1. #1
    Registriert seit
    Apr 2004
    Ort
    Bad Kreuznach, kleiner Ort in Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    535
    Es war früh am Morgen als Lili erwachte, wieder hatte sie einen dieser seltsamen Träume gehabt, irgendwie quälte er sie seit ihrem 20. Geburtstag jede Nacht wieder. Doch diese Nacht war anderes, es war Dezember um genau zu sein der 11. Dezember, bis jetzt hatte es immer noch nicht geschneit, jeder wartete auf den Schnee aber dieser kam nicht. Und wie der Schnee nicht kam, so kamen doch Träume und diese verwirrten sie immer mehr. Und schon wieder glühte ihr Tattoo wie Feuer. Dieses kleine Tattoo, dass sie links unter ihrer Brust hatte, es war eine Rose, die sich an ihren Busen schmiegte und gerade diese glühte seit ihrem 20. Geburtstag jeden Morgen nach ihren Träumen, doch heute war es besonders schlimm, sie war blutrot und schmerzte.

    „Dieses Tattoo…“, dachte Lili, es hatte seine eigene mysteriöse Geschichte, an ihrem

    18. Geburtstag, hatten ihr ihre Eltern offenbart das sie sie adoptiert hatten, als sie gerade 2 Monate alt gewesen sei, sie wurde in einer Winternacht, als der Schnee schon hoch lag gefunden, doch seit dieser Nacht hatte es nie wieder richtig geschneit der Schnee blieb einfach aus, es war seltsam, jene nächsten Winter waren alle eisig kalt, aber es schneite nie…

    Diese kleine Rose, sie war eisblau gewesen, wie eine Rose die eingefroren war, jeder hatte sich damals gewundert, woher dieses seltsame Tattoo gekommen war, es wirkte fahl und fehl am Platz auf der blassen, weißen Babyhaut.

    Doch nun seit ihrem 20.Geburtstag, glühte das Tattoo und heute Morgen war es blutrot, es schmerzte und es zerrte sie wie unsichtbar Fäden nach draußen.

    Es war ähnlich wie in ihren Träumen, etwas zerrte an ihr, immer wieder sah sie Sterne, die um sie herumwirbelten, als ob sie mit ihnen kämpfte oder sie sie liebkosten, es waren Wirbel voller Emotionen, die mit den Sternen flogen.

    Aber es zerrte sie auch in grauvollen Szenarien, mit bedrohlichen Vulkanen, Feuerregen und schreienden Wesen, wie sie diesen Teil des Traumes hasste, jedes mal kam in ihr die gleiche Abscheu hoch und jedes mal wachte sie weinend auf und dachte verzweifelt daran, wer da geschrieen haben könnte.

    Es verwirrte sie und doch war es ihr als kannte sie es, als wären es Fetzen einer Erinnerung, etwas was vor langer Zeit passiert war, etwas Schmerzhaftes, sie weinte kalte Tränen als sie daran dachte.

    Sie schrie leise auf, als ihr Tattoo sich wieder tiefer in ihre Haut brannte, es zerrte sie raus, raus aus dem Haus, es duldete keine Verzögerung mehr.

    Wie ein unsichtbarer Faden zog es sie in den Wald, immer tiefer hinein, der Wind war eisig kalt und ihr Nachthemd wehte im Wind, doch sie spürte keine Kälte nur die heiße Glut der Rose, die sich immer tiefer in ihrer Haut brannte. Sie folgte keinem Weg und wie in Trance folgte sie dem Zwang, dem innern Verlangen, es zerrte sie zum See, dem tiefen, eiskaltem Smaragdsee. Den Namen bekam er vor Jahrhunderten, denn er schimmerte grün, er war tief, sehr tief für einen See und die Menschen fürchteten sich vor ihm, man soll Seltsames schon hier gesehen haben, überlieferten Legenden.

