1. #1
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    Hallo mein Schatz,
    Heute ist wieder so ein Tag an dem ich am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben möchte und einfach an dich denken und weinen kann. Ja du liest richtig weinen...ich weiß nicht warum vielleicht ist mir den ganzen Tag danach, weil du nicht an meiner Seite sein kannst oder vielleicht möchte ich einfach nur mal weinen, weil ich mich so leer fühle ich weiß es nicht jedenfalls geht es mir nicht besonders gut. Aber ich will nicht klagen, sondern lieber mal an dich denken und nach deinem befinden fragen. Was machst du so in dem Lager eurer Armee? Ist es denn immer noch so schlimm und gefährlich dort? Hat man euch endlich mal gesagt, wann ihr voraussichtlich nach hause kommen werdet? ich hoffe dir passiert nichts und du kommst bald wieder zurück denn du fehlst mir wirklich sehr...
    in ewiger liebe deine Mary

    Ja, dass war wieder einmal ein Brief den ich an meinen geliebten Andrew geschrieben hatte der sich momentan in einem Kriegsgebiet befindet. Er ist bei der Armee und zurzeit ist er im Irak stationiert dort kommen von Tag zu Tag die Menschen ums Leben er sagt er wolle nicht kämpfen denn Andrew meint man kann schlechtes nicht bekämpfen, denn jeder einzelne Kampf sei schlecht. Andrew sagt immer jeder Krieg ist der Anfang vom Ende unseres Lebens. Damit hat er wohl recht aber was soll er sonst tun man sagte ihm, wenn er nicht weiter kämpft, werde man alles dagegen tun das er eine andere Arbeit findet. Wie gern würde ich das Andrew aufhört mit der Armee rum zu ziehen denn ich vermisse ihn von Tag zu Tag mehr. Es ist heute genau 3 Monate her, als ich ihn das letzte mal sah. Mein Herz es schmerzt so sehr die Sehnsucht sie wächst und wächst. Meine größte sorge, ist jedoch ob ich ihn jemals wieder sehen werde. Denn bislang wissen sie noch nicht, wann sie wieder nach hause kommen können und dort unten wird es denke ich mal von Tag zu Tag gefährlicher ich will Andrew einfach nicht verlieren.
    Ich verbrachte den Rest des Tages damit zu weinen und im Bett zu liegen, nachdem ich ein Stück Schokolade gegessen hatte, ging es mir wieder ein wenig besser. Durch das viele weinen, wurde ich so müde, dass ich schon gegen 10 Uhr einschlief. Doch plötzlich schrak ich mitten in der Nacht auf ich hatte einen Alptraum. Ich hatte geträumt das man Andrew mit einer Bombe getroffen hatte und er dabei beide Beine verloren hatte. Ich war total verschwitzt und mir lief es eiskalt den rücken runter ich wusste nicht was ich tun sollte ich fragte mich, war dies jetzt ein Traum, oder hat man mir das gestern mitgeteilt. Ich war total verwirrt begriff etwas später jedoch, dass es nur ein Traum war. Aber vor lauter Schreck, konnte ich nicht wieder einschlafen und so beschloss ich noch eine Weile fern zu schauen und danach zu schlafen. Es kam ein ziemlich langweiliger Krimi von dem ich auch kurze zeit später wirklich müde wurde und vor dem Fernseher einschlief.
    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, machte ich wie jeden Morgen gleich nach dem aufstehen das Radio an um die neusten Nachrichten zu hören ( so hatte es Andrew auch immer gemacht). Ich war froh als ich hörte, dass es keine schrecklichen Neuheiten über den Krieg im Irak gab. Der Radiosprecher hatte eine sehr sympathische und beruhigende Stimme es klang noch schöner als er sagte, „ Neue Anschläge, Morde oder Attentate aus dem Irak sind uns momentan keine neuen bekannt“ ich glaube ich war der glücklichste Mensch auf Erden als ich dies hörte. Mit eigentlich guter Laune, ging ich dann zur Arbeit. Da heute schönes Wetter war, fuhr ich mal, anstatt mit der S-Bahn mit meinem Fahrrad zur Arbeit.
    Ich arbeite bei einer größeren Werbeagentur genau in der Mitte von Manhattan. Die Arbeit dort macht Spaß und lenkt auch von vielem ab, da man sich eben wirklich auf die Arbeit konzentrieren muss und der Kopf für neue Ideen frei sein muss. Jedoch konnte ich heute irgendwie keinen klaren Kopf bewahren und so kam mein Boss zu mir und bat mich ein Brainstorming zu machen. Ja dabei schreibt man oder sagt man einfach alle Ideen die einem im Kopf rumschwirren, auch wenn man das Gefühl hat, da wäre nichts nützliches dabei. Als ich damit fertig war muss ich zugeben, hatte ich eine ganze Menge an brauchbaren Ideen und konnte eigentlich relativ gut damit arbeiten.
    Gegen halb 6 fuhr ich durch den Park nach Hause ich genoss noch ein wenig die letzten strahlen der Sonne, bevor ich wieder in meinem kleinen Apartment verschwand. Zu hause schaute ich die Post durch mit der Hoffnung einen Brief von Andrew empfangen zu haben, aber es war wieder keiner dabei. Das Einzigste was angekommen war, waren Rechnungen für irgendwelche Versicherungen und Werbung.
