1. #1
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    4

    Langsam öffne ich die Augen
    als erwachte ich aus einem Traum
    ein grelles Licht scheint mir entgegen
    ich steh in einem weißen Raum

    Ich schau mich um, doch er ist leer
    nur dieses Leuchten in der Mitte
    und unwillkürlich dorthin
    führen mich meine Schritte

    Vor mir überquillt die Wärme
    es ist eine Kugel hellen Lichts
    zusammenkneife ich die Augen
    doch erkennen kann ich nichts

    Das Leuchten schwindet langsam
    und als würde es mich lenken
    zieht es mich magisch an
    und verschmilzt mit meinem denken

    ich schau in die Kugel
    die Szenen kenne ich
    der Film ist mein Leben
    die Szenen zeigen mich

    In einem grausamen Tanz
    seh ich die Vergangenheit
    Schatten voller Trauer
    und voll Einsamkeit

    Ich starre auf die Bilder
    wegsehen ist vergebens
    die Freude ist begraben
    in den Trümmern meines Lebens

    wie 1000 Nadelstiche
    trifft mich jedes Bild
    nur Leiden bleibt zurück
    doch ich lächle mild

    ich weiß das Ende kommt
    es ist nun nicht mehr fern
    und wird es endgültig sein
    gehe ich noch mal so gern

    die Kugel, sie verschwindet
    ich kann meinen Atem sehen
    seh das glänzend weiß der Wände
    langsam in schwarz übergehen

    so wie das weiß verschwindet
    so weicht auch alles Leiden
    als die Schwärze ist vollkommen
    muss auch ich dahinscheiden


    sanft rollt eine Träne
    über mein Gesicht
    ich höre ihren Aufschlag
    doch sehe ich ihn nicht

    ich spüre kaltes Wasser
    es umspült sanft meine Beine
    schnell steigt es an mir höher
    doch Angst habe ich keine

    ich schließe meine Augen
    es ist mein letzter Wille
    ich versinke wie ein Tropfen
    im Ozean der Stille

  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2005
    Ort
    Guantanamo Bay
    Beiträge
    165
    Gefällt mir im prinzip von den Gefühlen her, die es mir übermittelt *G
    Aber manchmal verdrehst du die Worte so komisch, also dass es rhytmisch überhaupt nicht passt
    Die Strophe
    sanft rollt eine Träne
    über mein Gesicht
    ich höre ihren Aufschlag
    doch sehe ich ihn nicht
    und die
    ich schließe meine Augen
    es ist mein letzter Wille
    ich versinke wie ein Tropfen
    im Ozean der Stille
    find ich aber irgendwie perfekt, da schöne Bilder und schöne Formulierungen
    P€ace
    Nur einer
    ist größer
    als Du
    Dein Schatten...

  3. #3
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    4


    Danke dir...
    ja, mit diesen beiden strophen habe ich auch gehadert, aber mir fiel nichts wirklich besseres ein. ich werde es nochmal überdenken - vielleicht klappts ja
    war ja erst mein erster eintrag - kann nur noch besser werden *G*

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden