Die letzten Opfer verblassen
im weissen Wind
und von ihren Stimmen
bleibt nur noch ein leiser Hall
ein betendes Murmeln hallt
verschreckt von steinernen Mauern
die alle Stimme brechen.

Wenn der weiße Wind vergeht
und das letzte Licht erlischt
dann frage nicht, ob die Engel
ihre Krallen schärfen
und mit blutenden Augen,
zähneknirschend aus dem Himmel
stürzen um die Welt zu dämpfen
bis das Leben sich selbst vergisst.

Und eine geheimnissvolle Nacht
fällt aus der Stille
und die Städte, sagen sie,
sollen unsere Katakomben sein

Und jetzt kann man leicht
die Zeichen deuten, Nägel
stechen tief ins Wolkennest
und schau, da am ewigen Gestade
Der Sternenfisch ist gestrandet
und bläst ein letztes Funkeln
in die Nacht
[Geändert durch esswood am 16-07-2005 um 15:13]