    Anschließend rief ich wie gewöhnlich meine E-Mails ab denn manchmal schrieb Andrew mir auch eine Mail aber auch dort war nichts von Andrew eingetroffen, mein Posteingang war leer. Ich hatte die vergangene Woche auch nichts von Andrew gehört und begann deshalb mir Sorgen zu machen was los sei.
    Zuerst dachte ich daran, dass ihm was passiert sein könne doch um so mehr ich nach dachte um so schlechter ging es mir und schon bald kam ich auf den Gedanke, dass seine Liebe zu mir vielleicht gar nicht mehr existierte oder er sich momentan nicht bewusst über seine Gefühle war und sich deshalb nicht bei mir meldete. Da ich vom Arbeiten so müde war, beschloss ich mich für eine halbe Stunde auf die Couch zu legen und die Seele einfach mal so baumeln zu lassen. Ich muss wohl nach wenigen Minuten eingeschlafen sein, denn ich hatte wieder diesen Traum, indem Andrew durch eine Bombe beide Beine verliert. So langsam machte ich mir wirklich Gedanken, was dieser Traum zu bedeuten hatte. Sollte Andrew tatsächlich etwas passiert sein oder machte ich mir einfach nur zu viele Gedanken?
    Seitdem Andrew im Irak war konnte ich nachts nicht richtig schlafen, bei jedem Geräusch schrak ich auf und fürchtete mich. Jeden Tag, wenn ich in den Briefkasten schaute betete ich vorher, dass sich keine Meldung wegen Verlusts eines treuen Soldaten darin befand.
    Plötzlich klingelte das Telefon und auch das Klingeln verunsicherte mich.
    „Hi hier ist Mary“ sagte ich und darauf sagte eine tiefe mir unbekannte Stimme „Guten Tag Mary, ich weiß du bist allein zu haus und dein Geliebter befindet sich im Irak! Mary meine Kleine ich weiß über alles bescheid, hörst du Mary“ die Stimme wiederholte immer wieder meinen Namen, jedoch wusste ich nicht wer es war also fragte ich wer dort spreche. Die unbekannte Stimme atmete tief ein und sprach: „Kleine Mary du musst doch wissen wer ich bin meine Mary.“ darauf hin lachte ich fröhlich und schrie förmlich in den Hörer
    „ Hey Andrew, gut jetzt du brauchst mich nicht auf den Arm zu nehmen wie geht’s dir mein Schatz? Schön, dass du anrufst!“ Doch dann war Ruhe am anderem Ende der Leitung und wenige Sekunden später ertönte das Besetztzeichen. Komisch Andrew rief nie an und legte kurz daraufhin wieder auf, jedenfalls nicht ohne vorher etwas zu sagen. Also fragte ich mich, wer dass gewesen sein könnte und es machte mir angst unwissend zu sein.
    Voller Angst und Schreck legte ich mich wieder hin und versuchte ein zuschlafen, doch irgendwie gelang es mir nicht. Zu groß war meine Furcht davor nicht zu wissen wer die unbekannte Männerstimme am Telefon war und außerdem wollte ich nicht wieder diesen Alptraum erleben.
    Mitten in der Nacht wurde ich dann wieder vom Klingeln des Telefons geweckt. Ich hatte Angst ran zu gehen, aber ich wollte endlich wissen wem die unbekannte Stimme ist, die bereit dazu ist mir Angst einzuflössen. Ich ging ans Telefon und sagte noch mit einer ziemlich müden Stimme „ Hallo hier spricht Mary“ es war ruhig am andern Ende der Leitung. Wer war das? Wer macht so was? 1000de von fragen die mir durch den Kopf gingen. Ich sagte nochmals Hallo und wartete auf eine Reaktion und aufeinmal ertönte ein kleines wimmerndes ruhiges Stimmchen. „ Hallo Mary, hier spricht deine Tante Selma ich wollte nur mal hören wie es dir und Andrew so geht ich hab euch ja schon so lange nicht mehr gesehen oder etwas von euch beiden gehört?! Seid ihr denn noch glücklich miteinander?“ Obwohl es mitten in der Nacht war, freute ich mich Tante Selma’s Stimme zu hören und nicht die eines Unbekannten. Ich sprach lange mit Tante Selma und berichtete ihr, dass Andrew seid 3 Monaten im Irak sei und wir in ständigem Briefkontakt ständen. Als ich ihr jedoch erzählte, dass ich nun eine Woche lang nichts mehr von ihm gehört hatte sagte sie „Kind reg dich nicht so auf Männer sind schreibfaul. Als dein Onkel Eddy damals bei der Armee war konnte ich froh sein, wenn ich jeden Monat mal 2 oder 3 Zeilen von ihm bekam!“ Ja so ist Tante Selma, sie erzählt alte Geschichten und schafft es, einem zumindest ein kleines Lächeln und ein bisschen Hoffnung zu schenken. Dann sagte sie, sie sei müde und müsse mal zu Bett gehen. Daraufhin wünschte ich ihr eine gute Nacht und schöne Träume. Als ich den Hörer auflegte, fühlte ich mich wieder besser und hatte das Gefühl, dort ist jemand der auf mich aufpasst, auch wenn ich den Menschen nicht sehen kann. Meine Tante Selma!
