1. #1
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    Doch neigt der Himmel bald
    sein Haupt der Erde zu,
    wo scheu die Welt im Wald
    noch unerklungen ruht.

    Erhebt dann lose Blätter
    des Tages Todeshauch,
    setzt ein das Spiel in Stille
    mit ew'gem Lebensrausch.

    Wild strömt es gleich dahin,
    umfaßt ein jedes Sein,
    und schenkt so allen Sinn
    durch immerwährend Pein.

    Erblüht das Mondgesicht
    in sanftem Freudenrot,
    erlischt im Land das Licht,
    vergeht der Tag im Tod.
    Die Ungewissheit vor Augen kapituliert der Mensch der Sinnlosigkeit.

  2. #2
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    ein schönes gedicht.
    der rhythmus ist flüssig
    die worte interessant und gut gewählt.
    der inhalt naturalistisch bis philosophisch.
    mach weiter so

    rudi

  3. #3
    Registriert seit
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    Beiträge
    4.366
    Hy,
    gefällt mir auch sehr gut. Läßt sich fast wie ein Lied lesen.
    Werde jetz mehr von Dir suchen.
    Liebe Grüße,
    Dana

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