Thema: Der Berg

  1. #1
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    Der Berg


    Weiß behuted steht Er da,
    Wo Jahrmillionen nichts anderes war.

    Ich steh hier unten an seinem Fuß,
    Rehe heben ihre Köpfe zum Gruß.

    Ich sehe den Weg der seine Seite markiert,
    Jedoch niemand der dort flaniert.

    Zwischen Ahorn und Tanne würd’ ich hoch schreiten,
    Auf dem Dach der Welt meine Flügel ausbreiten.

    Und Gefahren liegen auf allen Pfaden,
    tret' ich einmal fehl, fressen mich die Maden.

    Doch die größte Angst ist das Dorf hinter mir,
    drohender Verlust frisst mich mit unstillbarer Gier.

    Müsste meine Liebste zurücklassen,
    das letzte bisschen Zuneigung verprassen.

    Die Königin des Berges würd’ mein Leben ändern,
    Mit mir zusammen den Nordpass herabschlendern.

    Wir liefen einer ungewissen Zukunft entgegen,
    Neue Wege beschreiten, meiner alten Liebe wegen.

    Doch vielleicht könnt ich leben, wie es bis heute ging,
    Im Berg, in den Hallen der Bergkönigin.

    Würd' an Ihrem Feuer neue Liebe erfahren,
    Wir würden glücklicher sein, als wir es je waren.

    Doch zurück hält die Angst mich,
    Denn der Berg bist nicht du, sondern Ich.

    Und ich sehe dich mit zögernden Schritten,
    fehlendes Vertrauen nur schwer zu kitten.

    Deine Blicke wandern immer zurück,
    und deine Füße gehen wieder kein Stück.

    Und ich tue was Berge schon ewig tu'n,
    Wartend unter dem Fussgetrampel ruh'n.

    Und wachse jedes Jahr ein wenig.
    And I know, you're a part of me
    And it's your song that sets me free

  2. #2
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    Tun tut kein schönes Wort sein tun! Haut mich auch sonst nicht besonders um, weder sprachlich noch inhaltlich.Verstehs auch nicht ganz, vielleicht kannst du mir eine kleine Interpretationshilfe geben und mir damit auf die Sprünge helfen.
    Du bist der Berg, aber du lebst auch in ihm und warum genau musst du deine Liebste zurücklassen und wie kannst du als Berg fehltreten?( Ich spreche natürlich hier immer vom lyrischen Ich)
    Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut.

  3. #3
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    Jo... ist in so ner gefühlswallung stilistisch wohl zuviel durchgegangen =)




    Spoiler *g*:

    Naja das Lyrische Ich wechelst die Seiten im Gedicht.


    Denn der Berg bist nicht du, sondern Ich.

    Vorher beschriebt das "Ich" die Gefühle vor einer "Aufgabe" zu stehen die nur schwer zu bewälltigen ist, und warum sie Angst davor hat ( der Weg... Die Bedrohungen...und seine/ihre alte Liebe zurückzulassen) und stellt dann fest das es selber nicht der Prophet sondern der Berg ist.

    Und da sieht aus dieser Position welch zögern dort unten... Obwohl es doch so schön sein könnte wenn....
    And I know, you're a part of me
    And it's your song that sets me free

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