    Mittlerweile war es kurz nach 5 und ich sah keinen Sinn mehr darin noch mal ins Bett zu gehen und zu schlafen, da ich eh um kurz vor 6 wieder raus musste. Also blieb ich wach und setzte mir erst mal einen starken Kaffe auf. Nachdem ich diesen getrunken hatte war ich ziemlich wach und fühlte mich irgendwie richtig erholt, so als habe man mich gerade massiert und total verwöhnt! Ich las noch einige Seiten in der Zeitung und kurz vor 6, stellte ich dann wie jeden Morgen das Radio an und verfolgte aufmerksam die Nachrichten.
    Leider waren diese heute Morgen nicht so erfreulich wie die gestrigen. Es wurde von 12 Toten und 3 verletzten Soldaten gesprochen, wobei 5 bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen waren und 7 bei einem Feuer in der Nacht verbrannten. Irakische Terroristen hatten in der Nacht durch ein Fenster Benzin ins Haus geschüttet und dieses angezündet. 7 Soldaten hatten keine Chance den Flammen zu entkommen nur 3 Männer konnten sich vor den Flammen retten, waren jedoch alle schwerverletzt in die Armesklinik eingeliefert wurden.
    Direkt nach den Nachrichten kam unser Lied, das Lied bei dem Andrew und ich uns das erste Mal küssten, das Lied bei dem ich zum ersten Mal spürte wie schön es sein kann einen Mann zu küssen, das Lied das mir ein besseres Lebensgefühl gab, das Lied, welches mich einfach an meinen Liebling erinnerte und an all die schöne Zeit die wir gemeinsam verbrachten! Sollte es nun auch das Lied werden, welches mich mein Leben lang an seinen Tod erinnern sollte, das Lied, welches mich gleichzeitig zum Weinen und Lachen bringen konnte, das Lied, dass mich dazu brachte in einem Moment an den schönsten und an den schrecklichsten Tag meines Lebens zu denken? Was hatte das alles zu bedeuten?
    Auf dem Weg zur Arbeit machte ich mir viele Sorgen und betete, dass mein Andrew nicht unter den Toten war. An der Arbeit angekommen hatte ich gleich eine ganze Menge zu tun. Da ich mich jedoch nicht konzentrieren konnte beschloss ich mir einen halben Tag frei zu nehmen und sagte meinem Boss bescheid, dass ich Überstunden abbauen würde, da ich im Moment eh nicht in der Lage wäre ordentliche Gedanken zu fassen. Ich muss sagen ich bin froh, dass ich einen Boss wie meinen hab er ist wirklich sehr verständnisvoll und sagte gleich, dass er es sich hätte denken können wieso ich die letzten Tage nicht wirklich konzentriert gearbeitet hätte. Er wüsste bescheid über die tragische Nachricht die heute Morgen im Radio kam und wünschte sich und mir, dass Andrew nicht darunter sei.
    Als ich wieder zu Hause angekommen war legte ich mich auf die Terrasse und versuchte das schöne Wetter zu genießen und mich ganz der Natur hinzugeben, aber wie es normal schien wenn ich mich mal ausruhte klingelte das Telefon. Als ich mich gemeldet hatte, erklang wieder die unbekannte tiefe Stimme jedoch sagte diese Stimme heute „Danke Mary für deinen schönen Brief den du geschrieben hast, er ist hier bei mir angekommen.“ Und da war mir klar es musste Andrew sein denn ich hatte in den vergangenen Tagen niemandem außer Andrew einen Brief geschrieben.
    Als ich sagte, dass es mich freut, wenn ihm mein Brief gefalle und ich froh sei das er sich nun endlich meldet! Die andere Seite der Leitung verstummte wieder und dann konnte man wieder dieses tiefe einatmen hören. Danach sprach die Stimme zu mir „Mary, meine kleine Mary du glaubst doch nicht immer noch, dass ich dein Andrew sei oder etwa doch?! Mary ich bin nicht Andrew. Jedoch habe ich deinen Brief gelesen meine kleine Mary, wirklich ein schöner Brief Mary!“ Immer und immer wieder erwähnte die Stimme meinen Namen und nun zweifelte selbst ich daran, dass es Andrew sein könnte, geschweige denn Andrew noch am Leben ist, wenn ein Fremder die Briefe liest die ich ihm schrieb. Dies alles verwirrte mich doch sehr. Nun nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte, wer denn dort sei, wenn er nicht Andrew wäre und wie er dazu kommen würde, die Briefe zu lesen die an Andrew gerichtet wären?
    Dann kehrte wieder ruhe am andern Ende der Leitung ein und man hörte nur noch jemanden atmen. Als ich mich vergewisserte, ob dort noch jemand am Aperrat sei, ertönte jedoch wieder die unbekannte Stimme und sprach „ Ich weiß fast alles über dich Mary, dein schönes langes blondes Haar und deine strahlenden saphirblauen Augen sind einfach göttlich. Mit deinem Lächeln verzauberst du die Menschen!“ Ich wunderte mich darüber, dass der Fremde genau wusste wie ich aussah. Kannte er mich vielleicht doch und wollte sich einen Scherz mit mir erlauben? Dann fiel mir ein, dass Steven ein guter freund von Andrew auch im Irak stationiert war und ich dachte die beiden wollen mich zusammen auf den Arm nehmen. So sagte ich ganz vorsichtig: „Steven ich weiß das du es bist! Hörst du Steven!?“ Nun war es wieder ruhig am anderen Ende der Leitung und wenige Sekunden später ertönte im Hintergrund eine Stimme die MARYYYYYYYYY rief. Mir war die stimme bekannt sie klang nach Andrew. Was war los, was hatte man meinem Andrew angetan? Wieso rief er so laut Mary? Darauf hin schrie ich nach Andrew ins Telefon und ich fragte mit einer erschöpften Stimme, wer da verdammt noch mal sei und was sie mit meinem Andrew machen.
