1. #1
    Registriert seit
    Jul 2005
    Beiträge
    13
    jetzt sitze ich hier
    gefangen in meiner Einsamkeit
    verlassen von allen
    belogen von jedem
    keiner mehr da...

    spüre nichts
    nur meine Einsamkeit
    sie hüllt mich ein
    läßt mich nicht los
    verliere mich in ihr...

    keiner merkt es
    bemerkt wie meine Augen jeden Ausdruck verlieren
    wie ich nichts mehr wahrnehme
    nur noch diesen Schmerz
    und meine Trauer...

    wie ich langsam verschwinde
    und nichts mehr zurück lasse
    als eine leere Hülle
    treiben mich nur tiefer hinein
    in die Kälte meiner selbst

    falsche Freunde
    deren Lügen sich tief in mein Inneres fressen
    und meine Seele langsam vergiften
    mich langsam zerstören
    bis nichts mehr übrig ist...

    innerlich fast Tod
    und er hauchzarte Faden dem zerreissen nah
    niemand der mich auffängt wenn ich falle
    niemand der mich hält wenn ich zu zerbrechen drohe
    niemand der bemerkt dass dies schon geschehen ist...

    eine unsichtbare Träne die niemand sieht
    ein stummer Schrei den niemand hört
    und eine Seele die irgendwo langsam zerbricht...

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2004
    Ort
    ch
    Beiträge
    1.149
    Hallo Seelenfreundin

    Dein Gedicht spricht mit leider überhaupt nicht an.

    Zum Inhalt:
    Das lyrische Ich ertrinkt im Selbstmitleid, alle anderen sind Schuld, alle anderen haben Fehler gemacht, lassen das lyr. Ich fallen und es ist das Arme. Aber die Fragen, was es selbst vielleicht falsch gemacht hat, was es verändern muss, voran es arbeiten muss, tauchen nicht auf - schade, denn so ist die Sicht des lyr. Ichs ist ziemlich beschränkt. Auch wenn es ihm nicht gut geht, sollte es seinen Horizont erweitern und versuchen, das ganze objektiver zu sehen, da wird ihm helfen.

    Die Worte und die Sprache, die Du in Deinem Gedicht verwendest, sind ziemlich verbraucht und man hat ähnliches schon x mal gelesen. Versuche mit Metaphern zu arbeiten, eine bildhafte Sprache macht bei einem Gedicht ziemlich viel aus und gibt ihm Qualität. Wörter wie Einsamkeit, Schmerz, Tod und Träne kommen in so vielen Gedichten vor, was Deinem keine eigenene Note gibt.

    Von Metrik, unterschiedlichen Zeilenlängen, Silben etc. fange ich erst gar nicht an, darauf hast Du nicht geachtet, oder

    Viel Glück beim weiteren Schaffen
    Liebe Grüsse
    Finja
    [Geändert durch Finja am 02-08-2005 um 17:43]

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