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  1. #1
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    Gruesse euch alle!
    Auf anraten von satchmo moechte ich hier eine neuen Faden eroeffnen,der uns die Moeglichkeit gibt Gedanken zu Ende zu denken,die bei Gedichten und ihren Interpretationen entstehen,aber durch Laenge,und Thema nicht mehr dem Faden des Gedichtes selbst entsprechen.
    Philosphieren ueber alles und Erfahrungen austauschen ist wichtig auf dem Weg der inneren Wahrheitssuche.Ich werde die Mods bitten die schon begonnenen Unterhaltungen hierher zu verschieben,um kein Chaos bei den Gedichten anzurichten.
    Ich moechte auch alle bitten,die das Gefuehl haben etwas dazu sagen zu wollen hier ihre Eintraege zu machen.

    Ich wuensche gute Unterhaltung.
    Amrei-lyrics
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  2. #2
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    Ja,Psychologie ist sehr interessant,doch ist die eigentliche Wissenschaft die ich "praktiziere" Analogie.
    Schon einmal was gehoert davon?Dieses Wort als Bezeichnung
    fuer eine Wissenschaft zu nutzen ist glaube ich noch nicht erfunden worden.....
    Amrei-lyrics
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  3. #3
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    ich habe schon von dem wort gehört, was heißt es genau?
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  4. #4
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    Guten Tag!
    Analogie aus dem griech.Uebersetzt bedeutet "Uebereinstimmung"
    Genauer erklaert versucht man zwischen Dingen,die offensichtlich keinen Zusammenhang haben,durch Aehnlichkeiten,oder Gleichheiten eine Verbindung herzustellen.
    Betrachte dir einmal den Farbenkreis von Goethe.Es ist Grundregel fuer alle die mit Farben in der Kunst,Architektur oder auch nur dem taeglichen Leben zu tun haben.Mittlerweilen gibt es anerkannte Forschungen darueber wie Farben entstehen,wie das Mischungsverhaeltnis aussehen soll,um gewisse Resultate zu erziehlen und unter welchen Bedingungen sich diese Grundregeln auch aendern koennen.
    Eine Regel davon lautet: Mischt man blau und gelb ergibt dies Gruen.Je mehr,oder weniger davon,veraendert das letztendliche Gruen.
    Um eine Verbindung zu z.B. Psychologie herzustellen beobachtet man die Wirkung der Farben auf die Psyche und erkennt,dass gleiches Grundgesetzt in der Psychologie,wie auch in der Farbenlehre herrschen.
    Mischt man Trauer(blau) mit Lebensenergie(gelb) entsteht Hoffnung(gruen).
    Meine Idee ist es dass alles in diesem Sinne einen schluessigen Grundkonsens folgt.Ueberall dort wo das nicht funktioniert sind Denkfehler in der "Schlussrechnung" im Spiel,oder falsche Dogmen draengen einem eine verdrehte Wahrheit auf.
    In der Natur selbst und durch staendige weitergehende Erforschung des Seins denke ich wird die Menschheit das erkennen koennen,oder muessen.Ebenso wie die Physik und die Chemie bestimmte Basiserkenntnisse vertritt und als Grundgesetze anerkennt,so,in gleichen Verhaeltnis verhaelt sich auch die Funktion und Existenz in psychischen,oder feinstofflichen Ebenen.
    Ich hoffe du konntest meiner Erklaerung folgen.
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  5. #5
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    natürlich, deine erklärung war sehr einleutend. hast du irgendwo etwas mit philosophie zu tun? denn genau das machst du ja. philosophieren.
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    19-07-2005 17:18
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  6. #6
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    Wenn man auf der Suche nach der Wahrheit ist,glaube ich nennt man das auch "Philosophieren",nur kommt Philosophie ohne Wahrheitsbeweis aus.Denke ich.
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    19-07-2005 17:30
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  7. #7
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    hast du nicht weiter kopiert, amrei??
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  8. #8
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    ich habe unser kleines philosophisches disput weitergeführt. in deinem anderen gedicht.
    philosophie ist ein suchen nach dem sinn der welt und nach erklärung über die welt.
    philosophieren hat schon etwas mit beweisen zu tun. man muss seine these ja erklären können. nur sind das keine "handgreiflichen" beweise, sondern gedachte beweise.
    aber es wird immer jemand kommen, der eine gegenthese aufstellt, die bessere "beweise" hat. und dann wird noch jemand kommen, der das beste aus den beiden thesen zusammenfasst und so selber eine these erstellt. dauraufhin wird es wieder einen gegengedanken geben. so ist das nun mal. und wenn dieses denken in der welt aufhört, weil alles schon einmal gedacht wurde, dann schätze ich, wird die welt am ende sein.
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    19-07-2005 18:05
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  9. #9
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    Hallo!
    Bin grade noch nicht fertig.Ein Moment noch,bitte.
    Danke Amrei-lyrics
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  10. #10
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    ich finde, es lässt sich auch über engel streiten...
    wie kannst du sagen, dass sie so und so eine wesensform sind?
    woher weißt du das?
    woher willst du wissen, was engel sind?
    gibt es sie überhaupt...?
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    19-07-2005 14:15 IP: Logged