    Dann plötzlich war Stille in der Leitung und wenige Sekunden später hörte ich auch schon das Besetztzeichen.
    So langsam machten mir diese Anrufe ungeheuer zu schaffen und ich wurde von Tag zu Tag ängstlicher. An der Arbeit war es mittlerweile so weit gekommen, dass mein Boss zu mir sagte, ich solle mich bitte ärztlich untersuchen lassen und sehen was mit mir los ist. Er meinte auch ich solle mal ne Woche oder 2 Urlaub machen und mich einfach ausruhen, aber es ging einfach nicht, immer wenn ich meine Augen schloss, schlief ich ein und hatte diesen seltsamen Traum und wenn ich mal einfach am nichts tun war, dann bekam ich jedes mal einen Anruf. Nun waren fast 3 Wochen vergangen seitdem ich Andrew den Brief geschrieben hatte und noch immer hatte ich nichts von ihm gehört außer, wie ich vermute diesen Schrei der mir Angst einflösste.
    Ich wusste nicht mehr weiter mittlerweile hatte ich Angst zu schlafen jedoch auch Angst davor wach einfach dort zu liegen. Ich machte das Radio an um die Nachrichten zu hören. Der Radiosprecher mit der sanften Stimme berichtete darüber man hätte gestern Nacht eine Schiesserei gehört, könne jedoch noch nicht sagen, wie viele Tote es dabei gäbe und wie viele Verletzte. Man sagt es wären amerikanische Soldaten vor mehr als einer Woche als Geiseln genommen wurden und diese Nachricht ihnen erst seid gestern bekannt ist. Man denkt, bei der Schießerei seien womöglich die Geiseln verletzt wurden.
    Ich bekam nach dieser Nachricht ein mulmiges Gefühl in der Magengegend sollte Andrew etwa zu den Geiseln gehören? Es würde ja alles passen, erst der Fremder der mich anruft, der weiß wie ich ausseh und den Brief gelesen hat der an meinen Liebling war. Und nicht zu vergessen der Schrei nach mir der wie Andrew klang. Das Alles war zuviel für mich. Deshalb beschloss ich mich einem Psychologe anzuvertrauen, denn ich hatte das Gefühl ich dreh bald durch jede Nacht dieser eigenartige Traum und dann noch der Anruf mindestens 2 mal pro Woche. Also rief ich in der Praxis von Dr. Spellman an und erkundigte mich, wann der nächste Termin frei wäre um vielleicht mal zu einem Beratungsgespräch zu kommen. Die Dame am Telefon sagte: „Wenn sie wollen und es Ihnen passt, können sie gleich morgen früh gegen halb 10 vorbei kommen.“ Da ich eh nicht mehr an die Arbeit ging, weil ich mir wie mein Boss es mir empfohlen hatte, 2 Wochen Urlaub genommen hatte stimmte ich ihr zu.
    Die Nacht war eigentlich relativ ruhig und gut verlaufen bis auf das ich wieder diesen eigenartigen Traum hatte, welcher für mich allerdings schon zur Routine wurde. Ich schaltete wie jeden Morgen das Radio an, jedoch kamen heute keine neuen Meldungen über die Krise im Irak. Danach zwang ich mich dazu ein Brötchen zu essen und einen Pott Kaffee zu trinken seitdem Andrew sich nicht mehr meldete hatte ich eine Blockade im Kopf, wenn es um Essen ging. Nachdem ich gefrühstückt hatte, gönnte ich mir ein heißes Bad und entspannte mich ein wenig. Als ich auf die Uhr sah bemerkte ich, dass es mittlerweile viertel vor 9 war und ich ja um halb 10 den Termin bei Frau Dr. Spellmann hatte.
    So ich war nun angekommen, da stand ich die Karriere Frau mit zitternden Knien und einem mulmigen Gefühl im Bauch vor der Praxis einer Psychologin. Ich zögerte die Tür auf zu machen...doch ich trat ein es roch nach frisch gewienertem Holz und nach einem schönen Damenduft. An der Annahme saß eine junge gut aussehende Frau. Sie machte einen sympathischen Eindruck und lächelte mich an während sie Guten Morgen sagte. Ich trat bis an den Tresen und sprach mit einer leicht zittrigen stimme: „Guten Morgen ich hatte gestern angerufen ich bin Mary, Campel und hatte einen Termin für halb 10.“ Die junge Dame lächelte mich wieder an und sagte, dass ich mich noch einen Moment hinsetzen könne, da Dr. Spellmann noch in einer Besprechung wäre aber jeden Moment fertig sein müsste.
