NACHTGEDANKEN

Kann nicht schlafen - liege wach.
Einsam in der kalten Nacht.
Verworren sich Gedanken weben
Zu hunderfachen lauten Reden.

Meinen Kopf zum Rande füllend
Und doch nie 'nen Sinn enthüllend.
Denn Antworten zu neuen Fragen,
Zu Gebirgen hoch sich ragen.

Immer schneller, Schlag auf Schlag,
Sag mir die Antwort sag sie, SAG! -
Was vorher sich expotenziert
Liegt in Ruinen nun zerstört.

Nun, was bleibt? - Die kalte Leere
Und der Nacht einsame Sphäre.