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    Durch meine sehr vielseitigen "Studien",wie schon erklaert,Analogie,u.s.w. moechte ich zu mindest mein eigenes Leben und das meiner Naechsten in diesem Konsens halten.Wenn es keinen Glauben gaebe an etwas das scheinbar nicht sichtbar ist,waere vieles so wie es hier auf der Welt geschieht ohne Bedeutung.Moral?wozu?
    Trauer,Liebe,Erfolg,so ziemlich alles sinnlos und wertlos.
    So man Erzaehlungen,und dem eigenen wachen Verstand trauen darf,meine ich,wuerde es ohne diesen Komponenten kaum Leben geben.
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    19-07-2005 17:38 IP: Logged

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    die vorstellung an etwas überirdisches haben die menschen erfunden. eben, um sich diese fragen zu beantworten. es ging ja anfangs gar nicht nur um den sinn des lebens, sondern auch um -für uns jetzt selbstverständliche- fragen wie zB warum es regnet. nun, jetzt sagt man, man glaubt an etwas, um zu leben. aber wenn sich das auch nur als irrtum herausstellt? man weiß jetzt, wieso es regnet. und jede person muss sich selber überlegen, was der sinn des lebens ist. aber ein kleiner gedankengang...
    was hilft es dir, an gott zu glauben?
    nur, weil er existieren soll, gibt das keinen sinn zum leben.
    nur, weil gott, wie es heißt, jeden menschen liebt, gibt das keinen grund zum leben.
    nur, weil es engel geben soll, ist das kein grund zum leben.
    und liebe, trauer usw. gibt es nicht,weil es engel gibt. das sind gefühle der menschen.
    was haben engel und gott damit zu tun?
    und beantwortet dein gott die frage, wieso es trauer und leiden gibt?
    beantwortet dein gott, warum es liebe und moral gibt?
    was beantwortet dein gott?
    und wer garantiert dir dafür, dass das stimmt?
    dein gott?
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    19-07-2005 18:00 IP: Logged

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    So wie du mir diese Fragen stellst,denke ich ist Religion ein recht suspektes Thema fuer dich.Diese Art der Fragestellung erscheint mir als haettest du eine irgendwie personifizierte Vorstellung ueber Gott.
    Nur um meinen Punkt klarzustellen,es ist Bewusstseinssache,wie man sich was vorstellt.
    Gott hat ueberhaupt nichts mit irgendeiner Art Person,oder Personifikation zu tun,das geschieht nur in Kindergeschichten,oder in Naturreligionen,in denen das Bewusstsein noch sehr an die Erde gebunden ist.
    Haette ich vor ein paar hundert Jahren in Europa erzaehlt,dass die Erde rund ist,waere ich wahrscheinlich als verrueckt erklaert worden.Anhand dessen siehst du,was ich unter Bewusstsein verstehe.Klaren Verstand,offenen Geist,Logik,die innere Bereitschaft die Wahrheit anzunehmen,und dieses in einem angstfreien Zustand.
    In letzter Zeit haben viele Forschungsergebnisse bestaetigt,was man frueher nur als nicht vorstellbar und deswegen unwahr abgestempelt hat.
    Die Forschung ist noch nicht am Ende,und ich bin bereit die Wahrheit anzunehmen.Was waere das fuer eine WQelt waere alles unbeseelt?Sowie es doktrinaere Materialisten uns immer wieder weiss machen wollen und das Herz und den Geist vergiften.Jene haben Angst den Boden unter den Fuessen zu verlieren.Das ist verstaendlich aber nicht ultimativ.
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    19-07-2005 18:16 IP: Logged

