Ich sehe die Nacht, doch finde keinen Schlaf,
sehe die Sonne, erblinde am Tag.
Kann nicht mehr denken, komme an die Grenze, vor der ich Angst habe,
tanze den Tanz der Menschen doch bin nicht im Takt, mein Körper die Fassade,
mein Inneres nackt.
Bin immer noch schwach, mir schwindet die Kraft, während die Innere Stimme noch immer nichts sagt.
Ich bin nicht blind, doch habe andere Augen, mein leben-ewiger Nebel, der wandelnde Traum.
Ich stehe am Strand, meine Stimme ist heiser und kein Ton bringt mich innerlich weiter.
Doch es ist das Letzte was ich noch geben kann, die letzte Träne die ich noch leben kann.
Seit meiner Geburt bin ich oft gestorben, nun ist meine Seele verwelkt und mein Kopf verdorben.
Ich schaue zum Himmel und erblicke müde den Mond, der kraftlos auf meine Seele scheint und
ohne Tränen über mein Leben weint.
Ich schwimme in einem Meer aus Tränen und kann nich mehr in die Ferne sehen
meine Augen blind bis die Schmerzen gehen und ich treibe alleine dort im Meer aus Tränen.