    Es waren 10 Minuten vergangen als eine große, stattliche ältere Frau aus dem Zimmer kam sie schaute mich an und sagte mit einer fragenden Stimme Mary, Campel!? Daraufhin nickte ich ihr zu, stand auf und gab ihr die Hand. Sie hatte einen festen jedoch angenehmen Händedruck, der mir zu verstehen gab, dass sie sich ihrer sehr selbstbewusst war. Auch sie lächelte beim sprechen und machte einen recht sympathischen Eindruck auf mich.
    Dann forderte sie mich auf, ihr zu folgen wir gingen in einen großen Raum in dem es sehr hell war die Wände waren in einem sommerlichen Gelb gestrichen und die Gardienen waren gelb mit pfirsichfarbenen Streifen durchzogen. Der Raum machte einen herzlichen warmen Eindruck, man fühlte sich richtig wohl darin.
    Vor dem großen Fenster stand ein hölzerner Schreibtisch, auf welchem eine silberne Lampe stand und vielen Akten lagen. Vor dem Schreibtisch Standen 2 bequem aussehende Lederstühle und eine große Vase mit frischen Sommerblumen, welche einem irgendwie ein Glücksgefühl bescherten. Ein kleines Stück weiter so eher in der Mitte des großen, hellen Raumes stand eine schwarze Lederliege und ein Tisch mit einem Stuhl davor. Rechts von alldem Stand ein großes Regal mit vielen Büchern über Psychologie und an der Wand daneben hingen mehrere Auszeichnungen und Diplome von Frau Dr. Spellmann. Darunter stand eine große Anlage mit einem Plattenspieler und allem drum und dran. Sie schien wohl auch Musiktherapien zu machen davon hatte ich schon oft gehört wusste jedoch nicht so wirklich wozu sie gut sind. Während ich total darin vertieft war, mir das Zimmer bis auf jedes Detail anzusehen fing Dr. Spellmann schon an mit mir zu reden jedoch hörte ich ihr nun konzentriert zu. Sie fragte mich wie es mir geht und legte mir ein leeres Blatt und 3 Stifte hin. Ein Stift war schwarz der andere war rot und der 3 und letzte war gelb. Als ich sie erstaunt an sah, sprach sie: „ Zeichnen sie mir bitte eine Skizze von dem, worüber sie die letzten Tage so nachgedacht haben.
    Also nahm ich den Stift in die Hand und zeichnete drauf los ich fühlte mich dabei jedoch wie ein kleines Kind ich hatte seid Jahren keinen Buntstift mehr in der Hand. Ich zeichnete mit dem Schwarzen Stift die Konturen eines Hauses die Fenster malte ich ebenfalls schwarz aus. Über das Haus malte ich eine gelbe sonne, welche ich jedoch mit schwarz schattierte damit es nicht so freundlich und strahlend, sondern gedämpft aussah. Danach malte ich mit dem roten Stift einen Menschen, dieser sollte Andrew darstellen jedoch lies ich es nicht bei dem roten Männchen neben das Männchen malte ich einen schwarzen dunklen Schatten dann malte ich mit gelb eine Kriegsstation welche den Schatten genauso abwarf, dass er auf Andrew's Beine fiel und er somit keine Beine mehr hatte. Dann malte ich mit dem schwarzen Stift Bomben und noch eine Hütte. Die 2. Hütte bekritzelte ich mit dem gelben und roten Stift. Danach legte ich die Stifte bei Seite schaute mir das Bild an und gab es
    Dr. Spellmann. Dabei fiel mir selber auf, das mein Bild nur von den Tragödien im Irak und Andrew handelte.
    Es kehrte Ruhe ein und Dr. Spellmann betrachtete mein Gemälde mit einem sehr konzentrierten jedoch freundlichem Blick. Dann sah sie mich an und sagte mit einer fragenden stimme ihr Freund ist im Krieg und sie machen sich Sorgen das ihm etwas passiert, es ist schon soviel schlimmes vorgefallen und sie machen sich einen Kopf darüber, dass er auch unter die Opfer fallen könnte. Dann sagte sie noch, es sei ein typisches Zeichen, dass ich all das, was ich verdrängen wollte schwarz gemalt hätte, den Menschen den ich liebe in rot skizziert und die eigentlich schönen Dinge in gelb dargestellt hätte. Ich nickte und meinte, dass ich normalerweise noch ein Telefon hätte zeichnen müssen. Dr. Spellmann fragte: „ Für was sollte das Telefon dann stehen welche Bedeutung hätte es?“ Daraufhin entgegnete ich, das Telefon sei ein Zeichen für die seltsamen Anrufe die ich ständig bekommen würde. Sie fragte mich, ob ich wüsste wer ein Motiv dazu hätte mich anzurufen oder wer mich vielleicht auf den Arm nehmen wollen könnte. Da ich aber niemanden wusste schwieg ich und zuckte nur kurz mit den schultern. Irgendwie wollte ich ihr nicht sagen, dass ich die Vermutung hatte Andrew sei entführt wurden. Wir sprachen noch eine Weile darüber und dann empfahl sie mir viel Ruhe und ich solle mich unter die Menschen mischen ich bräuchte jetzt Freunde, die mich ablenken und sie gab mir eine Adresse einer Gruppe von Leuten die sich momentan allein und bedroht fühlen.
