Der Bauer Franz und seine Liese
sitzen gar stille beim Abendbrot.
Da tut sich etwas auf der Wiese,
wie der Tag versinkt im Abendrot.

Der Stier besteigt amurös die Kuh.
Die Beiden gucken kauend zu.
Da meint Franz inspiriert, "Tja nun;
so wie der Stier sollt ich's mal tun."

Worauf die Liese indigniert
die Liebesszene inspiziert.
Still und stumm dreht sie sich um:
"Ist mir wurscht," mault sie dann rum.

"Mach was Du willst - und gib Ruh!
Denn schliesslich ist es Deine Kuh."