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  1. #1
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    Unhappy

    Werd Misshandelt und gehätzt,
    gar nicht mehr als Mensch geschätzt.
    Fühl mich bei ihnen einfach machtlos,
    sie wollen alle nur das Moos.
    Nur das Geld ist mir wichtig,
    egal was sie tun ob Falsch oder Richtig.
    Richtig ist es ganz bestimmt nicht,
    ein Mädchen zu spucken ins Gesicht.
    Sie zu demütigen und quäln,
    nur um das ich mehr Geld kann zählen.
    Kann mich nicht wehren, bin zu Schwach,
    liege darum sehr oft wach.
    Das scheiss Geld zerstört mein Leben,
    warum muss ich mich so geben.
    Rücksicht auf die andern nehmen,
    die mich einfach nicht verstehen,
    und die mir auf die nerven gehen.
    Ohne zu wissen was in meinem Herzen,
    über nutten zu scherzen.
    Wissen gar nicht was sie sagen,
    und mich damit ziemlich plagen,
    muss dann auch noch ein Lächeln wagen.
    Prostution ist mein Geschäft,
    an dem mich alle nur anätzt.
    Stinkende Männer die ausehn wie Penner gibt es nur,
    die scheine bringen das Reine,
    das Reine eckelhafte Ficken mit dem sie mich immer fast ersticken.
    Sie geilen sich an,
    ziehen mich an sie heran.
    Werfen meine Sachen weg,
    danach gibt es nen dicken Scheck.
    Mir tut dann einfach alles weh,
    bis in meinen grossen Zeh.
    Kann dann nur mein Kopf tief senken,
    und an einfach nichts mehr denken.
    Alles ist so schlimm und grausam,
    schlimmer als erdrückt zu werden in einer riesen Menschenschar.
    Aber vielleicht wäre es doch besser,
    zück deswegen mein Messer...
    Kann es nicht rammen in mich rein,
    wäre dann ein Feiges Schwein.
    Was würden meine Freunde machen?
    Einfach ohne mich weiter lachen?
    Aber vieleicht würden sie es doch verstehn,
    und die Sache wie ich sehn.
    Doch wehn nicht was ist dann?
    Verstehst du nun warum ich es noch nicht wagen kann?
    Ich liebe noch zu stark, und habe FReunde die ich mag!
    Ich lasse mir also noch Zeit, bis sind alle dafür bereit...






















  2. #2
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    Bist Du sicher, daß "Erotik" Deine richtige Kategorie ist?

    Ursprünglich eingetragen von loveyababy
    Werd Misshandelt und gehätzt,

    ein Mädchen zu spucken ins Gesicht.

    nur um das ich mehr Geld kann zählen.

    Ohne zu wissen was in meinem Herzen,
    über nutten zu scherzen.

    an dem mich alle nur anätzt.

    zück deswegen mein Messer...
    Kann es nicht rammen in mich rein,

    Doch wehn nicht was ist dann?

    Ich lasse mir also noch Zeit, bis sind alle dafür bereit...

    Ursprünglich eingetragen von Danse_Macabre:
    Da springen dem Leser förmlich die krassen Grammatikvergewaltigungen ins tränende Auge.
    Du versuchst auf brutalste Weise, um jeden Preis noch Deinen Reim zu retten und zerstörst
    dabei mutwillig jede syntaktische Ordnung. Nun, Grammatik ist kein perfides Folterinstrument
    der Deutschlehrer - ohne sie geht es einfach nicht, wie man hier gut erkennen kann:
    Die Zeilen werden zu unleserlichen Grotesken entstellt und ich als Leser werde von
    Lachkrämpfen geschüttelt, die sich wirklich nicht auf den humorigen Inhalt gründen.
    Sprich: Solche Sprachverstümmelung wirkt höchst lächerlich - ganz so, als beherrsche
    der Autor seine Sprache nichtmal ansatzweise.

    Für ein visuell konsumiertes Stück vollkommen untragbar.
    Ein Gedicht hat den Anspruch eines sprachlichen Kunstwerkes, doch dies hier wirkt nur
    äußerst schlampig oder schrecklich talentbefreit zusammen gestoppelt.


    PS: Du hast sicher kein Verständnis für die harten Worte, aber dies ist pure Ehrlichkeit meinerseits.
    Ich bin es schlicht leid, andauernd dieselben Kardinalfehler bei jedem ahnungsentbehrenden
    möchtegern-Dichter zu lesen, der nicht bereit oder fähig ist, seiner eigenen Sprache mit der zwingend
    angemessenen minimal-Kompetenz zu Leibe zu rücken.

