Auf der Brandung der Lust

In einem anderen Leben
hast du mich das erste Mal
gierig genommen
beim Abschied an der Tür,

mich gehalten, als mir
die Beine versagten,
Lippen an meinem Ohr,
meine Tränen auf deinem Hemd.

Diesmal ist es anders,
zärtlich, scheu und wild,
in Fesseln des Begehrens,
Blicke fest verwoben.

Deine Berührung meiner Mitte
spült mich an ferne Ufer,
mein Kopf so leicht,
Endorphine verdünnt mit Blut.

Flügel der Verlorenheit
streift mich ganz sacht,
ich lasse mich treiben
auf der Brandung der Lust.




[Geändert durch jazzcrab am 26-07-2005 um 12:27]