Thema: Wehenzeit

  1. #1
    Registriert seit
    Jun 2005
    Ort
    Katar - jetzt wieder in Österreich
    Beiträge
    888
    Es ist der Tag von jener Kraft beseelt,
    in der ich Illusion vergesse,
    Es schliesst der Abendhimmel sein Portal,
    so schwer,als wie ein dunkles Aug.

    Und ohne dunkler Traumgebaerden,
    erkenne ich,die Luft zerbricht,
    Die Hand im Tanz,wie sturmbewegt,
    der Koerper meiner Seele bebt.

    Verschwiegen bleibt das lose Ziffernblatt,
    es fehlt der Mut es auszusprechen.
    Wie eine stete Flucht vor einem selbst,
    zerbricht die Luft durch Liebeswort.

    Die Wege durch den dichten Dschungel
    hindurcherkaempft mit grosser Kraft,
    die Seele,die zu dir hin weht
    schlaegt grosse Bruecken uebers Land.

    Es hallen Vogelstimmen;Kraehenschrei.
    Das Spiel: Vernunft,verliert die Sieger.
    Das neue Glueck kommt nur,wenn man es ruft;
    Entfernungen nicht wichtig sind.

    Die Augen voller Perlen,Traenen,
    beseelt von Uebermacht Natur.
    Die Spiegelung der Hitze ruft,
    der Ruf zurueck sich schwingt,zum Ohr.

    Es stuermt das Lebewesen innerlich.
    Der Schmerz zerreisst den Mutterleib.
    Geburt ist nah und unverhinderbar.
    Willkommen sei der neue Mensch!

    30.7.2005
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

    Sammlung

  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    4.366

    An Amrei-lyrics

    Liebe Amrei,
    so müsste man Wehen erklären, wenn Erstgebärende fragen, wie es denn sei.
    Ganz wunderbar ausgedrückt. Glückwunsch zum Wehengedicht.
    Habe mit Begeisterung und Bewunderung mehrmals gelesen.
    Falls es real gemeint ist, nochmals Glückwunsch.
    Liebe Grüße,
    Dana

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden