Mädchenhaft und seltsam stumm.
Intellektuell und dumm.
Strahle und verharre ich,
so neu erkenn ich mich!

Bin nicht ich und bin ich´s doch!
Und mitten drin die Wand.
Ohne Ausweg, ohne Loch.
So hat mich noch keiner erkant.

Kannst nicht aus meinem Geiste weichen.
Umschwebender Nebel blind.
Die Hände kann mir keiner reichen.
Ahnungslos, wie sie doch sind.

Kleines Mädchen – große Ziele,
Großes Mädchen – Kinderspiele.
Umgarnt dein Name meinen Tag.
Wie oft er mir im Kopfe lag.

Deinen wunderschönen Namen
Trägt jedes Ding auf Erden.
Phantasien, die so kamen
Wollen vollendet werden.

Schizophrenie,
Ich wollt´ sie nie!
Bin furchtbar dominant
Und vor dir unbekannt.

Nur mein Name bleibet gleich,
sonst alles Widersprüche.
Der Wechsel scheint mir sinnig leicht
Trotz wirrer Widersprüche.

Bloß Menschen sind wir eben nicht,
doch schwimmen im gleichen Becken.
Wir jagen nach unserem wahren Gesicht,
doch tun wir nichts anderes,
als uns zu verstecken!

Heidi Matthaes
17.03.2005