    Zudem:
    Die Reime sind fast durchgehend recht schlicht und einfach geraten.

    Du reimst naheliegendste Vokabeln und variierst die Reimwörter dabei meist nur sehr
    marginal - lediglich ein oder zwei Konsonanten zu verändern, macht aus dem Reim keine hochtrabende
    Geistesleistung sondern signalisiert dem kritischen Leser nur eine im vermutlichen(!)
    Anfängerstatus begründete relative Einfallslosigkeit bei den verwendeten Worten.

    Versuche, Deine Wortwahl kritisch zu hinterfragen:
    - Ist dies nur die naheliegendste Lösung?
    - Kopiere ich (vielleicht unbewußt) nur das, was ich selber dauernd lese/höre?
    - Wie verbreitet ist meine Wortwahl wohl schon in der Lyrik?

    Denn deratige Fehler verdeutlichen dem kritischen Leser oft schnell, daß der Autor im Grunde
    gar nicht so recht weiß, was er hier mit seinen Worten eigentlich anstellen möchte...


    Also strengt euren Geist an und hinterfragt eure jeweiligen Lösungen, damit so etwas wie
    lyrischer Anspruch und sprachliche Kunstfertigkeit auch in eure Texte einzieht. Dichtkunst
    basiert auf dem künstlerischen Spiel mit der Sprache, nicht auf Klischees oder Stereotypen -
    diese sollte man meiden wie den Gerichtsvollzieher.


  3. #3
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    -das Reine eckelhafte Ficken mit dem sie mich immer fast ersticken.
    ^^ Müssen die lange Penisse haben
    Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz - Aleister Crowley

  4. #4
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    Hach... *schmachtend an die Kindheit denkt*
    Ja, das nenne ich pure erotische Leidenschaft.

    Da mir soeben die benötigte Zeit abhanden geht, werde ich mich zu einem späteren Teitpunkt damit auseinandersetzen. So viel sei dir gesagt loveyababy, Kunst ist das nicht. Schon allein der formale Aufbau der Verse, welcher mir auf Grund seines penetranten Gigantismus einen grauen Star aufzwingt, ist derart lästig und zerstört daher jedwede Lust am Lesen solcher gedankeloser "Werke".


    Bis bald
    Gruß
    dopamin

  5. #5
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    Ich glaube nicht, daß die Autorin hier auch nur versucht, künstlerisch Hochwertig zu Werke zu gehen...
    Vielmehr scheint es, daß sie gerade darauf setzt, diesbezügliche Defizite durch proletenhaftes Geschrei und "krasse Worte" zu ersetzen.

  6. #6
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    Oha, neben dem tollen Titel und der fehlerfreien Schreibweise wollte ich nur kurz anfügen, dass ich in diesem Meisterwerk strassenansässiger Fäkalsprache die logischen Bezüge bombastisch finde. Gleich zu Anfang:

    sie wollen alle nur das Moos.
    Nur das Geld ist mir wichtig,


    *omg*
    Micha

  7. #7
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    Thumbs up

    ich selber versteh nicht viel vom aufbau irgendwelcher verse oder zeilen in einem gedicht.
    für mich zählt die aussage eines solchen und die ist tatkräftigt und unübersehbar.
    vielleicht stoße ich mit meinr meinung auf kritik aber ich finde dieses gedicht sehr schön, weil ich weiß das man sich besser fühlt nachdem man so etwas verfasst hat.

    hör nicht auf die leute die dein gedicht an der grammatik oder am aufbau der verse bewerten.

    ich finds super.
    Jeder sollte das tun was er kann.............ich kann nichts

  8. #8
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    Ursprünglich eingetragen von Chris2108
    hör nicht auf die leute die dein gedicht an der grammatik oder am aufbau der verse bewerten.
    Stimmt, hör nicht auf die Leute, die sich bei der Beurteilung dieses Gedichtes nach dem Selbstverständnis dieses Forums richten. Es ist ja völlig egal, worauf hier Wert gelegt wird, Hauptsache es sind Gefühle drin.

    Ich mein, wen interessiert denn schon, ob dein Werk etliche grammatikalische und orthographische Fehler hat, ob es vor Widersprüchen strotzt und die Sprache zwischen Alltags- und Fäkalsprache schwankt? Inhalt und Form sind ja völlige Nebensache, Hauptsache die Gefühle sind mal eben schnell aufs Papier gerotzt. Was hat ein Gedicht schließlich mit Kunst zu tun?
    demon_wolf: "Venya, wenn du ein Schiff wärest, wärst du die Titanic."