    Dancefloor
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    ja, du hast recht, ich glaube nicht an gott. ich glaube in keiner art und weise an irgendeine form von religion. was verstehst du unter religion? das habe ich nicht gut verstanden. tut mir leid, ich kenne mich da nicht aus, ob man an eine personifizierung glaubt oder an etwas anderes und was es dann ist, ich habe noch nie geglaubt. und was bringt es dir, an gott zu glauben, wenn es noch nicht mal eine personifizierun ist? glaubst du, gott wäre ein gefühl wie liebe oder trauer oder wie soll ich das verstehen??
    ich meine, du brauchst doch nicht gott um ein gefühl zu empfinden. du brauchst auch keine religion um so etwas zu empfinden. du brauchst auch keine religion, um zu leben. du musst nur für dich indivieduell wissen, was der sinn des lebens für dich ist. ich zB glaube fest an die große liebe. für mich ist das ziel des lebens, die große liebe zu finden, zu erkennen und glücklich mit ihr zu leben.
    - wenn es geht bis ans ende meiner tage! ich weiß, dass es einen "seelenpartner" gibt, ich bin meinem bereits begegnet.
    ein mensch, der einem selbst so unglaublich ähnlich ist. das glaubt man gar nicht. ein mensch, in dem man seine ideale wiedererkennt, der genau das ist, was man sich immer von sich selber wünscht, was man teilweise ist. der die selben charackterzüge hat, der dieselben vorlieben und abneigungen hat. ich weiß nicht, ob es für jeden menschen auf dieser welt so einen seelenpartner gibt. und viele werden ihm wohl nie begegnen. aber ich weiß, DASS es solch einen menschen gibt. einen menschen, den man vergöttern könnte. mein pech ist, dass ich genau diesen menschen nicht lieben darf. daher meine vielen traurigen gedichte über unmögliche liebe. aber ich möchte nicht auf einzelheiten eingehen. was bedeutet für dich gott? und was gibt dir der glaube für ein ziel und was für einen sinn fürs leben?
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    19-07-2005 18:48 IP: Logged

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  11. #11
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    Guten Abend nochmals!
    So nun bin ich mit dem Kopieren fertig,hab das nicht gleich begriffen wie,denn das habe ich in meinem zweimonatigen Schnellkusus auf eigene Faust noch nicht gebrauchen muessen.Deine Eintraege in der Rubrik kannst du jetzt selbst loeschen.

    So nun werde ich versuchen auf deine letzte Frage zu antworten.

    Ich glaube,wie du an die "Liebe".Doch eben nicht personifiziert.Personifikationen machen gedankliche und emotionale Grenzen.
    Es gibt keine Person,die Allmacht hat,oder allmaechtig ist.
    Liebe ist aber eine Form des Ausdrucks der Allmacht.Sie ist eine der staerksten und wichtigsten Kraefte der Allmacht.
    Indem wir mit Liebe leben,ist es uns moeglich diese grossartige Energie mitzuerleben,daran teilzuhaben.

