Thema: Traenenblut

  1. #1
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    Bist eingebettet
    in den dunklen Augen.
    Breit vergossenes Blut,
    wie Traenen,
    deiner Seeligkeit gewidmet.
    Haende falten,
    nackt werden,
    selten noch besonnen.
    Sonnen sind dein -
    mein ewig summend Blut
    durch belangloses Reden.

    11.1.1978
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  2. #2
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    Hi
    soweit ich das verstanden habe, geht es im Gedicht um das Ritzen.Blut wird wie Tränen vergossen, um die Trauer aus sich herauszuholen, jedoch ebenfalls, um Aufmerksamkeit zu erregen ("deiner Seeligkeit gewidmet")

    Ich verstehe nicht was diese zusammenhangslose Schreibform soll. Ich sehe kein verwirrtes lyr. Ich, dass in irgendeiner Weise verwirrt zu sein scheint, noch eine bestimmte Stimmung, die daruch unterstrichen wird.So wird es bloß wirr und nicht aussagender.
    Ich finde die erste Zeile "Bist eingebettet" schlecht, dadurch , dass das "du" fehlt klingt das eher slang-yo mäßig.

    Auf mich wirkt das Gedicht unfertig, so als wären Gedankenschübe spontan aufgeschrieben worden.Ich sehe keine Form, die den Inhalt treffend unterstüzt; Metrik hast du wahrscheinlich schlicht nicht beachtet.
    Ich würde das Ganze noch einmal durchdenken und in Einklang mit einer Struktur bringen.

    Hoffe, geholfen zu haben
    Marocaine



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  3. #3
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    Guten Abend Marocaine!
    Mit dem sogenannten Ritzen hat das nichts zu tun,in meiner Jugend kannte ich das nicht.Doch es bezieht sich aufs Weinen,auf Traenen die wie das Blut fliessen.Traenen,die nicht aus den Augen,sondern aus dem Herzen kommen.
    Der Schmerz so gross,dass man glaubt aus den weinenden Augen kaeme Blut.
    Vielleicht ein wenig vermischt mit dem Gedanken sich selbst verletzen zu wollen.
    Es sollte auch nur eine spontane Wiedergabe eines Gefuehls und des Gedanken dazu sein.Und das scheint ja gelungen zu sein.
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