    Sie konnte den See schon erkennen, es zog sie tatsächlich dorthin, sie konnte die ersten Sonnenstrahlen sehen, die sich im Wasser verloren. Ein Sturm kam auf, er zerrte an dem Nachthemd und wirbelte ihr langes dunkles Haar durcheinander, sie erblickte den See und einen Moment lang verbunden sich ihre eisblauen Augen mit dem tiefen Grün des Sees, die Rose brannte auf, sie drängte sie weiter zu gehen. Immer näher kam sie zum See und das Tattoo pochte immer stärker auf, sie kam an das Ufer, der Sturm lies auf der Oberfläche schon größerer Wellen entstehen, das Wasser wurde dunkler und aufbrausender. Die Rose schmerzte immer weiter sie drängte, sie drängte sie in die Mitte des Sees, doch Lili blieb stehen sie wusste nicht wie sie weiterkommen sollte…

    Doch die Rose brannte sich tiefer und zog sie zur Mitte des Sees unaufhörlich, sie schrie auf vor Schmerz und eine gefrorene Träne fiel zu Boden. Sie konnte nicht anders, sie setze einen Fuß ins Wasser, doch ihr Fuß erreichte nie das kalte Nass.

    Das Wasser gefror sofort unter ihren Füßen, eine klare, feste Eiskristalschicht bildete sich bei jedem ihrer Schritte und so lief sie auf dem Eis zur Mitte des Sees.

    In der Mitte war die tiefste Stelle des Sees und dort hört der Schmerz auf, sie sank zu Boden, wo eine Insel aus Eis entstand, die sie warm empfing.

    Sie schlief fast sofort ein, eine Erleichterung überkam sie, angekommen zu sein, doch sie schlief nicht friedlich, sie träumte wieder, sie träumte von rotem Blut und einem roten, blutigen See, indem ein Schiff abstürzte, ein silbernes, ehrfüchtiges Flagschiff, angeschossen, mit dem blutrotem Schriftzug „Silver Star“ und dem Emblem einer Rose, der Rose, die Lili auch unter der Brust trug, dieselbe Form, alles passte überein.

    Und sie träumte von einer Frau, einer Frau, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten, aussah.

    Genau diese Frau sah sie im Schiff, das in den Fluten versank, und sie schaute Lili direkt in die Augen, als würde sie sie sehen können in ihrem Traum, sie hatte dieselben eisblauen Augen, dieselben dunklen langen Haare, die selbe blasse Haut, sie war ihr genaues Ebenbild und doch unterschied sie sich in einem wesentlichem Punkt von Lili, sie hatte silberne, eisblaue Flügel am Rücken und diese vibrieten leicht. Sie konnte es sehen, selbst durch die Scheibe des Schiffs, diese großen glänzenden Flügel, wunderschön.

    Das Schiff versank langsam, doch der Augenkontakt blieb, bis die Fluten sie auseinander rissen, diese andere Frau, ihr Ebenbild sie zeigte keine Angst, sie hatte einen erwartungsvollen, wissenden Gesichtsausdruck. Und kurz nachdem das Schiff versunken war, glühte es tief unter der Wasserfläche silbern, strahlend hell auf und eine glühende Kugel schoss aus dem Wasser nach oben und verschwand im Sternenlicht.

    Die Rose brannte sich tiefer ins Fleisch, Lili wurde durch den Schmerz aus dem Traum gerissen, sie wachte auf.

    Der Eisweg war verschwunden und nur die Eisinsel ruhte im mitten des Sees und plötzlich ergriff sie ein gewaltiger Schmerz, sie schrie laut auf, Blut tropfte von ihren Schultern auf die klare, weiße Eisfläche, silberne Flügel bohrten sich langsam aus ihrem Rücken, wie ein Schmetterling bog sie sich, schrie auf vor Schmerzen, wie bei ihrer Geburt, ein Sturm entfachte und er brachte den Schnee.

    Es schneite, große Flocken rieselten herab, diese legten sich kühlend auf die Wunden am Rücken und diese heilten, schnell und ohne Schmerzen in einem einzigen Wimpernschlag, die Flügel streckten sich, sie waren, wie Lili jetzt sah noch größer und eindrucksvoller als in ihrem Traum, sie spannten sich und Lili spürte den Wind in ihnen, sie genoss dieses wunderbarere Gefühl und sie war kein bischen verwirrt, sie spürte das es richtig war, das es Zeit war.

    Intuitiv streckte sie die Hand aus, und machte eine leichte Handbewegung nach oben.

    Das Wasser fing an zu brodeln, und aus den tiefen des Sees stieg das Flaggschiff „Silver Star“ auf, das selbe Schiff aus ihrem Traum, nur diesmal sah es wunderschön aus, wie neu, es waren keine äußeren Wunden mehr zu sehen, eine riesige Tür öffnete sich und Lili stieg ein, sie wusste sie war zu Hause.

    Sie war ihrem Zuhause näher wie jemals zuvor, das Schiff hob ab, es gleitete in die Statosphäre. Lili sah aus dem Fenster und sie sah, wie es zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder schneite…

    Teil II



    Lili stand am Fenster des Flagschiffes „Silver Star“ , unter ihr sah sie die kleine Stadt und den Smaragdsee, 20 Jahre hatte sie in diesem Ort gelebt, es war eine kleine idyllische Stadt gewesen, umgrenzt von einem dichten Laubwald und dem See. Es war komisch, diese Stadt im Schnee verwehen zu sehn, da es Jahrzehnte dort keinen Schnee mehr gegeben hatte, es sah so wunderschön friedlich aus.

    Es war eine wundervolle Zeit gewesen, sie hatte eine glückliche Kindheit bei ihren Pflegeeltern gehabt. Doch irgendwie hatte sie immer eine gewisse Sehnsucht, die sie sich nicht erklären konnte, nur nachts wenn sie im Garten lag und in den Himmel zu den Sternen sah, hatte sie eine Ruhe überkommen, aber wenn sie so auf dem weichem Grass lag und in den Himmel schaute, fing sie nach einiger Zeit an zu weinen, kalte Tränen liefen ihr übers Gesicht und ihr Herz schmerzte.

    Irgendwie hatte Lili immer gespürt nicht am richtigen Ort zu sein, es zog sie zu den Sternen, die ihr unerreichbar waren und das tat ihr weh. Manchmal hatte sie Träume, seltsame Träume, Träume, die ihr wie Erinnerungen vorkamen, Gedankenfetzen, wie ihre eigenen, aber doch irgendwie fremd waren. Erst seit ihrem 20. Geburtstag waren sie jede Nacht gekommen, immer intensiver und ihre Rose hatte sie zum See gebracht, Lili war noch vieles unverständlich, ihre Augen blieben an ihrer Rose an der Brust hängen.

    Sie strich zärtlich über sie, nach ihrer Geburt auf dem See, als sie ihrer Flügel bekam, war sie rot auf ihrem Körper zurückgeblieben, sie schmerzte nicht mehr, wie war einfach da.

    Sie wusste immer noch nicht, was es mit ihr auf sich hatte, aber sie hoffte es eines Tages heraus zu finden, genauso ihrer Flügel. Sie konnte sie fühlen wie ihre Arme, sie strecken oder ganz seltsam ganz nah an ihren Köper stellen, so waren sie unsichtbar, nicht erkennbar für andere. Lili hatte leise gelacht in Gedanken, als sie sich vorstellte mit den riesigen Flügeln überall aufzufallen, wie ein seltenes Tier im Zoo.

    In ihrem Kopf spuckten viele Bilder herum mit denen sie nichts anfangen konnte, genauso war es mit diesem Schiff, der „Silver Star“, alles funktionierte allein, nur durch Gedanken oder Handbewegungen flog es.

    Aber sie genoss es, sie fühlte sich wohl, warm wie Zuhause, endlich angekommen, am Anfang ihrer Reise.

    Lili wandte sich ab vom Seitenfenster, sie ging in die Kommandozentrale, sie war groß und geräumig, Lili wunderte sich, dass das riesige Flagschiff nur durch sie anscheinend gesteuert wurde. Das Schiff war riesig, aber anscheinend war es nur auf eine Person, Sie, ausgerichtet, wobei sie Quartiere gefunden hatte, aber sie sahen aus wie Gästequartiere. Konferenzräume und einen riesigen Bankettsaal hatte sie auch schon gefunden, aber nichts was nach Mannschaftsquartieren aussah.

    Und das seltsamste war ein kleiner Raum gewesen mit Bildern von ihr und anderen Menschen und noch seltsameren Wesen, keinen davon kannte sie, auch Bilder von Planeten oder gar ganzen Systemen waren auf Bildern und Fotos zu sehen.

    Lili ging in der Kommandozentrale zu dem einzigem Sessel, dieser allein war schon außergewöhnlich, denn er war nicht wie Lili sich jemals einen Kapitänssessel vorgestellt hatte, es war Kristallblau durchsichtig, wie gefangenes Wasser, als Lili sich in den Sessel setzte, bewegte sich dieser unter ihr, der Sessel passte sich ihrem Köper perfekt an.

