lichtblick,
    doch selbst diesen lässt sie zurück.
    Trauer ist es,
    die ihr Leben schmückt.

    Einst ein Mädchen der Freude,
    heute eins der Trauer.
    Das was einmal ein Lächeln war,
    ist nur noch Fassade zum Schutz ihrer Selbst.
    Die Mauer,
    die sie umgibt wird immer größer.
    Sie lässt keinen mehr an sich heran.

    Er sagte ihr,
    sie solle ihren weg gehen.
    Doch schau sie an,
    sie kann doch kaum noch stehn.
    Verzweifelt steht sie vor ihm,
    doch er weißt sie ab
    und schaut kühl auf sie herab.

    In Verzweiflung rennt sie vor ihren Gefühlen davon.
    Verflucht die Liebe
    Und wünscht sich nur noch aus dieser Welt hinaus.
    Jeder Atemzug ohne ihn fällt ihr schwer,
    jede Minute,
    die sie ohne ihn verbringt,
    ist wie durch die Hölle zu gehen.

    Sie fragt sich,
    für was es sich noch zu kämpfen lohnt.
    Hält das alles nicht mehr aus.
    Das Messer in ihrer Hand,
    kann es sie aus Qualen befreien?
    Sie sticht ein,
    immer und immer wieder.

    Schau sie dir an.
    Sie fügt sich selber schmerzen zu,
    um ihn auch nur für einen einzigen Moment zu vergessen.
    Doch es gelingt ihr nicht.
    Ihre Welt wird immer dunkler
    Und ihr Licht scheint zu erlöschen.
    Wie weit muss sie noch gehen?

    Ich schau in den Spiegel,
    kann sie vor mir sehn.
    Das Messer in der Hand,
    der Arm geprägt von Narben,
    Tränen aus Blut,
    ihr Körper schwach,
    ihre Blick so kühl.

    Der Raum wird dunkler.
    Liebe wird zu Hass,
    der Schmerz scheint sie zu durchbohrn.
    Sie setzt das Messer an.
    Nicht..Ich möchte ihr helfen,
    doch schlage ich gegen den Spiegel.
    Blut strömt aus ihrem Körper und sie gleitet sanft zu Boden.








  2. #2
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    Ein schönes, vielleicht nicht typisches Gedicht... Dieses Thema gab´s zwar schon oft, aber dein Gedicht hat mich erneut zum lesen angeregt...
    Lg
    ~ Alles geben - Flügel opfern... Trotzdem alles verlieren...~

  3. #3
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    Hallo,

    Auch mir gefällt Dein Gedicht. Es hat etwas selbstloses.
    Zeilenlänge: Sollte noch mehr geordnet werden.
    Ich finde ein paar Strophen könntest Du sogar weglassen. Sie sind überflüssig, denn in ein paar anderen Strophen hast Du die Thematik ja schon angedeutet.

    Liebe Grüße

    Sara
    Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
    ohne seine Begeisterung zu verlieren.
    (Winston Churchill)
    _
    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

  4. #4
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    hallo,
    entweder hab ich heut 'nen schlechten tag oder aber die gedichte heute sind alle irgendwie gänzlich gräulich...
    das ist absolut unschön geschrieben. keinerlei wert es noch ein zweites mal zu lesen. diese geanze sache liest sich nicht sehr flüssig. eher wie ein zäher brei aus schnöden worten.
    von der thematik ganz zu schweigen. wer solche gedichte schreibt erhofft sich auf diesem wege doch nur mitleid. da hätte ich aber nur einen tipp: warum denn zeit verschwenden und immer soviel am arm rumschnibbeln. das handgelenk ist viel praktischer und immer shcön senkrecht schneiden, ja?
    gruß die braut
    Nach Leben lechzend seh ich mich
    und bin hier selbst der ohne Wahl,
    Gedanken sind so weinerlich,
    den Tod zu leben ist die Qual
    Lebend lechzend Herzgeflüster by Dornenreich



    So Sei Es...........

  5. #5
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    hmm hab grad gemerkt...beim schmökern....das dieses gedicht die vorlage für ein anderes war...naja sie ähneln sich ein wenig! Das andere heisst "der seelenspiegel!" Weiss aber nicht ob du selbst es umgebaut hast oder wer anders...

    Zu deinem gedicht möchte ich dir gratulieren...es ist echt schön geworden! Hart aber schön!

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