Die Kulisse mancher Nacht

Die Kulisse mancher Nacht,
kurzes Kostüm für wilde Triebe,
Druckmittel brutaler Macht,
hört auf den Namen: „Wahre Liebe“.

Eine Fahrt in das gebucht,
was Mensch versucht,
Glück zu nennen,
doch es ließ mich verbrennen.

Unter „Liebe“ kann man leiden,
lässt sie, „wahr“ ohne Lizenz,
Schafe nur Sekunden weiden.
So wird aus Trabant ein Benz.

Doch deine Augen schreiben
endlos Lichter in die Welt.
Ich schlafe gut in deinem Zelt,
möchte ewig bei dir bleiben.

Wahre Liebe ist das Band,
das meine Hand an deine drängt.
Heilsam setzt du mich in Brand,
weil dein Netz mich befreiend fängt.

Francesca