1. #1
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    Ein Stern, zwei Stern

    Es war einmal ein heller Stern,
    Allein stand er in der schwarzen Nacht,
    Kein Sternenbild aus ihm gemacht,
    Kein Mensch der auch nur einen Gedanken an ihn gedacht,
    So einsam steht er nun schon ewige Zeiten,
    Und lässt seine Blicke über unsere Köpfe gleiten,
    Sucht so lange er am Himmel steht,
    Ein Zeichen, nur für ihn, dass niemand sonst versteht,
    Dass sein langes warten nun ein Ende hat,
    Und er seine Aufgabe erfüllt, um die ihn der Himmel einst bat:

    Denn der Himmel kann die Erde nicht berühren,
    Darum wir er den Stern hin führen,
    Wenn Gaia ihm ein Zeichen schickt,
    Dass der Stern sich wieder unter Menschen begibt,
    Und dort soll er auf den Erdenstern treffen,
    Dass hat der Stern dem Himmel versprochen.

    Seit dem sucht der Stern jede Nacht,
    Wartet wann er wieder zum Leben erwacht,
    Und siehe da,
    Aus dem Dunkel der Nacht leuchtet es klar,
    Ein Zeichen aus Licht gemacht,
    Dass hat die Nacht nur für ihn gebracht,
    Und seine Zeit war nun endlich angebrochen,
    Da kam auch schon ein Engel um ihn zur Erde zu schaffen,
    Dann auf der Erde den zweiten Stern zu treffen,
    So wie er es dem Himmel versprochen,
    Sanft nahm der Engel das Licht des Sternes in die Hand,
    Und flog damit zur Erde hinab wo er es im schlaf an einen Menschen band,
    Dieser Mensch so vom Licht berührt,
    Erwachte und wusste wie vom Stern geführt,
    Und machte sich auf die Suche,
    Nach dem vereinbarten Platz unter der Buche,
    Wo Himmel und Erde vor vielen Epochen,
    Sich die ewige Liebe versprochen,

    So ging der Mensch von Stern geleitet,
    Und es schien alles bestens vorbereitet,
    Der Plan dass Himmel und Erde sich wieder vereinen,
    Schien zu gelingen, doch sie beachteten nicht das Eine,
    Dann alsbald der Stern die Botin der Erde erblickt,
    Fühlte er sich als würde er vom Himmel erdrückt,
    So wunderschön war das Abbild des Planeten,
    Dass der Stern sich fühlte als würde er Schweben,
    Nicht nur er, auch die Botin schien so zu denken,

    Sie beide ließen sich von ihrer Liebe lenken,
    Doch als Himmel und Erde dies erkannten,
    Wussten sie dass ihre Hoffnung nun endlich verschwanden,
    Und in ihrer Wut warf die Erde die Liebenden in den Himmel zurück,
    Wo sie Heute noch stehen in die Nacht gedrückt,
    Zwei Sterne, sich in ewiger Liebe umkreisen,
    Lassen beide ihre blicke über uns kreisen,
    Denn so lange sie da am Himmel stehen,
    Wird keiner ihren Sinn verstehen,
    Und keiner wird wissen dass sie sich nur füreinander drehen,
    Sich nahe sind aber nie berühren,
    So wie Himmel und Erde es schon seit ewigen Zeiten spühren.

    By Ki
    Wenn man die Hand schließt besitzt man nichts außer sich selbst, aber wenn man die Hand öffnet besitzt man das ganze Universum.

  2. #2
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    hallo,ich finde die idee deines gedichtes sehr gut,doch hat es mich,als ich es mir erst mal angeguckt habe,sehr erschreckt,denn es ist wirklich sehr,sehr,lang,deshalb denk ich mir,lesen die meisten leute es erst garnicht zu ende,was schade ist,da es interessant geschrieben ist,doch hätte ich mich an deiner stelle lieber etwas kürzer gefasst... lg,girl in the ocean
    nur weise menschen wissen,dass sie nichts wissen!!!

  3. #3
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    Hi!

    Ich find Deine Idee auch total super, aber leider viiieeel zu lang!
    Versuch doch einfach, das Wesentliche kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, dann liest es sich auch flüssiger und wird trotzdem noch lang genug sein.
    Wenn Du Dich dann noch an ein Metrum hältst, wird es bestimmt echt super!

    (Es war einmal ein heller Stern
    Allein stand er in schwarzer Nacht
    Kein Sternenbild aus ihm gemacht
    und niemand hat ihn je bedacht...)

    Viel Glück!!
    * Zauberfee *


    Ich freu mich über jede weiterführende Kritik!!!

  4. #4
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    Dec 2004
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    17
    Ich find es gar nich zu lang. ok, es is lang, aber es is auch schön geschrieben und man verliert beim lesen nicht das interesse. ich hab jede zeile genießen können, und das hat man selten bei gedichten.
    Betrachte Hip Hop als Kunst,
    Kunst als Gabe für Ausdruck...

    - Clueso -

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