1. #1
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    meine begier werden jungs genannt,
    doch dann sah ich aufeinmal dich,
    habe mich in deinen charme verrannt,
    doch mein freund zuhause liebt mich...

    eiskalt lief´s mir die schulter runter,
    wie sekt, prickelnd und voller schaum,
    wenn du so lachst, froh und munter,
    dachte es wäre nur in einem homotraum...

    deine finger,zart auf meinem arm liegend,
    dein atem,spürbar kühl an meinem haar,
    fühle meine lust darauf, dich wiegend,
    in meinem arm zu haben.
    ist das wirklich alles war???????????

    dann nahmst du mich an deiner hand ,
    wir liefen dem horizont entgegen ,
    fühlten uns wie in alice´s wunderland,
    wo wir haben in der sonne gelegen...

    die anderen mädchen merkten nicht,
    dass ich dir immer nah sein wollte,
    sahen nicht mein zitterndes gesicht,
    wenn ich dich eincremen sollte...

    dann der schreck,ich muss nach haus,
    zuend der urlaub,zuende mit dir,
    gerissen wurde ich aus dem land raus,
    sagtest ,du schreibst briefe mir...

    jetzt gesteh ich,dass ich mein begehren,
    dass ich nicht nur freundschaft empfind,
    ich liebe dich will ich dir nun lehren,
    doch wir werden getrennt von dem ostwind..........
    nur weise menschen wissen,dass sie nichts wissen!!!

  2. #2
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    Hey Girl in the ocean!
    Ich bin zwar kein Profi im Gedichte schreiben bzw beurteilen,aber mir gefällt deins vom inhaltlichen total gut!! Ich kann das nur zu gut nachvollziehen! Mir gehts nämlich ähnlich!
    Lg
    *S*
    Geändert von *Sunny*w* (18.04.2006 um 18:53 Uhr)
    Zieh dein Ding durch,egal,was andere von dir denken!!

  3. #3
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    Von der Metrik passt hier irgendwie gar nichts, die Verslängen varieiren viel zu stark, ich komme ganz extrem ins holpern. Ebenso die Wortdreher, die ziemlich störend ins Auge fallen. Sachen wie "wo wir haben in der sonne gelegen" tun beim lesen den Auegn weh, und besser reimen tut sich dadurch gar nichts.

    Ich muss allerdings sunny zustimmen, das Thema ist interessant gewählt. Man könnte jedoch viel mehr daraus machen...

    MfG,

    Kleine

  4. #4
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    hi *sunny*w*,danke für deine beurteilung,ich schreib dir gerne mal =)

    hi kleineSie,ja,es stimmt,wenn ich nicht weiß,wie es sich anders reimen soll,verdreh ich einfach den satz so,bis es es sich reimt,ich weiß,dass das falsch ist,aber ich weiß nicht,wie ich das anders machen soll ,sry
    nur weise menschen wissen,dass sie nichts wissen!!!

  5. #5
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    Hallo girl in the ocean!

    Hierzu muss ich wirklich etwas sagen...Du hast teilweise wirklich harte Brocken in Dein Gedicht gebracht, dass ich nicht ganz glauben konnte, was ich lese. Wie Du vielleicht schon ahnst, kommt jetzt keine positive Kritik.
    Wie kleineSie schon festgestellt hat, hat Dein Gedicht keine Metrik. Man rattert uns stolpert ja nur so durch Dein Gedicht und an manchen Stellen kommt man noch zusätzlich wegen der Wortwahl ins Stocken.
    Schon in der ersten Zeile wundert man sich über den Satz. Ich hab noch nicht mal eine Idee, wie man den Satz so umstellen könnte, dass er Sinn ergibt, bzw. richtig formuliert ist. Der Rest der Strophe ist nicht wirklich spannend, man liest die Zeilen ohne sich näher Gedanken zu machen. Genauso sind die 3 ersten Zeilen in der 2. Strophen. Allerdings bringst Du in der 4. Zeile einen absoluten Hammer! Der Satz ergibt mit dieser Wortstellung überhaupt keinen Sinn und steht in keinem Bezug zu den restlichen Zeilen. An dieser Stelle musste ich wirklich innehalten und den Satz 5 mal lesen und konnte trotzdem nicht begreifen, dass er da wirklich so steht.
    In der 3. Strophe stören die 5 Zeilen. Die sind aber noch lange nicht so schlimm wie die 2349736 Fragezeichen im letzten Vers...Ich denke, ein Fragezeichen reicht völlig aus, es ist leider hoffnungslos, dem Satz noch irgendeine tiefere Bedeutung zu schenken, selbst wenn Du sonstwas für Satzzeichen einfügst. Hättest Du Dich mal im Sprechzimmer umgesehen wüsstest Du, das mehrfache Interpunktion lächerlich ist, bzw. den Satz ins lächerliche zieht, anstatt ihm mehr Ausdruck zu verleihen.

