Thema: Schattengrau

  1. #1
    Registriert seit
    Mar 2005
    Beiträge
    24
    Entkleidet ihrer silbernen Schleier,
    von mattem Licht umgeben
    scheinbar endlos reckt das Schattengrau
    sich dem Himmelszelt entgegen,

    Im tristen Bild der Statue verlorn
    von wacher Müdigkeit durchtränkt
    einzig' das Auge, das Leidlieder singt
    doch die eisern' Hülle nicht sprängt,

    Sich nach dem Fröhlichen Treiben sehnend,
    das beizeiten sein Gesicht zeigt
    Einen Augenblick lang verharrt und geht,
    sich dann des Schatten Graus' befreit,

    Verweilt sie - in nebeldichter Stille
    und falschglänzender Trauer
    doch scheinbar endlos baut das Schattengrau
    weiterhin der Einsamkeit Mauer.
    Die Sehnsucht nach dem Paradies ist das Verlangen des Menschen, nicht Mensch zu sein.

  2. #2
    Registriert seit
    Jun 2005
    Ort
    Katar - jetzt wieder in Österreich
    Beiträge
    888
    Sehr schoene Bilder.Gutes Gedicht,nur verstehe ich nicht ganz,was es eigentlich beschreiben soll.
    Die Einsamkeit,das Altern,Zukunftslosigkeit - natuerlich alles,was sich irgendwie auf Schattengrau bezieht,doch eigentlich finde ich nicht den springenden Punkt - ausser ein wenig Schattengraues mitfuehlen.
    Amrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

    Sammlung

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2005
    Beiträge
    24
    Hallo Amrei-Lyrics
    danke für deine Antwort.

    Also das was das Gedicht zentral beschreibt ist die Einsamkeit,letztenendes.Aber wie du schon genannt hast,sind auch Dinge wie Zukunftlosigkeit miteinbezogen,ich denke in manchen Versen,kann man sehr gut zwischen den Zeilen lesen und allgemein herrscht viel Interpretationsfreiheit..finde ich jedenfalls.

    Lg
    Die Sehnsucht nach dem Paradies ist das Verlangen des Menschen, nicht Mensch zu sein.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden