Thema: Das Schloss

  1. #1
    Registriert seit
    Aug 2005
    Beiträge
    7
    Hoffe das ich hier richtig bin.


    Der Mond steht über deinen Zinnen
    kann dem Zauber nicht entrinnen
    Im Schein der dunklen Nacht
    erstrahlst du in deiner vollen Pracht
    zeigst aller Welt noch einmal deine Macht

    Erzählst Geschichten aus vergangener Zeit
    voll Trauer, Glück und Leid
    Lässt erahnen deinen neuen Glanz
    der nun getrügt in Trümmern liegt

    Zeigst die Wahrheit dieser Welt
    das keine Kraft für Ewig hält
    Die Stärke die du brauchtest
    die Sicherheit die du den Menschen gabst
    vor längst vergangenen Tagen...

    ...hast du in dieser Nacht
    den Liebenden geschenkt


    Bin euch für jede Kritik dankbar. Habe mein Interesse an Gedichten erst vor kurzem richtig entdeckt.
    --Des Dichters Gruß sind nicht die Zeilen die er schrieb!--

    Autor unbekannt.

  2. #2
    Registriert seit
    Nov 2004
    Beiträge
    548
    Hi ximmanis,

    Die letzte zeile in der ersten Strophe würde ich mir schenken - die wirkt so reingepusselt.

    Ich nehme an, einer dieser Liebenden warst Du?

    Schauen wir mal:

    Der Mond steht über deinen Zinnen
    kann dem Zauber nicht entrinnen
    Im Schein der warmen Nacht
    erstrahlst du in vollen Pracht

    Dunkle Nächte scheinen nicht, könnten aber warm sein. Dunkel heißt aber auch nicht völlig lichtlos - somit ist das "erstrahlen" durchaus gerechtfertigt wenn es sich nicht nur auf das Licht bezieht sondern auch auf die sinnliche Wahrnehmung durch das lyr. ich.

    In der zweiten Strophe wechselst Du flugs (Und nicht sehr schön) das Reimschema, bzw gibst es ganz auf. Da rebelliert die Leselust.

    In der dritten Strophe ist kein Reimschema mehr auszumachen, obwohl sich die ersten beiden Sätze reimen.
    In der Zeile: Die Stärke die du brauchtest... hier würde ich das schwiemelige "brauchtest" durch "hattest" ersetzen.

    Und mit ein bißchen Liebe könntest Du die Inhalte auf vier Fünfzeiler bringen. Was meinst Di?

    lg/Peter

    PS: Dass Du für Kritik dankbar bist, ist schön, aber nicht extra erwähnenswert. Davon geht man in dieser Community vom Start weg aus

  3. #3
    Registriert seit
    Aug 2005
    Beiträge
    7
    Ursprünglich eingetragen von nathschlaeger
    Hi ximmanis,
    Hallo nathschlaeger!

    Ja, einer dieser Liebenden war ich.

    Mit dem letzten Satz gebe ich Dir vollkommen Recht, wollte es aber erstmal so einstellen wie ich ursprünglich geschrieben habe.

    Mit "Im Schein der dunklen Nacht" ging mein Gedanke an das Licht des Mondes, wenn ich mir deine Meinung jetzt aber so durch den Kopf gehen lasse, hätte ich dies ganz anders schreiben müssen. Mit Deiner Aussage "sondern auch auf die sinnliche Wahrnehmung durch das lyr. ich." muss ich mich auch nochmal etwas schlauer machen.

    Das Reimschema habe ich bis jetzt noch nicht so ganz, ich nenn es mal, verstanden, wenn ich mir jetzt andere Sachen von mir durchlese komme ich auf den selben "Fehler".

    Werde das ganze noch mal überarbeiten und hier dann noch mal dazustellen. Hoffe es wird dann besser.

    LG ximmanis

    --Des Dichters Gruß sind nicht die Zeilen die er schrieb!--

    Autor unbekannt.

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