1. #1
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    Es gibt ein Thema, dass mir immer wieder auf der Zunge vergeht und ich mich stundenlang darüber unterhalten könnte.

    - Wahrheit - meine Gedanken dazu habe ich in ein reimloses Gedicht gepackt.

    Das was wir suchen verbirgt sich hinter der Illusion der Wahrheit,
    geschickt getarnt im Netz der Lüge ruft es um festzuhalten,
    versuchst du den Faden zu kappen so schlägt ein zweiter um dich,
    der Kampf der unwiederbringlichen Glaubhaftigkeit ist verloren,
    das Blut des Wortes wird vergossen bis sich das Herz der Reinheit ergeben hat.

    Ist das erste Wort, dass durch den Schall geboren, unbefleckt,
    so hat es eine freie Sicht in das Dunkle,
    das Schwarz der Nichttrefflichkeit breitet seinen Schatten aus,
    um das Gewagte für immer zu begraben,
    ist aber auch das zweite Wort wie ein Diamant,
    wird er nicht leuchten können ohne seine Ecken zu verlieren.
    Das Licht ist die Zeit wie die Ewigkeit der Raum,
    wirft man das Licht in diesen, geht es verloren,
    ohne dass in der Ewigkeit eine Sekunde vergangen ist,
    fängst du an das verloren Geglaubte zu suchen,
    wirst du nur die Knochen der Stunde sehen,
    bevor du merkst, dass du das Organ der Minute übersehen hast.

    Das scheinbar Anwesende ist durch die Abwesenheit des Vorhandenen erschaffen,
    ein Denkmal zur Erinnerung an das erst gesichtete verspricht uns die Beseitigung des Wehmutes,
    doch wer hinter die Fassade dieses Plakates guckt wird Reste von gebrauchtem Kleber finden,
    der als unschön Angesehene mit Gewalt von dem Gewollten getrennt wird,
    um ihn dann säuberlich verpackt für immer zu begraben.



    -----

    Freue mich über Kritik und andere Gedanken

    Grüße Thomas

  2. #2
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    leider kann ich den obigen Post nicht editieren, doch möchte ich anhängen, dass dieses Gedicht dem Copyright unterliegt...

    Copyright © by Thomas Bienert Juni 2005

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