1. #1
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    Die Nebel der Nacht lassen einen Blinden sehen,
    Die Nebel der Angst lassen mich langsam verstehen
    Das tief in mir drin etwas böses ruht,
    Dem Nebel der Nacht gewähre ich Unterkunft

    Endlose Stille breitet sich in mir aus,
    Die Seele ist zerfressen,
    Doch ich gebe nicht mehr auf

    Vor hunderten von Jahren gab ich meine Liebe auf,
    Die Menschen die mich liebten, zervielen längst zu staub,
    Wie auch ich zu Staub zerfallen werde,
    wenn man mir erweisst die letzte Ehre.
    Doch bis da hin werde ich auf Erden wandeln,
    ohne Hoffnungauf verwandeln.

    Wie ich es schon einmal tat,
    an jenem besagten Tag,
    Als mich zwei Schwerter küssten
    Und mich des Nachts mit Blut begrüßten
    Doch nun sehne ich mich nach Freiheit, Liebe und Geborgenheit

    Und was nüzt mir die Unsterblichkeit,
    wenn man nicht mehr weiß was wahre Liebe ist,
    nichts ist mehr real doch es erscheint wie die Wirklichkeit,
    es ist das schlimmste was passieren kann wenn man zu lieben verlernt,
    wenn man zu hoffen vergist.

    Der Biss der Ewigkeit,
    hatte mich vom Schmerz befreit,
    Doch was ich jetzt fühle ist endloses Leid
    endlose Einsamkeit!

    Wie lange habe ich sie nicht gesehen?
    Der Erde Lebensspenderin!
    Früher liebkoste sie mein Gesicht,
    mir fehlt sie, dennoch vermisse ich sie nicht,
    denn jetzt ist sie mein größter Feind,
    verbrennen würde ich in ihrer Offenheit
    wenn sie scheint
    ja wenn sie scheint!


    Die Gier nach Unsterblichkeit hatt mich zerfressen
    Wie auch der Wahn zu töten anstatt leben zu retten,
    ich war nicht mehr ich , ich war von fremder Hand besessen,
    die Schönheit des Tages war mir Fremd geworden,
    doch die Nächte waren endlos lang,
    befreit war ich von allen Sorgen,
    doch für die Opfer war es eine tödliche Qual.

    Ich kann nur streben wenn man durchbort ,
    wo ich meisten leide,
    mit einem Pflok ins Herz ich mich selbst befreie.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2001
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    11
    Ich glaube über die Form müssen wir nicht reden, denn die ist ziemlich formlos...

    Doch du benützt einige sehr eindrückliche Bilder, wie ich finde.
    Die erste Strophe, bis auf die letzte Zeile, ist durch ihren überraschenden, gegensätzlichen Inhalt sehr gelungen.

    Bilder die mir gefallen sind:

    "Als mich zwei Schwerter küssten
    Und mich des Nachts mit Blut begrüßten"

    "Der Biss der Ewigkeit"

    Für mich erzählst du hier eigentlich eine Geschichte (eines verweisten Dämons oder so), diese ist zwar teils recht selbstmittleidig, doch es würde sich auf jeden fall lohnen, den Text noch einmal zu überarbeiten.

    Gruss
    Carmina
    du kannst sein was immer du willst
    doch vergiss niemals wer du bist

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