    Als ich zu Hause angekommen war rief ich eine Freundin an und lud sie zum Kaffee trinken bei mir zu haus ein. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei der Psychologin und schlug ihr vor mal wieder gemeinsam weg zugehen. Das hatten wir schon lange nicht mehr getan, obwohl Lucy seit über 6 Jahren meine beste Freundin war. Lucy war ein Mensch der gut zu hören konnte, mit dem man spaß haben konnte und der immer für einen da war, wenn man einen richtigen Freund brauchte. Sagen wir sie war immer wie eine Schwester für mich sie stand mir in all den schweren Zeiten bei. Sie gab mir halt und Kraft egal in welcher Situation, sie war einfach immer für mich da.
    Ich weiß es noch, als ob es gestern gewesen wäre, damals als meine Eltern bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen sind, war sie außer meiner Familie die allerdings sehr weit wegwohnt, die jenige die mir Halt und Kraft gab sie unterstützte mich baute mich auf und versuchte mein Leben wieder schön zumachen. Ich war als meine Eltern starben gerade mal 2 Monate lang 18 Jahre, zwar alt genug um alleine zu wohnen und zu leben jedoch noch nicht bereit, mir ein Leben ohne Mum und Dad vorzustellen.
    Mittlerweile bin ich 22 und lebe gemeinsam mit Andrew in einem kleinen Apartment am Stadtrand von Manhattan. Da ich momentan alleine zu haus bin, weil Andrew ja noch im Irak ist und meine Familie zu weit weg wohnt um mich besuchen zu können, haben Lucy und ich beschlossen das sie für die nächsten 2-3 Wochen mal bei mir einziehen wird. Lucy wohnt ebenfalls mit ihrem Freund zusammen, jedoch Leben sie bei seinen Eltern mit im Haus und das wiederum heißt, Lucy kann problemlos mal 2 Wochen bei mir übernachten. Sie sagt ihr Freund Jason würde das schon verstehen, weil er ja wüsste wie schlimm und hart diese Zeit für mich wäre und wie gut wir beide befreundet wären und wenn er es nicht verstehen würde, hat er eben Pech gehabt. Tja das war Lucy, sie war eben wie gesagt immer für einen da und kümmerte sich liebevoll um mich.
    Abends gegen 6 klingelte es dann an meiner Haustür und Lucy stand mit einer Reisetasche vor mir sie lächelte und sagte: „ So meine Süße, nun ist wieder jemand im Haus der dich beschützt und auf dich aufpasst!“ Wir gingen gemeinsam ins Wohnzimmer und setzten uns erst mal auf die Couch ich bedankte mich bei ihr, dass sie gekommen war und fragte auch gleich nach, wie Jason es aufgenommen habe das sie für 2 oder vielleicht auch 3 Wochen bei mir einzieht. Daraufhin fing sie an zu lachen und sagte: „ Du wirst es nicht glauben, er findet es gut wenn ich mal 2 Wochen bei dir bleib und er meinte sogar, wenn ihr aber einen Mann im Haus braucht ruft an und sagt bescheid!“ Lucy machte seine Stimme nach und sagte in einem selbstbewussten Ton: „Ein starker Mann wie ich, ist immer für 2 junge Ladys da!“ Ich musste laut los lachen, dabei liefen mir die Tränen und mein Bauch schmerzte! Egal wie deprimiert man war, Lucy schaffte es einfach immer wieder einen zum lachen zu bringen.
    Wir alberten noch ein wenig darum und erzählten uns all die Neuigkeiten zum Schluss beschlossen wir morgen früh im alex zu frühstücken und danach ins maddison und squiecer zum shoppen zu gehen.
    Es muss 1 gewesen sein als wir ins Bett sind und komischer Weiße, hatte ich heute Nacht nicht diesen komischen Traum. Dies war die erste Nacht seid ca. 3 Wochen in der ich mal nicht von dem Bombenanschlag auf Andrew geträumt hatte.
    So gegen halb 8 wurde auch Lucy wach und wir konnten endlich frühstücken gehen denn ich hatte totalen Hunger und freute mich schon wahnsinnig mal wieder mit meiner besten Freundin etwas zu plaudern und zu essen. Ich war schon so lang nicht mehr mit ihr unterwegs seitdem ich mit Andrew zusammen war, verbrachte ich die meiste Zeit mit Andrew. Ja ok ich meine Lucy hat mir wirklich gefehlt und ich hab auch oft an sie gedacht, aber irgendwie wollte ich lieber bei Andrew sein na ja und irgendwann hat dann wie es nun mal so ist, wenn man sich eine Weile nicht sieht unser Kontakt nachgelassen, obwohl wir nur ein paar Meter auseinander wohnten. Jedoch war ich in all der Zeit fest davon überzeugt, dass es viel schöner ist die Zeit mit meinem Freund zu verbringen und obwohl mir eine Menge an unserer Freundschaft liegt, weil wir uns wie gesagt schon über 6 Jahre kennen und wir immer alles gemeinsam durchstanden haben, wollte ich eben nicht wegen einem Mann in meinem Leben meine beste Freundin verlieren. Als ich dann eines Tages mal wieder einmal etwas mit mir unternahm wurde mir erst richtig klar, wie sehr ich sie eigentlich vermisste und wie gern ich mal wieder etwas mit ihr machen wollte. Wir hatten dann auch ein paar mal was geplant jedoch sagte ich oder sie immer wieder ab und so wurde es nichts mit unserem treffen man merkte eben, dass es nicht mehr das Selbe wie früher war zwischen uns lag nun eine ganze Zeit, die wir getrennt verbrachten. Zwischen uns lag eine Zeit in der wir unseren Freundeskreis wechselten, es war eine Zeit, in der wir uns immer mehr und mehr an jedem Tag von einander entfernten. Unsere Freundschaft schien schon verloren doch ich wusste auf sie ist verlass denn wenn ich sie brauchte war sie wirklich immer für mich da und selbst die lange Zeit, in der wir keinen Kontakt hatten, hat es nichts gegeben was unsere Freundschaft jemals zerstören könnte. Was mich auch sehr freut, denn im Moment wo Andrew nicht da ist, merke ich doch ziemlich wie sehr mir eine Person fehlt die mir zuhören kann. Ich bin eben doch noch auf andere Menschen außer Andrew angewiesen.
