1. #1
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    Eine Woche und ein Leben

    Ich schaute tief in deine Augen,
    genoss die Arme, die mich hielten.
    Blut der Liebe aufzusaugen,
    wagten Egel, die nur spielten.

    Zeit und Trennung hießen sie,
    fraßen sich in unsre Haut,
    zwangen schließlich in die Knie,
    was Gefühle aufgebaut.

    So viele Begebenheiten
    haben in uns umgeräumt.
    Not und Freude sind Gezeiten.
    Haben wir damals geträumt?

    Eine Woche habe ich gesehen,
    wer unmöglich zu vergessen.
    Mutter Erde muss sich weiterdrehen,
    Zeit der Träume niemand messen.

    So gingen Jahre ihre Wege,
    viele Männer auf mich zu.
    Doch in den Gärten, die ich pflege,
    blüht Erinnerung ans Du,

    das einzig wahre Gegenüber,
    welches für mich existierte.
    Emotion geht nie vorüber,
    die höchste, hellste Stunden zierte.

    Das Leben nimmt mir manches Hoffen,
    doch was ich fühle, bleibt real.
    Hätte ich dich nie getroffen,
    glaubte ich die Liebe schmal.

    Francesca (Juli 2005)
    Liebe kennt nur die Grenzen, die du ihr selber setzt.

  2. #2
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    welch Bilder, welch Kraft! Ich bin wirklich begeistert, das hast du wirklich sehr gut geschrieben! wunder, dass es sonst noch keiner kommentiert hat


    Wenn es ein Dogma gibt, dann ist es, dass es keins gibt, was manchmal bedeutet, dass es eins gibt
    Let's laugh with the joyful, let's give comfort to the worried ones, and build defence against the cruel ones

    How much wood would a wood chuck chuck if a wood chuck could chuck wood?

    Hier zur kleinen Sammlung: Phoenix's Gedichte

  3. #3
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    Wow...
    Bin einfach sprachlos,wirklich.Dein Gedicht hat mich so sehr mitgerissen,puh..
    unable to speak
    Liebe: Die Kraft,nicht nur die eigene sondern auch die Unvollkommenheit eines anderen lebenslang zu ertragen...
    (Ron Kritzfeld)

  4. #4
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    485
    nicht schlecht, groooßes lob!!!
    Ich freue mich über eine Kritik:
    Die Gedanken sind frei , Geheimnisse der Liebe, Gitterstäbe , Nacht der Menschheit , Zweifel ,

    Schwarze Engel , Vergängliches Glück
    (unter Liebe und Romantik)

    Winternacht eines Waldes , Herbst (unter Natur)

    Eine Definition der Leidenschaft (unter Kurzgeschichten)

    Wer bin ich? , Der Mord (unter Philosophischem)

  5. #5
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    danke für euer Lob! Hab mich sehr darüber gefreut, da ich in letzter Zeit häufiger negative Kritik bekommen habe. Ich geb mir Mühe, damit ihr mich noch öfter loben könnt

    Liebe Grüße,

    Francesca
    Liebe kennt nur die Grenzen, die du ihr selber setzt.

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