    Aber noch verblüffender war das Gefühl, was sie auf einmal durchfloss, sie konnte das Schiff spüren, jeden kleinen, einzelnen Raum konnte sie vor ihrem geistigen Auge sehen, sie erkannte dass das Schiff nicht irgendein Schiff war, es war ein lebendes Wesen, das mit ihr verbunden war, auf eine ihr unbekannte Art und Weise.

    Sie war glücklich, ihr Blick richtet sich nach vorne, der ganze vordere Bereich löste sich auf, es war als könnte sich nach draußen gehen, sie hatte einen total freien Blick auf alles.

    Sie sah die Sterne, hell und schwach aufleuchten, ganze Galaxien, ihre Flügel vibrieten leise, es war eine Neugierde in ihr, auf alles aber besonders auf sie selber…

    Sie trug viel Bilder in sich, Gedanken, Gesichter nur ergab nichts einen Sinn



    Jetzt saß sie in ihrem Sessel in ihrem Schiff, aber wohin sollte es gehen, wo würde sie Antworten finden, wo würde sie sich finden, die Rätsel, die sie beschäftigten, wie das Tattoo, das Flagschiff „Silver Star“, das gleißende Licht, das aus dem See geschossen war, und einfach sie, woher kam sie, wer war sie und besonders wer war sie gewesen?

    Wer war ihr Ebenbild aus ihren Träumen, was hatte diese Frau schon erlebt, was war diese Frau mit den Flügeln, ein Mensch konnte sie nicht sein.

    Es war alles seltsam, wo sollte sie nach Antworten suchen, sie schloss die Augen und plötzlich schoss ein Bild in ihren Kopf, ein Planetensystem mit einem violett leuchtenden Planeten. Als sie die Augen öffnete, sah sie den Planten schon links auf einem riesigem Display, er lag einem halben Tag entfernt und gehörte zu dem Cluster des Cimbers Clans, kurz CC.

    Was sie da wohl erwarten würde, sie war unruhig nervös, ihre Flügel schlugen leise, aber schnell auf und ab, sie wusste nicht ob sie beunruhigt sein sollte oder nicht, aber sie hoffte auf Antworten.

    Antworten waren im Moment das kostbarste was sie hatte, sie musste soviel herausfinden, es würde wahrscheinlich keine einfache oder kurze Reise werden, Lili schloss die Augen, sie wollte ruhen, ihre Flügel legten sich an ihren Körper, sie verschwanden fast, Lili faszinierte das noch immer, mit dem Gedanken schlief sie ein, der Sessel formte sich langsam unter ihr zu einer Liege mit einem weichen Kissen.
    Sie schlief traumlos seit langem mal wieder...

    Teil III

    Es piepte leise, Lili erwachte, sie wollte den Wecker ausstellen, und griff neben sich zum Nachttisch, aber ihre Hand bleib leer, und sie erkannte, das das alles kein Traum gewesen war, schnell kamen die Erinnerungen, wie Flügelschläge schossen sie ihr in den Kopf und Lili wusste wo sie war in ihrem Flagschiff, der „Silver Star“.

    Das riesige Fenster vor ihr zeigte ihr einen gewaltigen, violetten Planeten, er war schön, er pulsierte schwach, sie wusste immer noch nicht warum sie dieses Bild in ihrem Kopf gehabt hatte, aber es musste eine Bedeutung haben.

    Plötzlich piepte es laut, Lili erschreckte sich so, dass sie leicht aufsprang in ihrem Sessel, aus dem Stuhl formte sich ein kleiner Monitor, auf diesem blinkte es rot „ Eingehende Nachricht von NbrothEon“,ihr sagte der Name nichts, zu neu war sie mit den Sternen unterwegs, aber bevor sie die Nachricht annehmen würde, sagte sich Lili würde sie was Neues anziehen gehen, sie ging in den Raum, den Sie gestern gefunden hatte, er war in weiß und kristallblau gehalten und vielen Blumen standen in ihm, Lilien wohl bemerkt, der Raum duftete süß danach Lili liebte diesen Geruch, in dem Schrank hatte sie Kleider und Uniformen jeder Art in ihrer Größe gefunden, aber heute entschied sie sich für ein weites rotes Kleid, dünne Träger hielten es an den schultern zusammen, dadurch fiel es weich um ihren Körper, es betonte leicht ihre Kurven, ohne dabei aufdringlich zu wirken, es hatte was elegantes, dazu zog sie passende Sandaletten an, sie waren im selben Rot wie das Kleid, es passte perfekt.