    Nachdem wir gefrühstückt hatten und vom Einkaufen mit den Tüten schwer beladen zurückkamen, rief ich meinen Anrufbeantworter ab und ich freute mich als ich endlich Andrews’ Stimme hörte. Er sagte: „ Hey mein Darling, wie geht es dir und wieso hast du dich solang nicht bei mir gemeldet? ich wollte dir nur bescheid sagen, dass ich morgen nach hause komme und ich dich endlich wieder in meine Arme schließen kann!“ Nun war ich verwirrt ich entgegnete ihm , dass ich ihm einen Brief geschrieben habe und dass mich ein Mann angerufen habe der den Brief gelesen hatte und das jemand mit einer Stimme wie seiner, meinen Namen aus dem Hintergrund gebrüllt hatte. Andrew’s Reaktion war eigenartig er sagte, dass er nicht gebrüllt habe und er auch nichts von einem Brief wüsste. Als er mich fragte, wo ich den Brief denn hingeschickt habe, sagte ich: „ Armee Station 0.75 Group B Mister Sir Miller underpatriol Mr. Andrew Billans 67290 Iraky“ Andrew fing an zu grinsen und fing dabei an zu erzählen, wieso er so selten meine Briefe empfangen hatte. Denn es stellte sich heraus, das es nicht wie ich immer schrieb 0.75, sondern 0.57 hieß. Die andere Position existierte auch und wenn der Postbote nicht auf den Offiziersnamen und den Soldatennamen geschaut hatte, bekam jedes Mal die falsche Station meine Briefe. Der Brief in dem ich Andrew ein Bild zu kommen lassen wollte, muss versehenes wohl auch dort angekommen sein und dem Soldaten muss wohl so langweilig gewesen sein, das er mir sogar manchmal Briefe zurück schrieb er muss gedacht haben, ich versende mein Bild um neue Menschen kennen zu lernen.
    Ich wollte jedoch nicht länger darüber nachdenken, sondern mich freuen Andrew morgen endlich nach 4 Monaten wiedersehen zu können. Als ich Lucy davon erzählte, freute sie sich sehr für mich sie meinte Jason, Andrew, sie und ich könnten ja dann den morgigen Abend wenn Andrew und ich nicht unbedingt alleine sein wollten mal wieder zusammen essen gehen. Ich fand das war eine gute Idee, denn so waren wir alle 4 mal wieder vereint und Andrew hatte gleichzeitig seit 4 Monaten was ordentliches zu essen vor sich. Wir beschlossen dann zum Chinesen um die Ecke zugehen dort gab es die besten Frühlingsrollen Manhattans.
    Lucy und ich sind gegen halb 3 nachts ins Bett gegangen, da wir beide total aufgeregt waren, dass Andrew endlich wieder kam und ich mir nicht von Tag zu Tag sorgen machen musste. Ich glaube ich war in diesem Moment einer der glücklichsten Menschen auf Erden.
    Am nächsten Morgen standen wir beide um halb 11 auf. Lucy packte ihrer Sachen schnell zusammen und fuhr mit der s-Bahn die paar wenigen Meter nach hause um Jason von den Neuigkeiten zu berichten. Wir hatten uns für 8 Uhr heute abend an der 50. Street verabredet und wollten dann von dort gemeinsam zum Chinese laufen.