    Die Religion ist eine, der Zeit entsprechenden Erfindung des Menschen.Sie ist gleich dem menschlichen Bewustsein und Entwicklungsstand angepasst.Das kann man an den verschiedenen Arten der Religionen sehen.
    Meines erachtens hat Religion nicht immer mit Gott zu tun.
    Ich glaube nicht dass,die kirchlichen Institutionen und die verschiedenen Richtungen und Sekten ausnahmslos Gott vertreten,oder sozusagen richtig darstellen und vermitteln.
    Sogenannte primitivere Religionen,Naturreligionen sehen ueberall dort,wo Kraefte am Werk sind,die sie nicht beeinflussen koennen Goetter.Regengott,Feuergott,und viele mehr.
    Das Machtstreben der Menschen hat dazu gefuehrt,dass die hoeher Entwickelten erkannt haben,welche Wirkung solcher Geschichten auf die weniger Entwickelten haben und haben dies zum eigenen Vorteil ausgenuntzt.Dadurch hat sich die Menschheit im wachsenden Bewusstsein von Gott entfernt,wenn die "Tarnungen" aufgedeckt wurde.Sie haben das Vertrauen verloren und den Glauben verloren.Es ist ein verzerrtes Bild uebergeblieben,das sich in einigen Kulturen bis heute erhalten hat.
    Gott ist ueber alles Menschliche hoch erhaben.
    Gott ist daher niemals irgendein Ausdruck von Personifikation.
    Gott ist jene Kraft die alles in einer Sinnhaften Form zusammenhaelt.
    Es gibt viele Naturgesetze,denen der Mensch machtlos ausgeliefert ist,der Mensch selbst ist ein Teil davon.
    Aber die Gesamtheit dieser Energien und Gesetze ist Gott.
    Liebe ist die groesste Kraft Gottes.
    Waere es etwas anderes haetten wir uns selbst schon lange ausgeloescht.Eigentlich beweist jede reale Wissenschaft ein Stueckchen mehr von diesem Begriff Gott,auch wenn sie es gar nicht beabsichtigen.
    Es gibt einen Ausspruch :So wie unten,so oben,und umgekehrt.
    Betrachtet man das Sonnensystem,kann man es mit den Erkenntnissen ueber Atome,Molekuele und alles folgende,analog gleichsetzten.z.B. Alles dreht,bewegt sich um ein Zentrum.Waere das nicht so wuerde alles langsam ,oder schnell auseinanderfallen und kollapieren.
    Fuer mich persoenlich ist Gott ueberall dort,wo es um die Unendlichkeit geht.In der Mathematik sind die Zahlen in auf-,oder absteigener Richtung unendlich,und genau das ist fuer mich Gott.
    Auch wenn manche Wissenschaften daraufhinarbeiten,endlich einen Beweis dafuer zu finden,dass Gott nicht existiert,gelingt ihnen das nicht,denn jede neue wissenschaftliche Erkenntnis ist fuer mich der Beweis,das Gott sehr wohl existiert.
    Ich hoffe wieder,dass ich verstaendlich genug erklaere,dass jemand meiner Ausfuehrung folgen kann.
    Amrei-lyrics
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  12. #12
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    Guten morgen!
    dieser jemand bin ich
    ich habe deinem gedankengang gut folgen können, habe aber wieder eine gegenkritik. du gehörst zu einer besonderen art von denkern. du versuchst, die existenz von gott mit vernunft zu erklären. aber warum siehst du in allem unendlichen gott? ich sehe in allem unendlichen die macht und das alter der natur, nicht gott. was hast du für eine vostellung von gott? wen du sagst, nicht als person, kannst du nicht sagen, wie alt "er" ist. oder meinst du, gott existiert schon immer? aber wie ist gott entstanden? gott kann ja nicht aus nichts entstanden sein...?!
    ich glaube auch nicht, dass die liebe die wichtigste kraft gottes ist, sondern die wichtigste kraft der menschen. die liebe ist in den herzen der menschen geboren und stirbt auch in ihren herzen wieder. ich glaube nicht, dass da gott seine hände mit im spiel hat (ohne personifizierend zu sein). natürlich kann man nicht beweisen, dass es gott NICHT gibt. man kann aber genausowenig beweisen, DASS es ihn gibt. aber ein fakt ist:
    religion hat immer versucht, den menschen eine antwort auf fragen zu geben, ihnen einen sinn zum leben zu geben.
    aber das nennt man nur mythos.
    dann gibt es aber die naturwissenschaften, die den menschen antworten auf ihre fragen geben kann. freilich nicht den sinn des lebens, aber fragen, die man mit beweisen beantworten kann. also finde ich, liegt doch schon auf der hand, dass religion nichts als schwindel ist, der den menschen beruhigend ins ohr flüstert.
    natürlich geht religion mit dem zeitalter mit. aber das ändert nichts an ihrer grundidee, geborgenheit und ruhe zu schaffen - ruhe vor fragen, geborgenheit vor einem teufelskreis, der durch fragen entsteht, die man nicht beantworten kann.
    die naturwisschenschaft fand heraus - bereits die großen philosophen der antike -, dass man auf gewisse fragen keine antwort finden KANN. wie zB auf die frage nach gott. und sie haben auch herausgefunden, dass religion die menschen vor diesen fragen schützen möchte. manch einer hat den fehler gemacht, die existenz oder nichtexistenz von gott beweisen zu wollen, doch das ist unmöglich. es lässt sich aber wunderbar darüber diskutieren und debatieren. ein schönes thema. konntest du meinen gedanken folgen?
    freue mich auf antwort,
    dancefloor
    [Geändert durch Dancefloor am 20-07-2005 um 11:59]
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  13. #13
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    Hallo ! Ich bin wieder da.
    Ich habe lange ueber deine Fragen nachdenken muessen und wie du schon sagtest,es gibt immer ein Gegenargument.Es koennen endlose Gesprache werden,bis einer ermuedet,aber darum geht es nicht.
    Eine Sache die mir immer wieder zu deinen Fragen eingefallen ist,ist jene,dass wir hier von einem "falschen" Standpunkt aus debattieren.
    Du kennst vielleicht diese Ausdruecke,wenn du dich mit Theologie im Allgemeinen befasst hast,wie zum Beispiel in asiatischen Gedankengut.

    Gott kann sehr wohl ohne uns existieren,doch wir koennen nicht ohne ihn existieren.
    Das ist natuerlich im ersten Moment Glaubenssache,Ansichtssache.
    Die Erde ich so wie wir bis heute wissen sicherlich nicht von Menschen erschaffen,geschweige denn das Universum.
    Betrachtet man die Erde von aussen,wird man feststellen,dass wir nichts weiter,als eine Art von Lebensform sind,die z.B. mit Ameisen vergleichbar ist.Doch sind Ameisen,im Vergleich zu den Menschen in ihrer begrenzten Welt eingefuegt und erfuellen ihre Aufgaben im natuerlichen Kreislauf.
    Menschen aber sind,weil sie glauben "auserwaehlt" zu sein "hoeher entwickelt zu sein" in einen argen Gewissenskampf verstrickt.
    Der Hochmut,die Durchtriebenheit,die Gier,Respektlosigkeit
    untereinender - die Liste der Menschenrechtsverletzungen die Menschen sich gegenseitig antun ist sehr lang.
    Und vieles davon wird durch die sogenannten hoeheren Instanzen der Religionsvertreter bewirkt.Eben weil wir alle auch nur Menschen sind,mit allen Schwaechen und Maengel.Solange Menschen von solchen - ich nenne es mal Motivationen - getrieben sind,muesste es mit heutigen Mitteln bald ein fuerchterliches Ende geben.
    Da ist es logisch,dass Religion mit ihren Behauptungen und Erklaerungen in ganz schlechten Ruf verfallen.
    Dieses Bild,dieser Schaden ist auch kaum wieder gutzumachen,gaebe es nicht irgendwo,irgendeine hoehere Energie,die maechtig genug ist auch ueber die Maechtigsten der Welt zu verfuegen.
    Niemand benoetigt einen Vermittler,oder eine Institution um mit Gott in Kontakt zu treten.Gott ist in allem,in jedem und ueberall vorhanden.Oeffne ich mich dieser Energie,schliesse ich mich an,kann ich es empfinden,nachvollziehen und "Glauben" entwickeln.Ich bekomme je nach Bewusstseinsentwicklung Zugang zu Bereichen in der Welt,die den sogenannten "Unglauebigen" verschlossen bleiben.
    Ich fuehle mich wohler zu wissen,dass mir diese Energien und Bereiche zugaenglich sind.
    Warum sollte ich es ablehnen in den Genuss dieses Potentials zu kommen?
    Warum sollte ich den einsamen,unbarmherziegen,hoffnungslosen Weg waehlen,wenn ich weiss,dass er logischer Weise zur Vernichtung des Lebens,des Seins beitragen wuerde?
    Beweise in diesem Sinne zu suchen waere,wie du schon sagtest ohne endgueltiges Ergebnis.
    Mein Beweis liegt im Herzen.Verstand ohne Herz ist ohne Moral und ohne Wahrheit,vielleicht logisch,wie ein Computer,aber hat der Computer ein Herz - nein - er ist nur eine Rechenmaschine,eine Verlaengerung unseres Gehirns.
    Man kann Wahrheit fuehlen und dort findet man "Glauben".
    So sehe ich es letztendlich,wenn ich es ganz persoenlich
    betrachte.Jeder kann waehlen wie er will und jeder bekommt nur das,was er gewaehlt hat.So bestaetigt sich der frei8e Wille des Menschen.So bestaetigt sich der Unterschied zwischen Menschen und z.B. Tieren.

