1. #1
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    AN DER DREISAM

    In Demut schaut der Mond
    Herüber zu der Erde,
    So als ob's ihr Kindlein wäre.
    Die majestätisch vor ihm thront

    Heiligt er durch holdes Licht,
    Das er behutsam und ganz zart
    Ihrem schlafend Antlitz naht,
    Damit erwecke er es nicht.

    So streichelt er es lieb und sanft
    Und unter seinem Lichte keimen
    Blüten gleichend Edelsteinen.
    Obschon schlafend sie empfand

    Seine Güte, seine Liebe,
    Seine Sorge, sein Bescheiden,
    Seinen Sanftmut, seinen Reigen
    Und träumt das er für immer bliebe.

  2. #2
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    Ich muss wieder was sagen

    Wie das andere ein seehr schönes Gedicht, du hast wirklich Talent. Ich mag es, wie du Naturerscheinungen Gefühle verleihst

    Aaber es irritiert, dass du immer wieder (bezogen auf die Erde oder eben das Kind) zwischen sie und es springst.
    Z.B. in der ersten Strophe würde ich schreiben (falls ich das jetzt richtig verstanden habe.. ansonsten entschuldige ich mich)
    So als ob's sein Kindlein wäre
    Das majestätisch vor ihm trohnt

    Und in den folgenden Strophen eben das ständige Springen.
    Aber das sind nur Details..

    Wunderschönes Gedicht!

    Lg
    Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich:"Wär ich nicht arm wärst du nicht reich!"

  3. #3
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    Hi Lea,

    danke Dir für diese hohen Worte.
    Nichts destotrotz scheint es aber auch ein wenig verwirrend zu sein ,
    hatte mir eigentlich den Mond als Kind der Erde vorgestellt, schließlich ist er ihr Traband, aber ab und an wollte es einfach nicht mit der Metrik klappen wenn ich "er" statt "es" benutzt hätte - sigh.
    Ich danke Dir, fühl mich geschmeichelt und hoffe auch Dein Talent bald wieder bestaunen zu können

    Grüße von Herzen
    Wimpel

  4. #4
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    Aah - dann hab ich wohl das Kind verwechselt
    Jetzt macht es mehr Sinn..=)
    Wobei die zweite Strophe eher so wirkt, als wäre die Erde das Kind und der Mond würde es behüten, und auch im weiteren Verlauf, ist die Erde diejenige die unter dem Licht gedeiht (Mutter-Kind-Beziehung?), was mich ein bisschen verwirrt.
    Nichtsdestotrotz sehr schön!
    Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich:"Wär ich nicht arm wärst du nicht reich!"

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