1. #1
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    Ich stehe auf einer Klippe. Sie lässt mich eine Entscheidung treffen. Ich muss die Frage des Lebens mit einem Ja beantworten, denn mein Atmen geht weiter. Allein deswegen zwingt mich das Leben zum Ja, eine andere Alternative gibt es, aber ich habe vor ihr noch mehr Angst. Und daran mache ich Entscheidungen fest, umso mich etwas beängstigt um so verneinender stehe ich Diesem gegenüber und um so weniger mich etwas fürchtend macht, umso mehr bejahe ich Dieses wiederum. Leben als auch Tod machen mir Angst.
    Aber es gibt kein Dazwischen, keienAusweg, man muss diese Entscheidung treffen. Man muss sich an den Sonnenaufgang erinnern können, den man sah und man muss vergessen, was das Leben verneint: die bösen, niederträchtigen Blicke und Vorurteile der Anderen, die auf scheinbaren Silbertabletten präsentierte Dummheit in mir und euch, die Einsamkeit, die Einen immer wieder heimsucht. Jeder neue Tag muss ein Neubeginn sein, ein neuer Versuch Leben, den man auskosten muss. Das ist meine Aufgabe, die meine Existenz an mich trägt und von mir verlangt sie zu lösen, aber nie, und das weiß ich mit einer doch zeitweilig mich erdrückenden Gewissheit, aber nie werde ich sie endgültig lösen können. Der Einzige, der dazu befähigt ist, liegt eingeschlossen in unseren Herzen, in unseren Himmeln und auch Höllen. Den nur die Hölle macht den Himmel und nur der Himmel die Hölle. Und nur die Geburt, der umgedrehte Tod, das Leben und nur der Tod beendet es. Umschlossen von der Faktizität des eintretenden Todes versuchen wir standhaft und wirklich zu bleiben, unser Boot mit Haltung untergehen zu lassen. Lächelnd verlässt der Kapitän sein Schiff nicht, lächelnd geht er mit ihm unter.
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  2. #2
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    Ja Danke für deine "Kritik"

    "Sei lieb gegrüßt, lass deine Sonne scheinen
    denn deine Strahlen, erwecken nicht nur Eine/n -
    mach froh die Herzen, und gib von deinem Wissen
    auch wenns für Manche dann, kein weiches Ruhekissen.
    "

    Bist du Eine/n?

    MFG Willo
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

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