    Ihre Flügel waren nicht erkennbar unter dem Kleid, Lili hatte für sich entschieden, das es erstmal besser war diese zu verbergen, um kein Aufsehen zu erregen.

    Sie ging zum Kontrollraum zurück, ein großer Bildschirm der vorne vor dem Fenster aufgetaucht war, zeigte ihr immer noch das sie eine eingehende Nachricht hatte, sie schaute noch einen Moment auf den violetten Planeten und klickte dann die Nachricht an.

    Ein junger Mann mit blondem Haar strahlte sie freundlich an „Guten Tag, mein Name ist NbrothEon mit wem hab ich die Ehre?“ Lili dachte kurz nach, kannte sie dieses Gesicht, Nein, dieses war ihr unbekannt, der junge Mann war noch relativ jung, er war hoch gewachsen mit blondem Haar und einem schlankem Körperbau, sie antworte: „Hallo, mein Name ist Lili, ich erkunde diese Gegend gerade.“ NbrothEon antwortet: „ Sie wissen, dass Sie sich in unserem Hoheitsgebiet befinden und Schiffe bereit sind, sie abzuschießen.“ Lili schloss die Augen, sie bekam Angst, aber im selben Moment kam ihr ein Bild vor Augen, ihr Schiff zeigte ihr die näherer Umgebung, außer einem kleinem Scanner, der dazu noch weit entfernt war, war Nichts zu sehen, keine Schiffe in Sicht, die die „Silver Star“ auch nur hätten ankratzen können.

    Lili öffnete die Augen, sie blitzen eisblau auf und sie sprach mit leiser, klarer Stimme „ Sie lügen, im Umkreis von 5 Stunden ist kein nennenswertes Schiff, oder meinen sie den gefährlichen Scanner?“ Lili bemerkte, wie NbrothEon schwankte, ihn traf es unerwartet, dass sie Bescheid wusste, „Woher wissen sie das?“ Lili schenkte ab, „Es ist doch egal, ich weiß es, aber darum bin ich nicht hier, ich bin auf der Suche nach was,ich würde Sie gerne kennen lernen …wenn sie erlauben, würde ich gern landen und mir ihrer Welt ansehen.“ Obwohl NbrothEon verwirrt war, lud er Lili zu sich ein. Lili landete und beim Anflug wusste sie warum dieser Planet so violett leuchtete, er hatte riesige violette Seen, die von wiederum von violetten Kristallen umgeben und umrundet waren, nun im Abendlicht im Senkflug zum Planeten brach sich das Licht in ihnen, und es glitzerte, Lili schaute verträumt in einem Kristall, sie merkte gar nicht, wie sie landete und sich die Tür öffnete.

    NbrothEon trat herein und stellte sich hinter Sie, „ Ja das sind unsere Kristallseen, sie nehmen viele Leute gefangen, mansche können nie mehr aufhören in sie hinein zu sehen, sie sind wunderschön aber gefährlich“

    Lili drehte sich um, ihr Kleid wehte auf bei der Bewegung, sie lächelte „Hallo, ich bin Lili.“

    NBrothEon lachte, „ Na dann Lili, ich würde vorschlagen, ich zeige ihn ein wenig den Planeten und dann essen wir zu Abend. In einer Stunde wird es dunkel und da sie die Kristalle zu fazienieren scheinen, gehen wir runter zum See, schauen uns den Sonnenuntergang an und dann ab zum Saal essen. Sie müssen ja Hunger haben, bestimmt.“