    Klick mich!

  9. #9
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    Ach quatsch, ihr habt ja alle keine Ahnung, scheiss auf Grammatik und Form, es ist doch viel anspruchsvoller die Gefühle aufs Papier zu kotzen und und die Bröckchen dann als Kunst zu verkaufen
    Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz - Aleister Crowley

  10. #10
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    - Danse_Macabre -
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    [Geändert durch Danse_Macabre am 11-08-2005 um 11:22]

  11. #11
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    Nizza: damit du dich nicht mit der Frage die ganze Nacht quälen musst, wir leben in einer gleichberechtigten Beziehung Ist dir schonmal aufgefallen, dass dich kaum einer hier ernst nimmt?


    Zurück zu dem Gedicht:
    Gefühle in Gedichten sind ja schön und gut, aber man sollte echt versuchen nicht nur die Gefühle zu transportieren, dass ist nicht der Sinn und Zweck von Gedichten. Dafür gibts Tagebücher und Selbsthilfegruppen
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  12. #12
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    Ursprünglich eingetragen von nizza
    Ich frage mich immer, wer von euch beiden blöder ist.
    Ich schätze, du weißt, dass dies ein eindeutiger Verstoß gegen die Netiquette von gedichte.com ist? Aber weshalb frage ich eigentlich so dumm? Falls du gebannt wirst, erscheinst du wahrscheinlich eh wieder unter einem anderen Nick. Stimmt's oder hab' ich recht?


    Gruß
    dopamin

  13. #13
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    - Danse_Macabre -
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    [Geändert durch Danse_Macabre am 11-08-2005 um 06:49]

  14. #14
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    Es ist an der Zeit, hier mal wieder eine klare Ontopic!-Anweisung auszusprechen.
    Weitere abschweifende Beiträge werden ab jetzt wieder gelöscht.
    Zum Plavern haben wir das Wohnzimmer eingerichtet.


    - Danse_Macabre -
    Moderator von Gedichte.com

  15. #15
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    Die Grundidee, die Trostlosigeit der Prostitution aus den Augen einer desillusionierten Nutte zu beschreiben ist gut und hier ist auch metierbedingt die Fäkalsprache (Was für ein unendlich beschissenes Wort) durchaus angemessen.

    Dem auszudrückenden Kummer, der seelischen Erstarrung jedoch in keinster Weise angemessen ist die Rufzeichenmentalität des Textes.
    "Seht meine Narben! Seht mein Leid! Ich schlürfe eure behaarten Hodensäcke leer! Seht mich an, verdammtes Gesocks!"

    Die (fehlende) Grammatik könnte ein stilistisches Mittel sein, um den lausigen Bildungsgrad der Nutte zu verhöhnen - dies sollte jedoch in sich selbst abgeschlossenen Textstellen gefasst sein.

    Der Text ist lieblos runtergenudelt und vermittelt den Eindruck von Nebensächlichkeit und Unwichtigkeit. Denn niemand, dem an seiner Thematik etwas liegt, würde ein so unfertiges und dilledantisches Werk veröffentlichen. Nichtmal eine bildungsbefreite Nutte, die schnell ein wütenedes Gedichtchen schreibt, während sie sich den Samen des letzten (natürlich klischeebedingt dicken und stinkenden) Kunden mit Kleenex vom Busen wischt.

    Du spekulierst hier auf Erfolg durch Tabureizung - auf Niveau der Blitz-Illu. Du wirst damit weder der Nutte gerecht, noch dem was sie tut. Dem vom Leben frustrierten Freier nicht und nicht dem Teenager, der sich professionell aus der Jungfräulichkeit ficken lassen möchte. Und auch nicht dem Zuhälter der sich um Nuttengeld tonnenweise Koks ins Hirn schaufelt.

    Was Ortographie, Grammatik und der ganze Plunder mit Kunst zu tun hat?

    Was hat ein scharfgeschliffenes Werkzeug mit Bildhauerkunst zu tun?

    Meine Fresse, Nizza kann so dämliche Fragen stellen. Bezeichnend auch, dass es in den Antwortbeiträgen von Nizza eigentlich nie wirklich um die Inhalte eines zu besprechenden Textes geht sondern die präsentierten Gedichte Ihr immer nur dazu dienen, sich selbst in Szene zu setzen. Toll, wie sie sich aus den mangelnden poetischen Fertigkeiten diverser User eine Bühne für die eigene Performance baut.

    lg/Peter


    [Geändert durch nathschlaeger am 11-08-2005 um 07:48]

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