1. #1
    Registriert seit
    Apr 2004
    Beiträge
    14
    Weiß ist alles, tot und kalt.
    Dunkel liegt der Wald, schweigend, alt.
    Spuren schneiden sich krank und unerkannt
    durch den Schnee ins müde Land.
    Durch das scharfe Schwarz der Sterne
    sehen trübe Augen, häßliche Ferne.
    Graue Wolken verschleieren den Mond,
    der dunkel über allem thront.

    Finster, böse, kalt und leer.
    Sinn macht Leben nimmermehr,
    wenn der kalte Winterhauch
    giftig spielt mit Baum und Strauch.

    Nimm des Lebens verdorb'nen Mantel.
    Verschling den schlechten Lebenshandel.
    Die Schuld für Trauer, Leid und Not,
    getilgt durch Dunkelheit und Tod.

    --

    Bin natürlich offen für jede Art konstruktiver Kritik!

    Ehrlich gesagt weiss ich noch nicht so recht, ob ich die letzte Strophe drin lassen soll, da sie meiner Meinung nach stark abfällt in der Qualität. Was meint ihr?
    Würde mich über eure Meinungen freuen:
    Letztes Gedicht: Leichenblass, Helligkeit
    Letzte Geschichte: Über rebellierende Beine...

  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    8
    also die erste strophe ist echt schön

    aber die restlichen sind nicht so passend finde ich.

  3. #3
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    118
    Hallo catabu

    Du solltest das ganze wirklich nochmal überarbeiten, da es doch zu wirr ist. dennoch gefallen mir einzelen Pasagen, daher denke das es sich lohnt.

    also:

    Vorschlag für S1 aus dem handgelenk:

    Weiß ist alles, tot und kalt.
    Dunkel liegt der Wald,
    Still schweigend und alt.

    Spuren schneiden sich,
    krank und unerkannt
    durch das müde Land.

    etc..


    Ich denke dadurch würde der Sinn nicht allzusehr verlohren gehen und die klareren Strophen verstärken sie Bilder. Das Gedicht wird gemächlicher, was wiedr der Stimmung zugute kommt.

    Die letzten Beiden Strophen würde ich komplett überarbeiten.
    Ein "Sinn macht Leben nimmermehr" klingt gar zu abgedroschen, außer du verwendest es zur Ironie. Die letzte Strophe rutscht doch zusehr ins Klischee ab. Ich kann es auch nicht unbedingt zum Thema "Winkerkälte" assozieren, aber das ist nur eine subjektive meinung.

    Grüße


  4. #4
    Registriert seit
    Jun 2005
    Beiträge
    21
    mir gefällt das gedicht sehr, so wie es ist. natürlich könnte man es in vorgeschlagener weise umändern, doch da ich persönlich finde, dass der lesefluss nicht gestört ist und die bilder auch so klar sind, würde ich es so lassen.

    zur letzten strophe. streichen kannst du sie meiner meinung nach nicht, ohne sie zu ersetzen... da das gedicht sonst nicht ausklingen kann.

    das gedicht gefällt mir wirklich gut, vom thema und der umsetzung her.

    Mikro

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Schuld II
    Von Condor im Forum Mythisches, Religiöses und Spirituelles
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 01.08.2009, 18:11
  2. Schuld 2
    Von Hans Plonka im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 02.04.2009, 12:41
  3. Schuld ist sie auch ohne Schuld
    Von Poestic_lady7 im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 03.03.2007, 19:05
  4. Schuld
    Von sadly im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 06.01.2006, 12:01
  5. Schuld
    Von bambillo im Forum Suchanzeige aufgeben ...
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 16.07.2005, 23:27

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden