Thema: Unser Weg...

  1. #1
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    Es war ein langer Weg, den wir gingen,
    sicherlich war uns nicht immer nach singen.
    Über steile Hügel gingen unsere Herzen,
    manchmal bergab geführt von Schmerzen.

    Der Himmel gerichtet nach unsern Gefühlen,
    stockend dunkel – strahlend blau.
    Wechselhaft wie die Pracht der Farben.
    Unterstützt von Regen und Gewitter, kalt und allein,
    wechselnd zu glücklich und Sonnenschein.

    Ohne Kompass suchend nach der richtigen Spur,
    führend zu unserm beider Glück,
    stießen wir uns voneinander ab,
    Stück für Stück.

    Ich hab mich verlaufen, verzeih mir das.
    Stand vor einem Abgrund, inmitten dunkler Nacht.
    Wohin nun, wohin gehen?
    Der Nebel verwirrte meinen Willen.

    Kraftlos setzte ich mich auf einen Stein,
    Sekunden, Minuten, Stunden wartend auf Antworten.
    Den Abgrund herab springen, in Freiheit, Grenzenlosigkeit, Schmerzlosigkeit?
    Oder zurückgehen, zurück zu den schmerzhaftesten wundervollsten Dingen meines Lebens?

    Doch plötzlich, ein Licht, mitten in der Dunkelheit...
    Es kam näher und näher
    Mit jedem Schritt spürbar seine kraftvolle wärmende Liebe.
    Ich erkenne es... es ist eine Kerze aus deiner Hand, angezündet mit deiner Herzenswärme.

    Aus der Dunkelheit kamst du hervor
    Nahmst meine Hand, ludst mich auf deine Schulter
    Hielst mich die ganze Nacht – ließt mich nie los,
    als wüsstest du ich brauche deine Kraft.

    Der Morgen erhellte unsern Weg,
    du warst noch da... ganz nah.
    Ich schaue mich um, sehe zurück
    Du hast mich getragen ein ganzes Stück.

    Nie war ein Abgrund am Ende des Weges,
    es war nur ein tiefer Graben.
    Nachdem du ihn mit einem großen Sprung überwunden
    Stehen wir nun auf der anderen Seite... dank Dir!

    Du trugst mich über ihn hinweg
    Weil meine Kräfte dazu wichen.
    Du warst trotzdem immer da...
    Als ich dich vor Dunkelheit nicht sah.

    Die Dunkelheit ist gewichen
    Sie kommt auch niemals mehr
    Dein warmes Licht hast du mir offenbart
    Lässt mich nie vergessen, wo es sich versteckt...

  2. #2
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    Jul 2005
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    165
    Die erste Strophe bzW der Anfang gefällt mir nicht gut, hab beim lesen gedacht hoffentlich ist der Reim nicht im ganzen Gedicht so
    Hat sich dann auch erfreulicherweise geändert =))
    Den weiteren Verlauf find ich - vor allem wenns dein erstes Gedicht hier ist - gut beschrieben, zwar nicht abstrakt, aber dafür weiß der Leser deutlich was du damit ausdrücken willst
    Eigentlich auch nicht zu lang, weil nichts von dem angesprochenen fehlen sollte
    P€ace
    Nur einer
    ist größer
    als Du
    Dein Schatten...

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