    Lili Gesicht zeiget Neugierde, sie hackte sich wie selbstverständlich bei NBrothEon ein und ging mit ihm zum See. Anders wie sie es von zu Hause gewohnt war, waren die Seen Kraterseen und selbst auf dem Boden im See waren überall Kristalle. NBrothEon erzählte, dass es einmal einen riesigen Meteorenschauer gegeben hatte, mit ihm kamen die Kristalle und die Seen, sie veränderten den Planten zu ihren Gunsten, so das Leben auf ihm nur bedingt möglich war, er erzählte, dass früher hier viele Menschen gelebt hatten, aber bei dem Meteorenschauer waren viel ums Leben gekommen und danach hatten viele Menschen zuviel Angst um hier zu bleiben. Lili schaute verträumt in das Wasser, die Sonne, sie war größer und röter wie auf der Erde, ging langsam im Wasser unter, es war wunderschön. Lili schloß die Augen um den Moment ganz in sich auf zu nehmen. Als die Sonne untergegangen war, drehte sie sich um und hüpfte fröhlich gelaunt den Weg Richtung Burg zurück, NBrothEon hatte Schwierigkeiten mit zu kommen, Lili merkte wie ihre Flügel unter dem Kleid sich hebten, sie hätte sie gern in der Abendbrise ausgebreitet, so schwebte sie nur ein klein wneig beim Hüpfen auf und ab, man sah kein schweben nur diese kleine elegante, sanfte Hüpfen eines jungen Mädchen, das in freudiger Erregung Richtung essen lief. „Beeil dich NBrothEon, ich hab Hunger“, sie lachte.

    Sie gingen zum großen Saal, der Tisch war gut gedeckt, aber vor allem was sie irritierte für 12 Personen. „Erwartest du jemanden?“, fragte Lili. „Ja, du hattest zwar Recht das in 5 Stunden Umkreis keiner in der Nähe war, aber es ist spät geworden und in 1 Stunde müsste der hohe Rat des Cimber Clans hier sein“, Lili wurde unruhig, „aber keine Sorge, bleib hier, esse in Ruhe, sie werden dir nichts tun, das ist mein Planet und auf diesem bist du sicher, außerdem haben sie ja keinen Grund dazu“ antwortete NBrothEon.

    Lili spürte, dass sie ihm vertrauen konnte, aber es beunruhigte sie trotzdem, sie schloss einmal kurz die Augen, sie sah ihr Schiff, es stand immer noch an dem Platz an dem es gelandet war, Lili spürte auch seine Beunruhigung, es hatte sie die ganze Zeit gerufen, seitdem die Schiffe in Sicht gekommen waren, aber Lili erkannte, dass sie zu vernarrt in die Kristalle gewesen war, sie hatte die telepatische Verbindung nicht wahrgenommen, ihr Flagschiff hob langsam ab, Schutzschild und Tarnvorrichtung sprangen an und der Transporter war jederzeit bereit sie daraus zu holen. Das Schiff flog unsichtbar in die Wolkendecke.

    NBrothEon schaute verwirt aus dem Fenster, er hatte noch sehen können wir ihr Schiff abhob und verschwand, schon wieder hatte Lili ihn verwundert, „ wer fliegt das Schiff“, fragte er verwirrt, „ Mhhhh niemand…“ antwortete Lili. „ Aber…“ NBrothEon stammelte, „Wie?“

    Lili war kurz abwesend, sie spürte ihr Schiff über ihr, direkt über ihr, über der Burg wartete es für den Notfall, das beruhigte sie, sie sprach „ Es ist ein besonders Schiff, lass uns essen, ich habe immer noch riesigen Hunger.“ Lili setzte sich an den Tisch, vorne neben das Kopfende des Tisches, NBrothEon setzte sich neben sie und sie fingen an zu essen, sie lachten viel, er erzählte ihr viele Kleinigkeiten noch über den Planeten, plötzlich ging die große Saaltür auf…


    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

    Meine persöhnlichen Lieblinge: Verlassen... - Einhorn - Muse - Rose aus Papier
    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
    Die ersten vertonten Gedichte: Stillstand - Auf wiedersehn, Geliebter

  2. #2
    Registriert seit
    Feb 2005
    Ort
    Starnberg
    Beiträge
    1.621
    Hallo liebe Alexa,


    zunächst einmal scheinen Deine Texte weder Kurzgeschichte noch Erzählung zu sein, mehr Teile eines Romans. Insbesondere Dein offenes Ende deutet auf eine weitere Ausführung hin und verlässt mich als Leser sehr unbefriedigt.

    Leider (sei nicht böse) sind formal sehr viele Fehler vorhanden. Zeichensetzung, Tempi und Rechtschreibung sind auf jeden Fall überarbeitungswürdig. Wiederholungen, Formulierungen und Gedankensprünge bedürfen einer Korrektur.