    Wieder ein absoluter Kracher ist in der 4. Strophe Z4. Es hört sich so an, als wärst Du der deutschen Sprache nicht mächtig, wenn Du die Sätze derart brutal verdrehst. Lyrik ist Sprachkunst und nicht "Ich bau mir die Sätze so um, dass es sich bloß reimt, egal was dabei rauskommt!" Wenn Du schon weisst, dass es falsch ist, verstehe ich nicht, warum Du es immer wieder tust. Du weisst nicht wie Du es anders machen kannst? Kreativität ist gefragt, wenn man ein Gedicht schreiben will. Dann musst Du halt überlegen, bis Dir eine Alternative einfällt.
    In der 5. Strophe stört mich das "eincremen". Du benutzt die alltägliche Umgangssprache, die in Gedichten fehl am Platz ist. Man muss nicht unbedingt mit abstrakten Wörtern schreiben, sondern kann sich durchaus der einfachen Sprache bedienen, dann muss diese aber geschickt und interessant umgesetzt werden. Nicht einfach irgendwelche Wörter aneinander reihen, ohne ein Gespür für den Klang des Satzes.
    In der 6. Strophe hast Du wieder Wortdreher, auf die ich ja schon eingegangen bin. Das musst Du Dir unbedingt abgewöhnen, es hört sich scheisse an.
    In der 7. Strophe ist der erste Satz falsch. "Jetzt gesteh´ ich mein Begeheren" müsste es heissen, wenn V1 zu V2 passen soll. So geben die zwei Zeilen keinen zusammenhängenden Sinn.


    Du hast dieses Thema leider sehr langweilig umgesetzt, man hätte durchaus ein interessantes Gedicht daraus basteln können. Entschuldige bitte meine harten Worte, aber es muss Dir ja mal jemand sagen, denn so kannst Du nicht weiterschreiben. Kannst Du zwar schon, aber dann wirst Du hier niemals postive Kritiken erhalten.
    Ich denke, ich habe jetzt alles aufgeführt. Versuch beim nächsten mal die Fehler zu vermeiden und sei kreativer.

    LG Ashtray
    I want to live where soul meets body. (Death Cap For Cutie)

  6. #6
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    Hallo girl in the ocean.
    Mir gefällts leider auch nicht.
    Ich finde es wirkt einfach mal so runter geschrieben. Und für das was du beschreiben willst fehlt es meiner Meinung nach einfach massenhaft an "Explosion".
    Ich finde auch, dass du dich zu sehr auf diese Geschichte versteifst: "Freund zuhause, Urlaub, Geheimnis, Trennung"
    Ich würde das "lesbische" Erlebnis oder die "Erkenntnis" des lyrischen Ichs hier mehr ausbauen und versuchen dafür schönere und kräftigere Verse zu finden. Denn die Idee gefällt mir eigentlich auch ganz gut.
    Gruß
    question
    [Geändert durch question am 31-07-2005 um 15:30]

  7. #7
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    Ich kann Dich gut verstehen! Mir ging es genauso vor vier Monaten. Nur habe ich den Schritt gewagt und bin nun super glücklich (nagut, die Trennung von meinem Freund nach 9 Jahren war schon hart...).
    Mich interessiert Deine Geschichte sher, schreib mir doch, wenn Du willst (Big.Sin@gmx.net)!

    Zu Deinem Gedicht: viel lieber sind mir "unfertige" Sachen; Zeilen, in denen man merkt, dass sich darunter ein fühlender Mensch versteckt, wo man merkt, dass es in die Tiefe geht. Und das merkt man bei Deinen Zeilen schon...

  8. #8
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    hi dissie,ja,es stimmt,ich hab n icht lange an dem gedicht rumgefeilt,ich hatte das irgendwie in meinem innern und wollte meine gefühle aufs papier tun =) ja,dass mit dem inhalt,ich weiß nicht,ich hatte einen freund und dann bin ich in urlaub gefahren und da hab ich dann germerkt,dass ich für ein mädchen was empfinde,was ich nie hätte von mir denken können,aber ich habe es ihr nie gestanden und ich weiß auch nicht,ich stehe immer noch auf jungs
    nur weise menschen wissen,dass sie nichts wissen!!!

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