1. #1
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    Alte Leier Weisen tönen durch Gassen,
    Über die alte Stadt zum klingenden Dom.
    Verschoben auf unerklärliche weise,
    Wird Hasten und Termin Hetzen.

    Verführerische Düfte erinnern mich
    An gebrannte Mandeln, Zuckerwatte,
    Lebkuchen und Magenbrot, Malzbonbon.
    Auch grundschlecht und Magenweh.

    Zurück Strahlende Kinderaugen, lustige
    Trachten Volkstanz, Zauberer und Gaukler.
    Unbeholfen die ersten Ringelreihen-Hopser,
    In der Gassen Ecke der erste scheue Kuss.

    Ein Ringlein zur Verbundenheit erstanden,
    Beengt mit klopfendem Herz beschenkt.
    Bilder sorgenloser, geborgener Ferne,
    Bedrücktes lösen, Gegenwart mich empfängt.
    [Geändert durch Elias am 03-08-2005 um 11:01]
    Halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selbst.

  2. #2
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    der dom steht aber nicht in thun, oder?
    die stimmung gefällt mir sehr gut. auch die gelegenheit, dabei an früher zu denken, und in erinnerungen zu schwelgen.
    rein technische frage:

    -Verführerische Düfte mich Erinnern,
    An gebrannte Mandeln, Zuckerwatte.

    aber die düfte kommen ja wohl von eben diesen sachen.
    müsste es nicht sein, dass Verführerische Düfte von gebrannten Mandeln dich an [...] erinnern?
    ich bin mir auch nicht überall sicher, wo gegenwart, und wo die erinnerung spielt. schön, wenn sich das vermischt, aber durch zb. ein ":" könnte man da nicht doch deutlicher werden?
    mit den satzzeichen komme ich auch nicht überall nach, die dann den folgenden inhalt gelegentlich unklar lassen:

    Hinzu Strahlende Kinderaugen(,) staunend...

    Unbeholfen die ersten Ringelreihen hüpfe, (wer? du, die kinder?)

    Beengt mit Klopfendem Hertz anvertraut, (wieviel hertz? oder doch eher Blinking Heart herz?)
    der lesefluss ist eigentlich schön, und da du dich ja nicht um reime zu kümmern brauchst, würde ich nicht unnötige satz-und wortverdrehungen vornehmen. einen vielleicht beabsichtigten altodischen touch erreichst du sicher auch durch stimmung (die ist ja schon da) und ducrch gezielte wortwahl. sonst besteht für mich due gefahr des verkünstelten.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  3. #3
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    Hallo Leporello!

    Erst mal danke für die Zeit, die mir gewidmet hast.
    Dieser beschämende Tipp Fehler, hat sich auch noch rein gemogelt „haare - rauf“. Kann dir gut nachfühlen, wegen der Satzzeichen, habe mich wohl noch nicht ganz gelöst, vom Beamten – deutsch. Gewohnheits-Täter, machen es sich und anderen manchmal schwer.
    Ja deine Kritik punkte sind berechtigt, habe es jetzt über arbeitet, einiges geändert hoffe Präsentiert sich so besser.

    Alte Leier weisen, Tönen durch Gassen,
    Über die alte Stadt zum klingenden Dom,
    Verschoben auf unerklärliche weise,
    Werden Hasten und Termin Hetzen.

    Verführerische Düfte mich Erinnern,
    Von gebrannten Mandeln, Zuckerwatte,
    Lebkuchen und Magenbrot, Malzbonbon.
    Auch grundschlecht und Magenweh.

    Zurück Strahlende Kinderaugen Lustige,
    Trachten Volkstanz, Zauberer, Gaukler,
    Unbeholfen die ersten Ringelreihen hopse,
    In den Gassen Ecke der erste scheue Kuss.

    Ein Ringlein zur Verbundenheit Erstanden,
    Beengt mit Klopfendem Herz beschenkt,
    Bilder Sorgenloser geborgener Ferne,
    Bedrücktes lösen, Gegenwart mich empfängt.

    Über Satzbau und Metrik sei dem lieblichen Wächter gedankt. Wünsche dir eine schöne Woche, bin nächste Woche aber nicht erreichbar.

    Gruass Elias

    Ps.Der Kandidat hat Hundert Punkte im Bezug auf Dom .
    Halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selbst.

  4. #4
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    Hallo Elias,

    auch würde ich mehr auch Groß/Kleinschreibung achten. Die ist doch teils recht durcheinander. Das erschwert das Lesen ziemlich, zumindest für mich. Habe auch noch 3 kleine Verbesserungsvorschläge in S1, S2 und S3 eingebaut, sofern sie dir zusagen.
    Ansonsten hast du mit einfachen Worten eine schöne Stimmung einfangen können. Gefällt mir!

    Gruß
    chilly

    Alter Leier Weisen, tönen durch Gassen
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    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

    Das Lied meiner Gunst
    Befreite Dämonen
    Der Beginn
    Zukunftsbooterbauer

  5. #5
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    Hallo chilly!

    Erst mal danke für die Zeit, die du für mein Gedicht aufgewendet hast. Habe mich gefreut über die konstrukttiefe Kritik, die gross und Kleienschreibung ist ein klarer Punkt.
    Mit den Verbesserungsvorschläge, liest es sich fiel angenehmer. In S1, wäre ich der Meinung, das (Alte Leier Weisen) passender ist. Begründe es, weil an einem Festival mehrere formen und Grössen bis zum Orchestrion Vertreten sind. Für die restlichen Verbesserungen bin ich dankbar, nur durch Kritik wie die deinige kann man sich verbessern.

    Gruss Elias
    Halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selbst.

  6. #6
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    Hallo Elias,

    mit den "Alter Leier Weisen" geb ich dir recht, das passt besser so wie du es dir gedacht hast. Das Komma nach "Weisen" muss aber noch weg, das hatte ich vergessen.
    Es freut mich, dass dich meine Kritik weitergebracht hat. Da macht es doch viel mehr Spass Kritiken zu verfassen, wenn der Autor diese annimmt und sie auch verarbeitet. Und sich eben nicht beleidigt in sein Loch verkriecht und die Decke über den Kopf zieht. Das findet man hier leider viel zu selten. Denn zum lernen sind wir doch alle da...

    Einen schönen Tag noch!

    Gruß
    chilly

    PS: Du solltest auf die Kommasetzung im Gedicht achten, lieber mal eines zuwenig als zuviele
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

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  7. #7
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    Hallo chilly!

    Den schönen Tag wünsche ich dir auch, nach jedem Regen scheint die Sonne, das Positive, die Vegetation erholt sich wieder von der dürre, und zeig uns ihr kräftiges Grün.
    Danke für deine Tipps, ja an jeder Kritik suche ich Positive Punkte, nur an diesen kann man sich weiterentwickeln, oder verbessern, man hat nie ausgelernt.
    Mit baldigen Sonnigen Tagen, wüsche ich dir einen schönen Sommer Rest.

    Gruss Elias
    Halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selbst.

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