    Es war ca. 16 Uhr als sich in der Haustür ein Schlüssel umdrehte, es klack machte und die Tür aufsprang. Das musste Andrew sein ich rannte sofort zur Tür und freute mich schon wahnsinnig ihn endlich wieder zu sehen und in seine starken Arme springen zu können. Als ich im Flur angekommen war und gerade aus freien Blick zur Haustür hatte, stockte mir der Atem und ich hatte das Gefühl mein Herz bleibt stehen. Nein das durfte nicht war sein, ich musste wohl wieder diesen Alptraum haben. Ich wollte so schnell wie möglich wieder wach werden, doch dann begriff ich diesmal war es kein Traum sondern die Realität. Vor mir stand oder besser gesagt saß Andrew mit einem Lächeln im Gesicht in einem Rollstuhl. Er sah mich an und sagte mit einer fröhlichen Stimme: „ Hallo Schatz, willst du mich den gar nicht richtig begrüßen freust du dich denn nicht mich zu sehen?! Oh mein Darling wie hab ich dich vermisst. Nun schau an ich bin endlich wieder hier bei dir und gäbe es keine bomben die einem einfach mal die Beine in die Luft schleudern wäre ich heut noch nicht bei dir!“ Ich war erstaunt in welch einem fröhlichen Ton Andrew so über so etwas schreckliches reden konnte, er sagte es so als mache er Witze über eine Sache. Aber ich wusste es besser es war kein Witz denn ich sah sehr wohl, dass ihm die Beine ab dem Kniegelenk fehlten. Er hatte beide Unterschenkel durch eine Bombe verloren. Mein Traum war also nicht nur Fiktion, sondern ein Teil Realität und in diesem Moment wurde mir klar, dass meine Gefühle zu Andrew so stark waren, dass ich es sogar spürte, wenn er schmerzen hatte oder ihm etwas passiert war. Als ich ihn fragte, wann dass denn genaupassiert sei sagte er vorgestern und ich stellte fest, dass vorgestern ja die erste Nacht seid langem war, in der ich diesen Horrortraum nicht hatte. Oh mein Gott ich habe von dem Schicksal des Menschens geträumt, den ich am meisten liebe. Ich fing an zu weinen ging auf Andrew zu umarmte ihn und drückte ihn sanft an mich ich flüsterte ihm ins Ohr, froh zu sein ihn zu haben und das ich ihn über alles auf der Welt lieben würde. Er antwortete daraufhin, dass er mich auch lieben würde und ich die einzigste für ihn bin und er total froh sei mich endlich wieder umarmen zu können.
    Doch dann kehrte ruhe ein und er fragte: „ aber Mary mein Schatz, kannst du überhaupt damit klar kommen, dass mir beide Beine fehlen ich meine schau mich an, ich bin ein Grüppel!“ Und in dem Moment wurde mir bewusst, dass es egal ist wie ein Mensch aussieht, wie er redet, wie er lebt, woher er kommt, oder einfach gesagt, was anders an ihm ist. Man muss einen Menschen einfach so akzeptieren wie er ist und man muss lernen ihn zu schätzen, denn jeder Mensch hat das Recht darauf so akzeptiert zu werden wie er ist. Jedem Menschen muss deutlich werden, dass kein Mensch besser oder schlechter ist als er selbst, denn jeder Mensch ist auf deine eigne Art und weise etwas ganz besonderes und ein großer Teil unserer Erde.
    Und genau das, was ich dort dachte sagte ich Andrew auch. Er schien davon ein wenig überrascht zu sein und er zeigte völlige Begeisterung ich denke er hatte nicht damit gerechnet. Und so gingen Lucy, Jason, Andrew und ich um 8.00 gemeinsam zum Chinese und verbrachten einen schönen Abend zu viert.
    Seid dem Moment als Andrew so ganz ohne Beine vor mir stand, wurde mir klar, ein Mensch kann sich äußerlich noch so sehr verändern wie er will, wenn man eine Person wirklich liebt und wahre Gefühle für sie hat, kann nichts auf der Welt diese Liebe durch so Kleinigkeiten zerstören. Und um ehrlich zu sein liebe ich meinen Andrew seitdem Tag als er wieder kam viel mehr. Denn nun achte ich noch mehr auf seine art und weise, wie er sich verhält was er sagt und was er tut und ich habe zu schätzen gelernt, dass jede kleine Bewegung von ihm, jedes Wort, ja sogar jeder Kuss eine eigene Bedeutung haben und jedes Mal von neuem etwas ganz besonders sind.
    never forget you...

    Ja sagen kann jeder. Karriere macht man, indem man auch mal nein sagt.(John Travolta)

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
    (Mark Twain)






  2. #2
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    Hallo

    stellenweise ist deine Geschichte etwas zu langatmig für eine Kurzgeschichte geschrieben, der Spannungsbogen baut hin und wieder ab, so dass man sich zwingen muss weiter zu lesen. Wofür man aber dann auch belont wird, denn die Idee die dieser Geschichte zugrunde liegt, genau wie das Ende der Geschichte sind einmalig.
    Evtl. solltest du die Rechtschreibfehler nocheinmal korriegieren, wenn sie schon mir auffallen, dann müssen es viele sein
    Zuviele Wiederholungsfehler, stellenweise solltest du mit Passivsätzen arbeiten. Ansonsten war ich wirklich angenehm überrascht.
    Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz - Aleister Crowley

  3. #3
    Registriert seit
    Aug 2005
    Beiträge
    24

    an Wolf

    Hallo
    Freut mich, dass dir Geschichte nen bissel gefallen hat
    Zu mal es meine erste richtig selbstausgedachte Geschichte seid der Grundschule war*g*.
    Ja die Rechtschreibung ist nicht ok in diesem Text, jedoch kommt es daher, dass ich die Geschichte schrieb als ich nebenbei in ner Wirtschaft ausgeholfen habe
    Sollte mir das Nächste mal mehr Zeit dafür nehmen.
    Liebe Grüße care
    never forget you...

    Ja sagen kann jeder. Karriere macht man, indem man auch mal nein sagt.(John Travolta)

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
    (Mark Twain)






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