    Ich glaube mein Roman ist fuer heute zu Ende.
    Ich hoffe es hat nicht allzusehr ermuedet.
    Bis auf ein Weiteres,Gruesse,Amrei-lyrics
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  14. #14
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    Guten abend!
    da bin ich wieder.
    mit ganz verschiedenen ansichten...
    du stellst einfach so in den raum, wie ein gesetz, dass man nur im glauben hoffnung, freude im leben und weiteres findet. das sehe ich anders. ich meine, ich selber glaube nicht, und trotzdem habe ich hoffnung, freude am leben u.ä.!
    ich glaube, dass nicht gott oder der glaube einem hoffnung schenken kann, sondern genauso gut der lebenspartner. und was sollen das für welten sein, die einem ungläubigen verwehrt bleiben? meiner meinung nach erlogene welten.
    wie gesagt, ich glaube an die große liebe im leben. erinnerst du dich an das wort bachert?
    natürlich sind die menschen nur eine höher entwickelte lebensform, selbstverständlich haben wir nicht die welt erschaffen. aber ist das für dich ein wink, dass es etwas höheres geben muss? und hast du dich schon mit dieser frage beschäftigt?:
    wenn das leben auf der erde, die welt, das ganze universum so klompiziert ist, kommt man schnell auf den gedanken, dass irgendjemand sich das hat ausdenken müssen. so argumentierte einst ein kardinal (!) über die existenz gottes. aber:
    wenn es einen gott gibt, oder irgendetwas, dass sich so etwas kompliziertes ausdenken kann, wie ist DAS dann entstanden? da muss es doch wieder etwas höheres geben.
    denn gott muss ja total kompliziert denken, um etwas kompliziertes zu schaffen. und derjenige, der dann gott geschaffen hat, muss ja noch viel intelligenter sein. und der, der diese dann geschaffen hat und so weiter und so fort. ich denke, du kannst dem folgen?!
    verstehst du, wir finden uns doch in einem teufelskreis wieder. meiner meinung nach ist das das dümmste argument, dass man -selbst ein kardinal gibt sich die schande!- geben kann. und die aussage, dass gott sehr gut ohne uns leben kann, wir aber nicht ohne ihn, finde ich völlig aus den sternen gegriffen. woher willst du das wissen?
    1. falls es keinen gott gibt machst du dich völlig lächerlich, weil du einfach eine behauptung zum gesetz für dich machst.
    2.wer weiß denn bitte, ob gott nicht irgendwie an uns menschen gekettet oder/und gebunden ist, indem er uns erschaffte, falls man das denn glaubt?!
    3.woher willst du wissen, ob wir ohne gott nicht leben können? nimm mal an, es gäbe wirklich keinen gott, so wie ich sage. aber die menschen vertrösten sich darauf, dass es sowas gibt. dann finden sie irgendwann irgendwie (nach dem tod oder so?) heraus, dass es keinen gott gibt, etwas anderes dahinterstand und sie sich völlig auf dem holzweg befanden. dann werden sie sich doch wahrscheinlich ziemlich ärgern, einfach behauptet zu haben, sie könnten ohne gott nicht leben. denn es gab ja keinen gott. also haben sie ohne gott gelebt. schwachsinnig oder?
    ich weiß nicht, vielleicht können sie sagen, sie können ohne einen glauben an gott nicht leben. auch dann würden sie sich wohl in die finger beißen, ihr leben im falschen glauben verbracht zu haben, für den es null beweis oder nur wink gab. und auch wenn sie nur von dem glaube sprechen, können sie (du *smile*) nicht einfach sagen, die menschen können nicht ohne leben. denn es gibt ja menschen, die leben ganz fantastisch ohne glauben.
    du sagst es, dass ist ansichtssache. doch das "im ersten moment" stört mich. was meinst du damit?
    so, damit belasse ich es erstmal.
    es grüßt dich
    dancefloor
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  15. #15
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    Guten Abend Dancefloor!
    Bei uns hat es eine Stoerung im Netz gegeben,deswegen konnte ich am 20. nicht antworten.Aber das hatte ich ja heute nachgeholt und freut mich,dass du auch wieder geantwortet hast.
    Ich weiss nicht,vielleicht hattest du mich falsch verstanden.Ich stelle nicht einfach irgendein Gesetz auf,ich waehle nur fuer mich meine eigenen Regeln auf und ueberpruefe an Hand von Erfahrungen ,mit mir selbst,der Umwelt ,und Wissenserweiterungen welche sich aus dem Herzen und dem "Bauch" heraus richtig und gut anfuehlen..
    Punkte die nicht absolut schluessig klar und bewiesen erscheinen kann ich nicht ausschliessen,kann aber nur weiter nach der wahren Erklaerung suchen.Vielleicht ist dieses meine Lebensaugabe im geistigen Bereich.
    Fuer meine Idee setzt du Religion und deren Vertreter zu nahe zu dem was unter meiner Vorstellung Gott bedeutet.

