1. #1
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    Lightbulb

    Meine Augen schweifen sinnlos durch den Raum,
    Wie gern wär ich jetzt in einem schönen Traum,
    Da erfasst es mich wieder dies elend' Gefühl,
    mir wird es schnell kalt obwohl es ist schwühl,

    Dies scheinbar kleine Gefühl,
    scheint mich zu besiegen,
    egal wie sehr ich mich bemüh,
    es versucht mich zu kriegen,

    und es schafft es immer wieder,
    meine tränen sind sehr schwach,
    gerötet davon meine Augenlieder,
    hab mal wieder an dich gedacht,

    du bist nicht gut für mich,
    du lässt mich weinen und schreien,
    zu sehr lieb ich dich,
    dass ich kann mich von dir befreien,

    was bist du, dass du kannst über mich entscheiden,
    über wut, trauer, glück und freude,
    hab ich es verdient so stark zu leiden,
    fühlst du auch nur bisschen Reue?

    du so cool und arrogant,
    schaust mich abneigend so an,
    du hast mich schon längst verband,
    als die Depression begann...

    Depression ist stark, obwohl wir sie doch selbst entwickeln...



  2. #2
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    Hallo,

    hm ... dein Gedicht ... hm ...

    Ich muss gestehen, dass es mir nicht sonderlich gefallen hat. Manchmal wirkt die Sprache verkrampft, manchmal etwas kindisch.

    Beispiele für verkrampft:
    - mir wird schnell kalt obwohl es ist schwül (S1V4)
    - zu sehr lieb ich dich / dass ich kann mich von dir befreien (S3V3-4)
    - was bist du, dass du kannst über mich entscheiden (S5V1)

    Beispiele für kindisch:
    - es versucht mich zu kriegen (S2V4)
    - S4 im Ganzen
    - S6 im Ganzen, besonders aber S6V1 (könnte man hier nicht "kalt" statt "cool" schreiben?)

    Dazu Rechtschreibfehler/Tipfehler: verbannd (verbannt), schwühl (schwül), Augenlieder (Augenlider).

    Auch würde ich die letzte Zeile weglassen, die stört irgendwie.

    Großes Sorry für meine Kritik, aber ich kann mich mit deinen Zeilen nicht so recht anfreunden. Es ist schon klar, was du ausdrücken möchtest, allerdings ist es dir leider noch nicht wirklich gelungen.

    Bekümmerte Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

    Meine Werke und meine Empfehlungen.

    Freiwillige Selbstverpflichtung 3:1

    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

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