Allein sein, denkt so mancher heut,
ist etwas ganz, ganz schlimmes.
Doch ich hab mich so gefreut,
denn mein Leben, jetzt beginnt es.

Kann meinen Rhythmus teilen ein,
wie es zu meinem Leben passt.
Nicht auf Abruf da zu sein,
so wie ich’s lange Zeit gehasst.

Alles hat nen eigenen Takt,
der Kreislauf meines Blutes.
Jetzt wird nur da noch angepackt,
wo ich meine das es gut ist.

Kann schweben lassen die Gedanken,
ohne jeden Zwischenruf.
Nichts bringt mich mehr zum Wanken,
Einsamkeit, welch ein Genuss.

Und dann hab ich noch gemerkt,
das Größte, was es mir kann schenken.
Wenn man viel alleine ist,
lernt man sehr gut denken.
HF