1. #1
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    Liebe unterwegs

    Das Wandern ist der Liebe Lust
    mal gibt's einen Tritt
    mal gibt's einen Kuß

    So weite Wege sind zu gehen
    mal gibt es nur Nebel
    mal kann man was sehen

    Einen Kompass besitzt sie nicht
    mal ist sie goldrichtig
    mal irrt sie sich

    Manchmal entdeckt sie neue Welten
    mal im Palast
    mal muß sie zelten

    Sie wandert ständig, ohne Rast
    mal kommt sie an
    mal auch nur fast

    Wohin auch immer es sie zieht-
    man freut sich stets, wenn man sie sieht

    .
    .
    .
    [Geändert durch Tequilla am 15-08-2005 um 00:48]

  2. #2
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    Die letzten beide Strophen finde ich echt klasse,nur am Anfang ist es zwar gut für mich,aber etwas holperig.
    tja...wie ich`s verbessern würde...weiß noch nicht.
    Jedenfalls ist das Zelten für mich ein Oberschmunzler.Gruß Suse
    Windsbraut

  3. #3
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    Danke für deinen Kommentar, Suse!
    Mit Metrik habe ich so meine Probleme, meistens schreibe ich doch ziemlich frei heraus... Ich wäre gerne besser...
    Gruß,Caro

  4. #4
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    Wink

    P.S.: die letzten beiden Zeilen habe ich nachträglich eingefügt, weil vorher vergessen... Ja ja, das Hirn spielt nicht immer mit

  5. #5
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    Hallo Tequilla,
    hast Du toll gemacht, fast humorvoll und doch hinter jeder Strophe eine Wahrheit und Lebensweisheit.
    Hat mir sehr gut gefallen.

    Ein Vorschlag für den Anhang:

    Wohin auch immer es sie zieht,
    stets lächelt man, wenn man sie sieht. (vom Klang her)

    Liebe Grüße,
    Dana

  6. #6
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    Hallo Dana,

    danke für deinen Kommentar und Verbesserungsvorschlag! Immer her damit, ich komme manchmal nicht weiter, obwohl ich selbst merke, daß etwas nicht stimmt...
    Vom Klang her gefällt mir dein Vorschlag tatsächlich besser, aber der Ausdruck erinnert mich etwas an "belächeln"... ist wahrscheinlich nur so eine Assoziation, stört mich aber ein bißchen... ich denke nochmal darüber nach!

    Lieber Gruß, Caro

  7. #7
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    nun, wo Du es sagst, klingt es auch für mich so.
    Ich meinte das wohlwollende, liebevolle Lächeln.
    Vielleicht doch besser:

    "beglückt sie, wenn man sie nur sieht."

    Oder ist Dir das zu altmodisch.

    Es bleibt ja nur ein Vorschlag.

    Bis dann,
    Dana

  8. #8
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    Oje, Dana, du kannst mich auslachen, aber mit "beglücken" assoziiere ich wieder etwas anderes...
    Es ist nicht leicht mit mir! Aber deine Mühe ehrt dich...

  9. #9
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    Hallo,

    mal sehen, was ich aus meiner diplomarbeitsgeplagten Birne noch herausdrehen kann.

    Jedenfalls Gratulation zu diesem wirklich gelungenen Gedicht. Es ist leichtfüßig und liebevoll gestaltet. Ein klein wenig naiv zwar, aber das stört in diesem Kontext kaum.

    Wegen den letzten Zeilen: Wie wäre es mit

    Wohin auch immer es sie zieht,
    stets nickt man, wenn man sie sieht


    Nur so eine Idee, die mir gerade eingeschossen ist. "Beglücken" würde ich in diesem Zusammenhang auch nicht nehmen - wenn schon ich als kreuzbraves Kerlchen auf blöde Gedanken komme, dann wird es wohl nicht das Richtige sein.

    Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

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    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

  10. #10
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    Hey Thomas!

    Danke daß du dich trotz Diplom auch noch für mich quälst (viel Glück für deinen Dipl!) und ich freue mich, daß es dir gefällt! Klare Sache, das Gedicht beschreibt nicht gerade die allerschlechtesten Seiten der Liebe.
    Kommt es mir nur so vor, oder ist "stets nickt man wenn man sie sieht" etwas stolpernd vom Fluss her? Habs mir gerade selbst vorgelesen... Wäre es denn einfach besser, wenn ich das "Doch" weglassen würde? Das ist jetzt irgendwie Kleingehacktes, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist...
    Gruß, Caro

  11. #11
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    Hallo Caro,

    das Doch weglassen ist eine gute Idee. Und du hast Recht, meine Version holpert ein bisschen.

    Müde, aber herzliche Grüße

    Thomas
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