Vorm Alter hat sie keine Angst,
denn sie spürt es in den Knochen,
egal was du ihr abverlangst,
ihr Herz hört sie noch pochen.

Das sterben hat sie früh gesehen,
die einzige die Huet noch lebt,
der rest er sollte vor ihr gehen,
ein Hauch der in den Welten schwebt.

Einzig allein was sie beschäftigt,
ist das warten auf den Morgen,
der Krankheit ist sie noch nicht mächtig,
viel zu tief liegt sie verborgen.

Stetig pflegt sie ihr Mannes Grab,
Versät mit Blumen, neuem Duft,
als er vor Jahren einmal starb,
ersehnte sie den alten Schufft.

Und so wird sie Huet auch warten,
das geschieht, was ihr bestimmt,
das Gott in seinem Rosengarten,
ihr endlich auch das Leben nimmt.