    Auch die völlige Zentrierung auf eine Person und deren Glorifizierung ist in einem Text dieser Länge sehr anstrengend. An etlichen Stellen möchte ich fast schon laut widersprechen. Die Kausalität scheint mir auch ab und zu zu leiden, um den Charakter weiterzutragen.

    Wenn Dir dieser Text wichtig ist, und Du weiteres mit ihm in Sinn hast, dann kann ich Dir ein "Korrekturlesen" anbieten, auch wenn so etwas, gerade bei soviel Text, etliche Zeit beansprucht.

    Ich schreibe Dir dieses aber, weil ich die zugrunde liegende Idee äußerst ansprechend finde . Der Titel, der anderes vermuten ließ, zusammen mit der Flügelverleihung, dann wieder der scheinbar intuitiven Allmächtigkeit scheinen wirklich gute Ansätze für einen Fantasyroman. (Lächel, den würde ich aber nicht komplett korrekturlesen.)

    Du benutzt eine bildhafte Sprache, die aber überarbeitet werden muss, um zu wirken.

    Also, zusammengefasst, gute Idee, aber noch viel Arbeit von Nöten . Weiter, Alexa!


    Liebe Grüße
    Anke


  3. #3
    Registriert seit
    Apr 2004
    Ort
    Bad Kreuznach, kleiner Ort in Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    535
    huhu therzi
    erstmal vorne weg vielen lieben dnak fürs lesen und deine antwort
    wo fnag cih an
    ok ich spiel eine onlinespiel mit raumshciffen etc udn die geschtichte diente zu anfang mal dazu mcih als person im rpg ins spiel zu bringen
    ich hoffe du versthst wie ich das meine
    leider oder gott sei dank hab cih soviel positive reaktion dort bekommen das ich mir gesgat hab ok versuhcs mal hier un stell dich kritikern die dir auhc die bittere wahrheit sagen können
    beim shcrieben selber wurde die geshcichte immer komplexer und arbeit in meinem kopf auhc shcon weiter
    die frage ist nur ob die idee tatsächlcih genug fundament füe einen roman liefert
    es stimmt es sollte ganz kalr in richtung fantasy gehn
    mir stellt sich nur die frage ob mein können(lach) falls vorhanden eine ausrechend gute basis ist um zu versuchen dort einen roman herraus zu erarbeiten
    leider fehlt mir ein wenig die frage wie geh ich am betsne vor..was zu erts udn wie
    denn bsi jetzt hab ich einafhc drauf losgeshcireben und der rest kam beim shcreiben
    ja ich würde mcih über hilfe korrektur lesen udn falsl du ahst tips udn alles wozu du lust und zeit hast sehr freun
    denn an sowas hab cih mcih noch nie herran gewagt
    ganz liebe grüße alexa
    Die neusten: Zerträumte Illusionen - Fremdes Selberfinden

    Meine persöhnlichen Lieblinge: Verlassen... - Einhorn - Muse - Rose aus Papier
    Meine ersten Haiku-Gehversuche: Kirschblüten - Blühender Jasmin
    Die ersten vertonten Gedichte: Stillstand - Auf wiedersehn, Geliebter

  4. #4
    Registriert seit
    Feb 2005
    Ort
    Starnberg
    Beiträge
    1.621
    Hi Alexa ,


    ich werde es mir nächste Woche mal vornehmen und Dir dann mailen, ja? Leider habe ich vorher nicht genügend Zeit. Beim Romanschreiben kann ich Dir auch nicht viel raten: Ich denke, Du solltest Dir zunächst eine grobe Linie überlegen, an der entlang du schreiben möchtest, völliges Spontanschreiben erscheint mir nicht angebracht. Wenn Du dann auf dem Weg an diesem roten Faden entlang von Dir selbst überrascht wirst, auch gut, dann geh anders weiter, aber eine ungefähre Idee, wo Du hin willst, ist sinnvoll. Selbst wenn Du sie dann über den Haufen schmeißt.


    Liebe Grüße
    Anke

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. göttin
    Von Perry im Forum Erotik
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 08.02.2011, 14:58
  2. Göttin
    Von dark_nightmare im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 24.06.2007, 18:56
  3. Göttin
    Von ~rosenrot~ im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.12.2005, 18:39
  4. Göttin
    Von Malor im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 06.08.2005, 20:07
  5. Bei Göttin und Gott...
    Von Raven McBodb im Forum Mythisches, Religiöses und Spirituelles
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 31.01.2005, 13:06

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden