1. #1
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    Was bleibt von der Liebe

    Die Wege die wir einst gegangen, sind nun mit Unkraut überwuchert
    Die Worte die wir sprachen sind lange verhallt.
    Das einzige was noch Zeugnis von unserem Dasein kündet,
    sind die Worte die ich in die Rinde eines Baumes ritzte.
    Ich liebe dich,...
    Doch auch bei dem Baum blieb die Zeit nicht stehen,
    noch kann man die Worte erkennen.
    Und ich frage mich wieviele Wanderer sie schon lasen,
    doch es kommt der Tag an dem die Schrift unkenntlich wird,
    und niemand wird von der Liebe wissen die einst der Anlass
    dafür gewesen ist. Was wird von uns bleiben wenn wir einmal
    gegangen sind. Wer wird sich erinnern, und um uns trauern.
    Ist es nicht seltsam dass von Krieg und Gewalt, in tausend
    Jahren noch die Rede sein wird, aber von meiner Liebe nicht?
    Einer Liebe die mein Herz erfüllte,
    und jede Ader meines Körpers durchströmte?
    Warum sind es nicht die kleinen Dingen die die Zeiten überdauern,
    die kleinen Dinge die, die uns doch so wichtig waren?
    ...... Was bleibt von der Liebe?
    [Geändert durch aspera am 19-07-2005 um 09:51]
    nec aspera terrent ad astra

  2. #2
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    Hallo Aspera!

    Ich hatte ja schon an anderer Stelle Gelegenheit ein paar Deiner Werke zu lesen.
    Wie auch bei den anderen kann ich nur sagen: dieses drückt sehr viel Einsamkeit und Trauer aus. Allerdings wäre eine gewisse Strukturierung für den Leser angenehm.
    Auch so bin ich an manchen Stellen gestolpert:

    "Die Worte die wir sprachen sind lange verhallt" - Vielleicht besser "lang verhallt" klingt in meinen Ohren besser.
    "Zeugnis von unserem Dasein belegt" - mit dem "belegt" kann ich mich irgendwie nicht anfreunden...
    "niemand wird von der Liebe ahnen die ..." - erinnert mich an vorahnen und das stände nicht im zeitlichen Kontext...

    Es sind noch ein paar Stolpersteine drin, aber die solltest Du bei genauerem Lesen selbst finden. Ebenso die Kommafehler

    alles liebe,
    gott


  3. #3
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    mir gefällt's irgendwie: interessante gedanken in schönen bildern verpackt und sprachlich schön widergegeben.
    nur die zeile mit dem stärker brennen als ein vulkan dünkt mich ein wenig kitschig und nicht so recht in den kontext passend, so gar nicht zum ruhigen und nachdenklichen stil der vorheregenden zeilen passend.
    das gedicht erzeugt eine melancholische wirkung, die ich mag.

    mfg
    donnerstag - nie wieder
    fernsehzimmer

    Ahora soy un axolotl. Julio Cortazar

    Malgré soi, on est de son siècle. Auguste Comte

  4. #4
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    vulkan

    na ja ..da gingen dem Dichter wohl die Rösser durch.
    *augenzwinker
    Beim Vulkan...aber so empfand ich damals die Lage..
    Eine Liebe die so heftig brodelte dass es weh tat.
    Das ganze ist aber schon eine Weile her...
    Und der Strom der Lava ist schon ein wenig erstarrt
    Ich mache mir mal gedanken wie ich es umschreibe.

    Liebe Grüsse Aspera

    nec aspera terrent ad astra

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