1. #1
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    Niemand kann dich je beschreiben,
    deine Angst und deine Not,
    niemand kann dich je erretten,
    aus der Stummheit,deinem Tod.

    Niemand kann dich jemals lieben,
    in der Burg Sinnlosigkeit.
    niemand wird dich jemals finden
    Meer und Land unendlich weit.



    Oeffnung musst du selbst gebaeren,
    Himmel sehen,nachempfinden,
    wir erwarten Augenblicke,
    deine Stimme zu entbinden.

    Niemals darfst du deinen Atem
    aus den Lungen ganz verhauchen,
    sonst ertrinkst du in den Meeren,
    Land zu trocken einzutauchen.


    16.7.2005
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  2. #2
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    Hinterlässt bei mir eine sehr schöne, melancholische Stimmung...
    Das "wir erwarten Augenblicke..." gefällt mir besonders gut, irgendwie erinnert mich das an die zeile "wir betreten feuertrunken" in schillers Ode an die Freude
    Und das ganze Gedichte lässt sich auch zu der Melodie singen...fällt mir auf *G
    P€ace
    Nur einer
    ist größer
    als Du
    Dein Schatten...

  3. #3
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    Hallo Rilkes Erbe!
    Habe das so geschrieben,ohne Goethes Werk zu kennen.Ich hatte vielleicht einmal in der Schule Teile gelesen und besprochen - aber das ist schon lange her.
    Danke fuer positive Kritik!
    Amrei-lyrics
    [Geändert durch Amrei-lyrics am 17-07-2005 um 17:17]
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