    Ohne dich zu beunruhigen moechte ich dich fragen,wie fuehlst du dich,wie reagierst du,wie wuerdest du dich veraendern,wenn die grosse Liebe in diesem Leben ,(wenn du dir das als Mensch vorstellst),oder wie auch immer nicht auftaucht,nicht existiert oder sonst irgendwie nicht das erhoffte Ideal birgt?
    Du lebst in einem relativ friedlichen Land denke ich.Katastrophen und Leid in Extremformen,wie es viele Plaetze auf Erden gibt kennst du wahrscheinlich nur aus dem Fernseher,Radio,oder gut verpackte Hollywood-Stories.
    Ist es da nicht ein Leichtes zu sagen "Mir gehts gut,ich kann auch ohne Gott Freude empfinden,und hoffen u.s.w.?
    Solange niemand bis an die Grenzen herausgefordert wird,kann er leicht ein gutes Leben fuehren und denen die nicht an Gott glauben erliegen dem Schein alles selbst in der Hand zu haben.Kannst du wirklich immer behaupten,dein Leben im Griff zu haben,dass keine Fehler passiern,die "so Gott bewahre" nicht irreparable Konsequenzen mit sich bringen?Kannst du dir selbser hundertpro vertrauen??
    Und jene Menschen,die ganz fantastisch leben ,ohne Glauben, tun das meistens durch Ignoranz fuer ander,aus Hochmut,Strolz,Gier,Selbstueberzeugung,Selbstbetrug und viel zu oft auf Kosten anderer Schicksale.
    Ich muss dazu auch sagen,dass es Leute gibt in gleicher Art,die behaupten glaeubig zu sein,aber eben nur vorgeben es zu sein.Diese sind dann noch schlimmere Zeitgenossen,als jene,die einfach nur sagen ich glaube nicht,oder ich weiss nicht an was...
    Ich muss gestehen so wie ich mein Leben bis jetzt kennengelernt habe,bin ich dankbar den Weg zum Glauben gefunden zu haben.Ich wurde als Kind nicht getauft und auch nicht in irgendein religioeses Schema gedraengt.Meine Mutter meinte ich solle derartige Entscheidungen dann erst treffen,wenn ich alt genug und berit dazu bin.Das Interesse zu diesem Thema hatte ich aber ganz von selbst schon seitdem ich denken konnte und habe auch in der Schule Fragen gestellt,denen die Lehrer nicht gewachsen waren.
    Ohne irgendeiner Beziehung zu Gott,bin ich fuer meinen Teil ueberzeugt haette ich nur das Schlimmste und Schlechteste bekommen und gesehen.
    Aber dass ist schon eine sehr persoenlich Aussage zu diesem Thema.Und du musst verstehen,ich will dich NICHT bekehren,oder ueberreden.Ich weiss nur,dass ich weiss wovon ich (in meiner Gedankenwelt,in meinem Leben,Schicksal,u.s.w.)redeoder schreibe.
    Ich glaube,dass reicht wiedereinmal zum "Verdauen".

    Bitte nimm eventuelle Angriffe nicht persoenlich,sie entstehen,wenn man sich unterhaelt,sozusagen dem Gespraechspartner sich ueberzeugend mitteilen will.

    Freue mich auf eine Antwort
    Amrei-lyrics
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