Frühlingsfreuden

Morgendünste, still und klar,
streicheln sanft ihr goldenes Haar.
Inmitten von frischen Frühlingsduft,
steht sie an der Felsenkluft.

Dort trägt der Wind das Frühlingslied,
man überall die Vögel sieht.
Und überall die Tulpen schon,
jetzt dachte sie an ihren Sohn.

So steht sie dort,
und um sie grün.
Und überall
die Blüten blühn…

Und frische Gräser, grün und zart,
und Schmetterlinge, ganz nach Art,
flattern um sie her geschwind,
so wie der Wind.

Das Wesen schließt die Augen nun,
und um es her nur Bienengesumm.
Nun geht sie einen Schritt voran,
so hat ihr Sohn es auch getan.

Um sie die Frühlingsdüfte wehn,
nun, langsam kann sie ihn verstehn.
Und in den Augen – Tränen, rot,
stürzt sie hinab in ihren Tod…

Ihr Leichnam auf der Erde liegt
und über ihr ein Bienchen fliegt.
Und Morgendünste, still und klar,
streicheln sanft ihr rotes Haar.