Thema: Einsam

  1. #1
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    Einsam
    In den unendlichen Weiten der Gefühle
    Langsam von der Vergangenheit eingeholt
    Sehe ich die Fehler, die ich vor langer Zeit einmal begang
    Sie zerren an meinem Körper
    Versuchen mich auf die Knie zu zwingen

    Doch ich gebe nicht auf
    Mühsam treibe ich meinen Geist weiter voran
    Suche nach einem Ausweg aus diesem Labyrinth
    Hinterlasse eine Spur aus eisigen Tränen
    Auf dem glühenden Boden der Leere

    Schwarz wie die Nacht
    Und zugleich so hell wie die Sonne
    Lügen nehmen mir meine Sicht
    Doch ich schleppe meinen schmerzenden Köper weiter

    Das Wasser meiner Emotionen ist ausgetrocknet
    Und so weine ich flammende Tränen
    Die unerbittlich meine blasse Haut hinunter rinnen

    Ich strecke meine Arme flehend aus
    Suchend nach Hilfe
    Zitternd vor Pein

    Meine Hände ergreifen etwas
    Halb betäubt
    Ich habe dich gefunden
    Mein Licht
    Dass ich so verzweifelt suchte
    Und die Einsamkeit verfliegt wie eine Feder im Wind
    Glück erfüllt mein zerschnittenes Herz

    Doch ich kann dieses Gefühl nicht halten
    Denn ich bin verdammt
    Auf ewig verflucht
    Dazu bestimmt, alleine zu sein
    Was ich tat, war eine zu große Sünde

    So packst du mich und wirfst mich wieder in meine Hölle
    Zu meinem in Stein gemeistelten Schicksal
    Zurück in mein auswegsloses Verlies
    Das Labyrinth

    Ich bin wieder alleine...

  2. #2
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    Hallo,

    inhaltlich gefällt mir dein Gedicht ganz gut. Du beschreibst den Schmerz und die Einsamkeit sehr bildreich und emotional, ohne dabei aber nur zu jammern. Allerdings ist es ziemlich unordentlich. Schon alleine bei den Strophen:

    1: 5 Zeilen
    2: 5 Zeilen
    3: 4 Zeilen
    4. 3 Zeilen
    5: 3 Zeilen
    6: 7 Zeilen
    7: 5 Zeilen
    8: 4 Zeilen
    und dann noch die letzte Zeile.

    Auch sind die Zeilen zum Teil arg unterschiedlich lang, Rhythmus ist nicht erkennbar. Ich würde vorschlagen, dass du dich ein wenig im Sprechzimmer umsiehst, dort gibt es gute Fäden zum Gedichte schreiben.

    Aber wie gesagt, inhaltlich hat mich dein Gedicht angesprochen. Es geht "nur" noch um die Form.

    Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

    Meine Werke und meine Empfehlungen.

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    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

  3. #3
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    Danke.^^
    Ich weiß, dass ich noch sehr viel lernen muss und ich bin froh darüber, wenn mir jemand sagt, was ich noch zu verbessern habe.
    Dieses Gedicht habe ich geschrieben, als ich mich wirklich so fühlte, deswegen habe ich wohl auch nicht sonderlich auf die Form geachtet.
    Ich schrieb einfach alles nieder, was mir gerade in den Sinn kam (und dementsprechend sieht es anscheinend auch aus lol)...
    Ach, ich hab da noch eine Frage: Also darf ich bei jedem Thema am Tag höchstens zwei Gedichte reinsetzten oder insgesamt ins Forum zwei pro Tag?

    mfG Lacerated Fairy (und darf ich meinen Real-Name einfach so hinschreiben?^^)

  4. #4
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    Hallo,

    du kannst zu jedem Thema zwei Gedichte reinsetzen. Was deinen wirklichen Namen betrifft, so ist das einzig und allein deine Entscheidung. Du kannst auch Name, Adresse, Telefonnummer und Kreditkartennummer in die Signatur setzen, wenn du willst - das bleibt dir überlassen.

    Und schließlich: Was das lernen betrifft, deswegen sind wir ja hier (zumindest die meisten). Ich finde, du hast gute Ansätze, da du nicht gleich einmal mit deinem letzten Tagebucheintrag ins Haus fällst, sondern dir wirklich Gedanken darüber gemacht hast, wie du ein Thema in Bildern und Metaphern darstellen kannst. Das mit der Form wird dann schon noch, wenn du dich fleißig mit dem Dichten beschäftigst. Viel lesen und viel schreiben, mehr gibt es dazu eigentlich kaum zu sagen.

    Grüße

    Thomas
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